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Eulenspiegelei

TillE

Till Eulenspiegel – JahresrĂŒckblick -2017–
Till im Sommerloch 2016

Till Eulenspiegel zum Hertener Projekt „Jobcenter“

Vor gar nicht allzu langer Zeit, in einem Land, gar nicht so weit weg, gab es ein kleines StĂ€dtchen, das sich Herten nannte. Die Ratsherren und der BĂŒrgermeister waren sehr gescheit. Und wenn in fremden LĂ€ndern wieder einmal Not und Ratlosigkeit herrschte, dann wurden die MĂ€nner aus Herten gerufen, um das Problem zu lösen.

Dazu fĂ€llt mir gerade das Buch aus meinem BĂŒrgerregal herunter

Kurz nachdem der BĂŒrgerlehrling zum BĂŒrgermeister mutierte, beschloss der Rat: Die HTVG wird mit der Planung eines Neubaus fĂŒr das Jobcenter mit dem Ziel beauftragt, dieses baldmöglichst zu verlagern.!

Da sich seit einiger Zeit im Rat nichts tat, versuchte zuerst die CDU und UBP mit Antrag vom 24.02.2017 und danach auch wachgeworden, zog die SPD am 03.03.2017  mit einem Antrag nach.  Fortan war der Unterschied, bezogen auf das Thema Jobcenter, kaum zu unterscheiden. Die Fraktion die „Linke“ wollte nicht nachstehen und mit ihrer „sozialen Ader“ warf sie mit dem „Haus der sozialen Strukturen“ ein Denkmodell in den Ring.

Alles als kleinen Anbau an dem NebengebÀude des Rathauses gedacht.

Die HTVG/Verwaltung, nun nicht weiter schlafend, entwickelte ein einzigartiges Modell einer Planung, die nicht nur den ehemaligen Schweisfurth-Garten und den jetzigen VHS-Bestand ad absurdum fĂŒhrte, so dass die UmweltverbĂ€nde massiven Widerstand ankĂŒndigten (sh. dazu auch unseren Beitrag: „HĂ€nde weg vom VHS-Garten!“).

Nun fĂŒrchteten die im Rat vertretenden Fraktionen vor der Bundestagswahl den stĂ€dtischen Volkszorn und entwickelten in einmĂŒtiger Einigkeit ein neues Konzept.

Dazu der ewige CDU-Beitrags-Schreiber, der ehemalige kĂŒhne freiwillige Feuerwehrmann, hier den Antrag: CDU Herten – Stadtverband hat 4 neue Fotos hinzugefĂŒgt. 1. September um 10:00 ·

Gemeinsamer Antrag ALLER Hertener Ratsfraktionen (CDU, SPD, GrĂŒne, Linke, UBP):
Soziales Rathaus inkl. Jobcenter am Rathaus möglich, auch wenn im VHS-Garten NICHT gebaut wird!
Politik geht auf Bedenken kritischer BĂŒrger ein und erarbeitet einen gemeinsamen Kompromissvorschlag:

Eigentlich ist es „lediglich“ die Aufgabe der Politik, vor allem die Verwaltung zu kontrollieren und auf MissstĂ€nde hinzuweisen oder auch mal einen Impuls zu geben. Selten jedoch mĂŒssen sich die Vertreter der Parteien verstĂ€ndigen um so konkret zu planen, wie sie es aktuell machen mĂŒssen.

Warum?

Bekanntlich ist die Bausubstanz des bisherige Jobcenters marode und ein Neubau zwingend erforderlich. FĂŒr alle Parteien im Stadtrat war schnell klar, dass dies die einmalige Chance bietet, nicht nur EIN soziales Rathaus auf dem Papier darzustellen, sondern dies auch tatsĂ€chlich rĂ€umlich zu realisieren. Daher der einstimmige Vorstoß ALLER Parteien, dieses soziale Rathaus direkt am Rathaus umzusetzen.

Ein Chance bzw. ein Umstand, um den viele andere StĂ€dte unser Herten beneiden. Schließlich haben sich die meisten Kommunen zur Einrichtung eines sozialen Rathauses verpflichtet. Jedoch können die wenigsten StĂ€dte dies auf Jahrzehnte hinaus auch tatsĂ€chlich baulich realisieren.

