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Blechecke Herten

Hierzu auch ein Antrag der ehemaligen Ratsherren Urban(UWG / Jürgens(FDP)

 

Straßen-NRW: Unfähikeit /  Beispiele von Partikularinteressen
Umfangreiche Beurteilung dieser TOP-Abteilung hier in Kürze

 

 

Leserbriefe 14.07.21

„Wo sollen die Anwohner parken?“

Ich wohne seit 52 Jahren an der Blechecke und kenne die Kreuzung Westerholter Straße/Feldstraße noch ohne Ampelregelung. Von jeher war der Kreuzungsbereich ein Unfallschwerpunkt. Die bis zum heutigen Tag immer stärker werdende Lärmbelästigung für die Anwohner sei erstmal nur am Rande erwähnt. Die Parksituation in Richtung Zubringer ist nicht mehr haltbar. Fußgänger und Radfahrer müssen jetzt schon teilweise auf die Straße ausweichen – eine Gefährdung für alle Beteiligten. Aber für die dort parkenden autofahrenden Anwohner muss man mal eine Lanze brechen. Junge Familien mit kleinen Kindern und ältere Leute seien hier zuerst genannt. Wo sollen sie parken? Hat die Stadt schon mal versucht, mit Vermietern und Anwohnern das Gespräch zu suchen und die Parksituation zu lösen? Ich vermute mal ganz stark, dass dieses nicht der Fall ist.

Und jetzt dieser Ratsentscheid mit dem freien Weg für den kleineren Aldi. Unfassbar für mich. Die Entscheidung zeigt, dass hier planungsrechtliche Fragen und Prüfverfahren sowie Beteiligungen von Umweltverbänden und ADFC sowie Bürgerinnen und Bürgern bewusst ausgeklammert werden. Ob 96 Parkplätze oder 76, ob 1269 m² Verkaufsfläche oder 799 m², alles ist in diesem Umfang zu viel für diesen Bereich und wird zum Chaos führen. Genervte Autofahrer, die bei Rückstau zum Zubringer schon jetzt vielfältig ihre Hupe einsetzen, haben wir mehr als genug. Lieferverkehr ab 5 Uhr morgens und von 7 bis 21 Uhr einkaufende Autofahrer. Es kann doch niemand ernsthaft glauben, dass die Anwohner der näheren Umgebung und vom Paschenberg dann alle zu Fuß einkaufen kommen. Vor allem ältere Autofahrer, egal ob weiblich oder männlich, werden mit der neuen Verkehrssituation horrende Probleme haben. Ob die zusätzliche Abbiegespur auf der Westerholter Straße das verhindern wird? Allein der Glaube daran fehlt mir schon jetzt. Von der Feinstaub- und Lärmbelastung der kleinen Kinder und der Mitarbeiterinnen der Kita sowie der Anwohner ganz zu schweigen. Das wird auch die zwei Meter hohe Lärmschutzwand nicht verhindern. Ein Stück weiter hoch hinter dem Fitness-Center fängt so viel freie Fläche an. Auch der alte Lagersportplatz, auch wenn die Bodensanierung aufwendig und teuer wäre, ist in direkter Nähe und die bessere Alternative. Hier wäre die Verkehrssituation sicherlich auch einfacher zu lösen. Denkt mal darüber nach, liebe Ratsglieder, bevor Ihr Beschlüsse fasst, die jenseits von Gut und Böse sind.

Eine großflächige Erweiterung der bestehenden Kita wäre hier meiner Meinung nach bedeutend besser angebracht in Verbindung mit Anwohnerparkplätzen für die Westerholter Straße in dem Bereich (wenn der Parkstreifen vor dem Gelände auch noch wegfallen sollte, wird es gar nicht mehr funktionieren). In Langenbochum fehlen doch meines Wissens Kitaplätze in nicht zu verachtender Höhe. Dann würde dieses Gelände wirklich sinnvoll genutzt.

Anmerkung der Redaktion:

Die Fläche, auf der der Aldi- Markt entstehen soll, gehört einem privaten Investor. Die Stadt selbst kann dort also nichts bauen. Rat und Stadtverwaltung können bestenfalls die planungsrechtlichen Rahmenbedingungen beeinflussen.

 

 



 Joachm Jürgens, Schützenstr. 84, 45699 Herten                                                 Herten, den 05.07.2021

 Bürgermeister der Stadt Herten o.V.i.A

Herrn M.Müller
Kurt-Schumacher-Str. 2
45699 Herten

Kreisverkehr L638/L511 – Antrag gem. § 24 GO-NRW

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, Sehr geehrte Damen und Herren,

aufgrund unsere Anträge in o.a. Angelegenheit, stellen wir den Antrag, basierend auf das geänderte und verkleinerte Projekt „Verkleinerung ALDI“ einerseits, sowie aufgrund der Häufung an Verkehrsunfällen an der sogenannten Blechecke andererseits, unsere gemeinsamen Anträge aus dem Jahre 2013 nochmals zu überprüfen. Hier ist Straßen.NRW mit einzubinden

Sämtliche Vorgänge aus den genannten Anträgen- sowie die Verkehrsbelastung L638/L511 des im Jahre 2017 abgeschalteten Ruhrpiloten – fügen wir dem heutigen Antrag als Anlagen bei.

mit freundlichen Grüßen
i.A. Joachim Jürgens, gez. Horst Urban

 


 

Antrag als ehemaliges Ratsmitglied der FDP-Herten

Hier: Errichtung eines Kreisverkehrs im Kreuzungsbereich L511/L638 – sogenannte Blechecke in Langenbochum.

aufgrund des § 14 der Geschäftsordnung der Stadt Herten stelle ich folgenden Prüfantrag verbunden mit der Bitte um zeitgemäße Bearbeitung.

