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Stirbt die Lokalzeitung

UPDATE 27.09.2014

Ruhrgebiet: WestfÀlische Rundschau in der Insolvenz
Newsroom
Ruhrgebiet: Funke Mediengruppe – RĂŒckzug aus “markt.gruppe”
Newsroom
ha-09-09-14zum VergrĂ¶ĂŸern auf Bild klicken

UPDATE 10.Aug. 2014

FAZ: Die Zeitungen sind in der grĂ¶ĂŸten Krise ihrer Geschichte. Das liegt nicht nur am Internet. Anlass genug, ĂŒber unsere eigene Branche nachzudenken. 10.08.2014, von Patrick Bernau, Rainer Hank und Winand von Petersdorff
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/zeitungen-in-der-krise-medienwandel-und-internet-13089556.html

Ella ist jetzt 22 Jahre alt. Sie studiert Englisch und Spanisch, ist an Politik interessiert. Ella ist Tochter einer Lehrerin und eines Wirtschaftsjournalisten (der diesen Artikel mit verfasst hat). Der Vertriebsstratege eines Zeitungsverlages wĂŒrde sagen: Ella gehört zur Kernzielgruppe von morgen. Genetisch, von der PrĂ€gung her und sowieso.

Wenn er da mal nicht falschliegt: Die junge Frau, die schon lÀngst in einer WG lebt, hat noch nie in ihrem Leben eine Zeitung gekauft.

In der Familie, in der Ella aufgewachsen ist, wurde immer Zeitung gelesen: die ĂŒberregionale Zeitung, dazu das Lokalblatt, am Montag oft der „Spiegel“ und gelegentlich der „Kicker“. Der Zeitungskonsum war beruflich motiviert, aber vor allem war er Teil des Lebensstils. Die Eltern verschwanden zum Ende des tĂ€glichen FrĂŒhstĂŒcks hinter Zeitungsseiten. Sie grunzten Zustimmung, Empörung oder drĂŒckten eine Überraschung aus: „Hast du das gelesen?“ „Unglaublich!“ [weiterlesen]


UPDATE

Journalismus-Stiftung Im Land der Trickser und Lenker
04.07.2014, von Reiner Burger (FAZ)

Die Journalismus-Stiftung ist nur der Anfang: Die Landesregierung von NRW spricht von der Rettung des Lokaljournalismus und beginnt mit dem Zugriff auf die Presse.

Staatsfern ist die Journalismus-Stiftung „Partizipation und Vielfalt“ angeblich, die nun bei der nordrhein-westfĂ€lischen Landesanstalt fĂŒr Medien (LfM) entstehen wird. Das ist Unsinn. Denn die rot-grĂŒne Landtagsmehrheit zwingt mit der Novelle des Landesmediengesetzes, die am Donnerstagabend verabschiedet werden sollte, die staatsferne Einrichtung LfM, Geld fĂŒr eine Journalismus-Stiftung zu geben, die nichts anderes als das Prestigeprojekt von MedienstaatssekretĂ€r Marc Jan Eumann (SPD) ist. Eumann glaubt schon lange, dass die RundfunkgebĂŒhr mehr kann, wenn man nur will. Und so arbeitet er am Umbau der RundfunkgebĂŒhr zur allgemeinen Medienabgabe. [Weiterlesen]

 

Was ist aus der Lokalzeitung geworden ? (Joachim JĂŒrgens) – 09.06.2014

Nach 40 Jahren habe ich nun nach langer Überlegung mein Abo der Lokalzeitung gekĂŒndigt. Gerade die fehlende Konkurrenz (hier meine ich die ehemalige ortsansĂ€ssige WAZ) und nach meiner Meinung nach anzeigegesteuerte Berichterstattung (mehr als 50 % der Lokalzeitungen werden durch Anzeigen finanziert – wessen Lied ich sing, dessen Brot ich esse ), auch das großformatige Bilder (teil politisch beeinflusst) fĂŒhrte hier zu meinem Entschluss. Eine Lokalzeitung sollte umfangreich und neutral ĂŒber lokale Geschehnisse berichten. Über ĂŒberregionale Ereignisse kann  man sich umfangreich im vielfĂ€ltigen Onlineangebot informieren.


 Interessante BeitrĂ€ge dazu bei den Ruhrbaronen vom Gastauthor Thomas NĂŒckel [hier] und [hier]


Dazu bloggen auch Journalisten: Zeitungssterben – “Ist das GeschĂ€ftsmodell Regionalzeitung schon tot?”

Medien beschĂ€ftigen sich mit ihrer Zukunft, im Digital-Zeitalter mehr denn je. Das #Zeitungssterben macht lĂ€ngst nicht mehr halt, vor großen, internationalen Titeln. Das ist nicht mein Thema. Mich bewegt mehr die Frage der Regional- und Lokalmedien. Konrad Lischka beschĂ€ftigt sich im Rahmen dieser Mediendebatte in Spiegel-Online mit der Frage “Was kommt, wenn die Regionalzeitung geht”.
Lischka: “Irgendwann ist das GeschĂ€ftsmodell Regionalzeitung tot. Wahrscheinlich deutlich spĂ€ter als Experten seit Jahren prophezeien, aber eher, als die Zeitungsmacher erwarten.” Er skizziert drei GeschĂ€fts-Modelle fĂŒr den Lokaljournalismus. Quelle: → Spiegel-Online, 12.08.2013, Konrad Lischka, Was kommt, wenn die Regionalzeitung geht. 
. [Weiterlesen]


 

Einen Interessanten lesenswerten Artikel findet man auch in der „Die Zeit“.

ZUKUNFT DER ZEITUNGWer sterben und wer ĂŒberleben wird

„Frankfurter Rundschau“, „Financial Times Deutschland“: Zwei wichtige Tageszeitungen stehen vor dem Aus. Hat das große Zeitungssterben begonnen? VON MALTE BUHSE UND PATRICK KREMERS [zum Artikel]

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.pro-herten.de/?p=1907

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