Die Hertener Ratsparteien beauftragten daher die Stadterwaltung, einen Jobcenteranbau am Rathaus zu planen. Ca. 250 bis 400 qm GrundflĂ€che des 4.600 qm großen – bisher versteckten – VHS Gartens sollten hierfĂŒr bebaut werden.

Doch was kam:

Die Verwaltung plante einen Anbau, welcher anstatt der vom Rat gewĂŒnschten 1.000 bis 1.500 qm BĂŒroflĂ€che, plötzlich 2.700 qm BĂŒroflĂ€che aufwies! Ferner plante die Verwaltung einen großen Parkplatz im VHS-Garten, obwohl bereits das bisherige Jobcenter ĂŒber keinen eigenen Parklatz verfĂŒgt.

Dies löste heftige Diskussionen u.a. auf Facebook aus:

Etlichen war der geplante Neubau zu groß. Erstaunlicherweise schoben die Kritiker die Verantwortung hierfĂŒr jedoch nicht auf die Verwaltung, welche abweichend vom Ratsauftrag geplant hatte, sondern auf die Politik. Dies, obwohl der Stadtrat eine Planung zu einem WESENTLICH kleineren Baukörper bei der Verwaltung in Auftrag gegeben hatte!

Seit Jahrzehnten von niemandem beachtet, da vielen verstĂ€ndlicherweise völlig unbekannt, sprießten plötzlich die Ideen zum versteckt liegenden VHS-Garten:

Einige wollten eine besondere Gastronomie im VHS-Garten errichten, andere kĂŒndigten Unterschriftensammlungen an, sollte es irgendeine Bebauung des VHS-Gartens geben.

Mancher befĂŒrchtete sogar schon eine mögliche ErwĂ€rmung der Hertener Innenstadt, wenn im VHS-Garten 250-400 qm GrundflĂ€che bebaut wĂŒrden, ohne ĂŒberhaupt zu realisieren, dass direkt nebenan eine der grĂ¶ĂŸten Innenstadtparkanlagen Europas liegt und der VHS-Garten allein im GrĂ¶ĂŸenvergleich ĂŒberhaupt nicht ins Gewicht fallen wĂŒrde, noch dazu, weil nicht einmal 10% des Gartens hĂ€tten genutzt werden sollen.

Andere wiederum konnte nicht einmal mehr zwischen Schlosspark und VHS-Garten unterscheiden und realisierten dabei nicht, dass im Stadtplan von 1898 zwar die heutige westliche Feigestraße noch Teil des Schlossparks war, der heutige VHS-Garten jedoch schon als privater Garten ausgewiesen war.

Dann hatten einige die Idee, die heutige VHS-Villa abzureißen und dort eine Gastronomie zu errichten, ohne dass auch nur EIN Investor hierzu konkret Interesse angemeldet hat. DemgegenĂŒber wollten jedoch wieder andere, dass die VHS-Villa auf jeden Fall erhalten bleibt.

Auch wenn es nur extrem unterschiedliche/kontrÀre Vorstellungen gab, was man mit dem VHS-GelÀnde machen sollte, so wurde doch eine Meinung intensiv befeuert: Hauptsache kein Rathausanbau.

Eine Lösung schien daher fast unmöglich. Daher haben sich die Vorsitzenden der Hertener Ratsfraktionen getroffen und einen Kompromiss erarbeitet:

Klar war, dass am Ziel des sozialen Rathauses in EINEM GebĂ€ude festgehalten werden soll, da es eine einmalige Chance fĂŒr unsere Stadt ist! Gleichzeitig soll auf Baumaßnahmen im VHS-Garten verzichtet werden.

Wie wollen die Politiker dies erreichen?

Durch die neue Verwaltungsgliederung, sollen die BĂŒros am Zentralen Betriebshof (ZBH) erweitert werden und dort ein „Technisches Rathaus“ entstehen, welches vom neuen Baurat geleitet wird.