Aufgrund der signifikanten Häufung von Verkehrsunfällen in der Vergangenheit und dem hohen Verkehrsaufkommen ist eine Entschärfung des genannten Kreuzungsbereichs dringend geboten. Kreisverkehre werden an Knotenpunkten eingesetzt, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen, die Leistungsfähigkeit zu steigern und gleichzeitig eine Geschwindigkeitsreduzierung zu bewirken. Weitere Ziele sind ein gleichmäßiger Verkehrsablauf, eine positive Umweltbilanz und eine Verbesserung des Straßen- und Landschaftsbildes.

Sachliche Begründungen zu dieser Maßnahme finden sie unter „Das neue Merkblatt für die Anlage von Kreisverkehren [1]  sowie  beim ADAC   [2] (sh. Links in den Fußnoten). Der Radius im Kreuzungsbereich beträgt ca. 38 mtr., sodass einer Planung nichts im Wege stehen dürfte.

Da beide Straßen im Zustandsbereich von Straßen.NRW liegen, beantrage ich aus diesem Grund und der negativen Erfahrungen mit dieser Behörde (sh. Antrag Radfahrweg Schützenstraße 2013 / Zusage Straßen.NRW für Sept. 2017!) eine kurzfristige Kontaktaufnahme in dieser Angelegenheit mit dieser Behörde.

 In der Hertener Allgemeine:
HERTEN-LANGENBOCHUM FDP-Ratsherr Joachim Jürgens macht sich stark für den Bau eines Kreisverkehrs an der „Blechecke“ und fordert die Stadtverwaltung auf, kurzfristig Kontakt mit dem Landesbetrieb Straßen NRW aufzunehmen. Er ist für die Feldstraße und die Westerholter Straße, an deren Kreuzung die Blechecke liegt, zuständig.

[1]   http://www.ivu-bw.de/Vortraege/2006/061114_Bondzio_MerkblattKreisverkehr.PDF

[2]   https://www.adac.de/_mmm/pdf/rv_kreisverkehr_broschuere_0205_252126.pdf


J. Jürgens; H. Urban – Kurt-Schumacher-Str. 2 45699 Herten

Herrn Bürgermeister Dr. Ulrich Paetzel, o.V.i.A.

45699 Herten, 28.11.2013

Antrag auf Grundlage des § 14 GeschO der Stadt Herten:
Hier Untersuchung zur Einrichtung eines Kreisverkehrs Kreuzung L638/622
Vorg:• Der Antrag der Unterzeichneten vom 26.10.2013, bei Ihnen lt. Lt. Stempel eingegangen am 21. 10. 2013 (Anlage-1)
• 9. Untersuchung zur Einrichtung eines Kreisverkehrs Kreuzung L638/622 (Kaiser-straße/Schützenstraße/Feldstraße) – Antrag der FDP-Fraktion vom 26.10.2013 gem. § 14 GeschO des Rates und der Ausschüsse – mündlicher Bericht der Verwaltung

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, sehr geehrte Damen und Herren,
wir beziehen uns auf unseren gemeinsamen Antrag – in Ihren Unterlagen als Antrag der FDP-Fraktion unter TOP 9 und ohne Bearbeitungszeichen der Tagesordnungspunkt gezeichnet.

In der Sitzung des AStU am 21.11.2013 sollte der Antrag durch mündlichen Bericht abgehandelt wer-den.
Der Antrag wurde gem. § 14 der GeschO der Stadt Herten gestellt. Entsprechend der Geschäftsord-nung hätte der Antrag, da er wesentliche Vorgaben eines Antrages erfüllte, über das Vorliegen der Vo-raussetzungen Rat entscheiden müssen. Das ist nicht erfolgt, stattdessen sollte der Antrag durch einen „mündlichen Bericht“ der Verwaltung „abgear-beitet“ werden.

Da diese Vorgehensweise in keiner Weise die Voraussetzungen der Geschäftsordnung entspricht, hatte in der AStU-Sitzung Herr Jürgens auf schriftliche Behandlung und Entscheidungen durch den Rat bestanden.
Irritationen entstanden ebenfalls, dass Herr Jürgens durch den Schriftführer nach einigen Tagen tele-fonisch befragt wurde, ob eine Stellungnahme der Verwaltung in der Niederschrift eingefügt werden sollte. Nochmals bestanden wir auf Behandlung des Antrages gem. der GeschO der Stadt.

Um Ihnen und Ihren Fachleuten in der Sache zusätzliche Entscheidungshilfen zu dem Thema zukom-men zu lassen, haben wir diesem Schreiben die Anlagen 2 und 3 angefügt.

Wir hoffen auf Ihr Verständnis und erwarten eine sachgerechte Bearbeitung unseres Antrages und ver-bleiben

mit freundlichen Grüßen

gez. Joachim Jürgens gez. Horst Urban

 

Anlage Verkehrbelastung des Ruhrpilaten (2917 abgeschaltel) Feld-Westerholter Straße

 

 


 

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