Hierdurch werden entsprechend RĂ€ume im Rathaus frei. Ferner soll die bisher noch nicht renovierte RathausbrĂŒcke umgebaut werden und das BĂŒrgerbĂŒro vom Rathaus in die bisherige Glashausgastronomie mitten in die City umziehen. ZusĂ€tzlich soll eine Zwischendecke im bisher ebenfalls noch nicht renovierten Ratssaal eingezogen werden und auch dort BĂŒros entstehen.

ZukĂŒnftig sollen Stadtrats- und Ausschusssitzungen, wie in der Umbauphase des Rathauses bereits praktiziert, in der Rotunde des Glashauses stattfinden (kompletter Antrag nachfolgend). Finanziert werden die Baumaßnahmen durch die Mieteinnahmen des Kreises fĂŒr den Jobcenterteil.

Zwar haben die ehrenamtlichen Politiker jetzt die Arbeit der hauptamtlichen Verwaltung ĂŒbernommen und einen tragfĂ€higen Kompromiss erarbeitet, jedoch war es der Politik sehr wichtig, aufzuzeigen, dass Kompromisse und ein Optimum sehr wohl möglich sind, – wenn man dies denn tatsĂ€chlich möchte!

Daher haben die Vorsitzenden ALLER Hertener Ratsfraktionen (CDU, SPD, GrĂŒne, Linke, UBP) (Anm. ohne die im Rat vertretenden Einzelratsmitglieder mit ins Boot zu nehmen) einen gemeinsamen Wunsch: „Zur genauen Abstimmung der Vorgehensweise soll – im Gegensatz zur bisherigen Planerarbeitung – eine enge Kommunikation zwischen Politik und Verwaltung praktiziert werden!“

Nun reagierte der fleißige sauer. Die Antwort ließ sich nicht lange auf sich warten:

Facebook-Poster und BĂŒrgermeister am 1. September um 17:53 ·

Fred Toplak Vorweg:

Ich bin sehr selten wĂŒtend, aber was „die Politik“ hier gerade in meinen Augen veranstaltet, macht mich fast sprachlos. Aber halt nur fast. Sobald ich mich wieder beruhigt habe, werde ich an dieser Stelle und auch an jeder anderen Stelle detaliert dazu berichten – welche „Sau“ jetzt wieder durchs Dorf getrieben werden soll. Wie bereits mehrfach nun geschehen und bekannt, bringt „die Politik“ wieder einen Antrag in laufender Sache ein, der in keinster Weise im Vorfeld auch nur mit einem Wort besprochen oder ein GesprĂ€ch dazu mit Verwaltung und BĂŒrgermeister gesucht wurde. Null.

Ohne die laufenden VorgĂ€nge seriös abzuarbeiten, eine BĂŒrgerinfomationveranstaltung abzuwarten, eröffnet man die nĂ€chste kuriose Baustelle. Das Jobcenter ins RathausgebĂ€ude zu integrieren…. scheinbar ohne auch nur im Ansatz eine Machbarkeit zu prĂŒfen. Danke das Sie damit nun allen Verwaltungsmitarbeiter*innen, nun inkl. den Kolleginnen und Kollegen im Jobcenter jeglichen Respekt versagen, um es milde auszudrĂŒcken.

Hier scheint es nur noch darum zu gehen, Verwaltung und speziell den BĂŒrgermeister vorzufĂŒhren. Ich empfinde den Bogen damit leider ĂŒberspannt.

Das musste vorweg mal raus.

Aber nun bitte teilen. Danke

Weiter Postete er am 2.09.2017  um 11:40

Fred Toplak

Liebe BĂŒrgerinnen und BĂŒrger – bitte bleiben Sie gemeinsam mit mir am Thema. Danke. Bitte teilen

Worum geht es beim Neubau Jobcenter denn nun?

Warum wird alles auf dem RĂŒcken nun aller stĂ€dtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausgetragen?

Warum werde ich das GefĂŒhl zurzeit nicht mehr los? Hauptsache gegen den BĂŒrgermeister oder seine VorschlĂ€ge. Und seien die Alternativen auch noch so unnötig wie zweifelhaft.

Seit Jahren wird ohne greifbares Ergebnis ĂŒber den dringend erforderlichen Neubau eines Jobcenter diskutiert. Ich erspare allen die hier im Thema sind, ellenlange Wiederholungen… fĂŒr VerstĂ€ndnisfragen stehe ich gerne zur VerfĂŒgung.

Seit langer Zeit besteht die Chance das Jobcenter auf stĂ€dischem GrundstĂŒck als stĂ€dtisches GebĂ€ude durch Mieteinnahmen (durch den Kreis als langfristigen Mieter) finanziert, also ohne Kosten fĂŒr die Stadt Herten zu errichten! Das stĂ€dtische GrundstĂŒck an der Gartenstrasse ist m. E. dafĂŒr bestens geeignet und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jobcenters hĂ€tten jetzt bereits Ihren fixen Einzugstermin im Kalender.

Der Neubau an dieser Stelle wĂ€re nachvollziehbar der kostengĂŒnstigste – egal was man sich schön rechnen möchte.

Alle Mitarbeiter hĂ€tten dort einen Parkplatz und brĂ€uchten nicht weiter die Parkraumnot rund ums Rathaus unverschuldet zu verschĂ€rfen. Was sich sicher positiv auch auf die ArbeitsplatzqualitĂ€t auswirken kann. Zudem gĂ€be das GrundstĂŒck zusĂ€tzliche öffentliche ParkplĂ€tze fĂŒr Besucher der Innenstadt und spĂ€ter fĂŒr Nutzer der S-Bahn her – geschĂ€tzte 50 PlĂ€tze. Auch bliebe wahrscheinlich eine TeilflĂ€che zu vermarkten und wĂŒrde eine Einnahme generieren. Ein Bedarf ist seit mehr als 10 Jahren an dieser BrachflĂ€che nicht erkennbar bekannt. Auch die Frage / Möglichkeit als ExpansionsflĂ€che fĂŒr genannten Unternehmen hatte ich geprĂŒft und wurde nicht bestĂ€tigt.

All dies und weitere Fragestellungen hĂ€tte man nun am 18. September abschließend in der Veranstaltung „BĂŒrgerinformation“ im Glashaus erklĂ€ren können. Dies scheint politisch nun nicht mehr gewĂŒnscht zu sein. Dazu wird Verwaltung in der nĂ€chsten Woche beraten und zeitnah informieren.

Nun kommt „die Politik“ wieder mit einer “ Überfall-Vorlage“. Ohne RĂŒcksicht auf nun alle stĂ€dtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ich halte diese Art des Umgangs fĂŒr nicht mehr hinnehmbar und mit Verlaub – das hat nichts mit Empfindlich zu tun, dass hat etwas mit WertschĂ€tzung zu tun.

Was fĂŒr Fragen stellen sich da, die man hĂ€tte m. E. eben genau in einem VorgesprĂ€ch mit Verwaltung zumindest beantworten mĂŒssen, bevor hunderte Menschen damit belastet werden.

Die Idee einer Verlagerung des Jobcenters ins Rathaus scheint auf vielen ungeprĂŒften Voraussetzungen zu beruhen und löst eine ganze Reihe von Problemen aus.

Einige Beispiele:

  1. Bevor die PlÀne der Ratsfraktionen umgesetzt werden könnten, wÀre ein erheblich lÀngerer Planungsvorlauf erforderlich. Das bedeutet, dass
  • die BeschĂ€ftigten des Jobcenters erheblich lĂ€nger auf den Umzug in ein neues GebĂ€ude warten mĂŒssten
  • die RathausbeschĂ€ftigten nach den Belastungen durch die Rathaussanierung erneut durch Umbauarbeiten und UmzĂŒge belastet wĂŒrden
  • die Kooperationsbeziehungen in der Verwaltung durch Auseinanderreißen von technischer und nichttechnischer Verwaltung erschwert und die Wege zwischen den Verwaltungseinheiten deutlich lĂ€nger wĂŒrden. Das was man im sozialen Bereich fĂŒr BĂŒrgerinnen und BĂŒrger, fĂŒr Kunden zwanghaft und ohne Garantie einer Benefitverbesserung erreichen möchte – kehrt man hier auf Kosten aller stĂ€dtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schlicht mal um.
  1. Die Stadt Herten ist gar nicht frei in der Entscheidung, wo sie ein Jobcenter realisieren will. Der Kreis Recklinghausen als TrĂ€ger der Leistungen nach dem SGB II („Hartz IV“) muss die RĂ€umlichkeiten des Jobcenters anmieten und entscheidet letztlich, welche RĂ€ume er akzeptiert.
  2. Ob die im Rathaus avisierte Lösung vom Kreis angenommen wĂŒrde, ist zumindest zweifelhaft: FĂŒr den Neubau von Jobcentern wurden wegen der GefĂ€hrdung der Mitarbeiter Sicherheitsstandards entwickelt, die im Rathaus nicht so einfach umgesetzt werden können. Diese reichen von Zutrittskontrollen des GebĂ€udes und der einzelnen BĂŒros bis zur Lage der BĂŒrozwischentĂŒren. Wollte man diese Standards im Rathaus umsetzen, mĂŒssten in den umgenutzten BĂŒros alle ZwischentĂŒren zugemauert und neue TĂŒren in die WĂ€nde gebrochen werden.
  3. FĂŒr das Jobcenter wurde gemeinsam mit dem Kreis ein Raumprogramm entwickelt, das eine NutzflĂ€che von ca. 2.100 mÂČ benötigt. Die Bereitstellung einer solchen GrĂ¶ĂŸenordnung ist im Rathaus auch unter Einbeziehung einer neuen Ebene ĂŒber dem Ratssaal, dem Umzug des BĂŒrgerservice ins Glashaus und dem Umbau der BrĂŒcke in BĂŒros kaum vorstellbar.
  4. Mit der Aufgabe des historischen Ratssaals wĂŒrde die Stadt Herten ein neues Alleinstellungsmerkmal erringen: einzige Stadt ohne Ratssaal!

Der Umbau des Europasaals zu BĂŒros wĂŒrde einen weiteren Sitzungsraum wegfallen lassen. Außerdem wĂ€re die DurchfĂŒhrung des WahlgeschĂ€fts inkl. des BriefwahlbĂŒros ohne entsprechende Raumressourcen erschwert, wenn nicht fast unmöglich gemacht.

  1. Die Annahme, dass die Zahl der Verwaltungsmitarbeiter so stark schrumpft, dass sich das Jobcenter unter Hinzuziehung einiger neu zu bauender RĂ€ume problemlos im Rathaus unterbringen lĂ€sst, verkennt die wahre Dynamik der Aufgabenentwicklung in den Kommunen. WĂ€hrend die Stadt erfolgreich ihre Haushaltskonsolidierung umsetzt und zuvor definierte Stellen abbaut, schafft sie gleichzeitig in anderen Bereichen neue Stellen. So ist die Zahl der MitarbeiterInnen im Jugendamt, im AuslĂ€nderamt, in der Fachstelle Wohnen, in der Betreuungsstelle, in der Beitragserhebungsstelle und im Tiefbauamt in den letzten Jahren angehoben worden. Grund dafĂŒr waren gesetzlich vorgeschriebene Standarderhöhungen oder massive Fallzahlsteigerungen. Ein Ende der Entwicklung ist nicht abzusehen.
  2. Die Kosten fĂŒr die DurchfĂŒhrung der von den Fraktionen vorgeschlagenen Maßnahmen sind noch nicht einmal geschĂ€tzt. Von daher ist noch unklar, ob sie nicht sogar höher als bei einem standardisierten BĂŒroneubau ausfallen wĂŒrden. Folgende Maßnahmen gehören dazu:
  • Umbau des Ratssaals mit Einzug einer Zwischendecke und Einbau von BĂŒros
  • Umbau des Europasaals zu BĂŒros
  • Umbau von (frisch sanierten) BĂŒros im Rathaus (zur Erreichung der Sicherheitsstandards)
  • Umbau des Bistros im Glashaus
  • Neubau eines VerwaltungsgebĂ€udes auf dem GelĂ€nde des ZBH (noch ungeprĂŒft, wo dieses entstehen könnte, wahrscheinlich reicht der Platz auf dem vorhandenen GrundstĂŒck nicht aus) ParkplĂ€tze ??
  1. Bevor neue Nutzungen im Glashaus untergebracht werden können, ist die technische GebĂ€udeausrĂŒstung des Glashauses komplett zu erneuern. HierfĂŒr konnte wegen der bestehenden Haushaltssperre noch nicht einmal mit der Planung begonnen werden. Mit einer fertigen Umsetzung dieser Sanierung ist nach optimistischer SchĂ€tzung frĂŒhestens im Jahr 2022 zu rechnen. Dies wĂ€re der frĂŒheste Zeitpunkt des Umzugs des BĂŒrgerservice.

Viele GrĂŒĂŸe und in Erwartung

Ihrer weiter so breiten UnterstĂŒtzung, Ihr Fred Toplak

Ich darf den BĂŒrgermeister aus Facebook zitieren‘:

Fred Toplak hat CDU Herten – Stadtverbands 27. Mai 2016 ·

Wie ich es im Wahlkampf immer betont habe – es geht um Herten und nicht um Befindlichkeiten. Dazu mĂŒssen alle miteinander reden und ich freue mich auf weitere GesprĂ€che mit allen politischen Lagern.

Da er offensichtlich das „miteinander reden“ hauptsĂ€chlich auf Facebook verlagert, dĂŒrfte auch die Dissonanz zwischen BĂŒrgermeister und Politik erklĂ€ren. Vielleicht bekommt er ja noch einen persönlichen Assistenten aus seinem ehemaligen Piratenlager, der ihm den einen oder anderen guten Rat im Umgang mit der Politik erklĂ€rt. So könnte es möglicherweise zum Wohle der BĂŒrger und Verwaltungsmitarbeiter zu einem gepflegten Miteinander (wie unter Paetzel trotz Unstimmigkeiten in der einen oder anderen Sache) kommen.

Aber auch die fraktionsgebundenen Politiker des Hertener Rates sollte sich an die eigene Nase fassen. Bemerkenswert die Einigkeit zwischen SPD und CDU – nun auch gefolgt von den GrĂŒnen, UBP und last not least die Linke.

Bei den SPD- und CDU-Fraktionsvorsitzenden könnte man annehmen, dass beide Fraktions-FĂŒhrer eine neue Fraktion bilden und bei der nĂ€chsten Kommunalwahl mit dem „kĂŒhnen CDU Poster“ als BM-Kandidaten antreten. Fraktionsvorsitzender jetzigen SPD-Fraktion, mit dem jetzigen CDU-Fraktionsvorsitzenden als stellv. BĂŒrgermeister. Finanziell dĂŒrften es mit jeweils einer AufwandsentschĂ€digung von 1.600,-  kein Problem geben!

Nun zu der genialen Jobcenteridee der Fraktionsgemeinschaft. Bei aller nicht abzustreitenden Sachkunde möchte ich auf den einen und anderen Punkt aufmerksam machen, den sie beim Hereintragen ihrer Ideen mittel Schubkarre ins Rathaus vergessen haben.

  • Haben Sie auch an einen umweltfreundlichen wasserstoffgetriebenen Shuttle zwischen Rathaus, ZBH, und Glashaus gedacht? Wenn der Weg der Jobsuchenden vom Jobcenter zum Rathaus (z.B. Wohnungsamt) im ersten Anlauf thematisiert wurde, wĂ€re der Shuttle doch eine gute Idee fĂŒr Rathausbesucher und nicht nur Fußkranke aus dem Rathaus?
  • Geld wĂ€re auch einzusparen, wenn im Copa im Sommer der Saunabetrieb eingestellt wĂŒrde. Als Ersatz könnte der obere Teil ĂŒber die geplante Zwischendecke im Ratshaussaal geschaffenen Etage unter dem nichtgedĂ€mmten Dach dienen.
  • Bei den zukĂŒnftigen Ratssitzungen könnte man dann innerhalb des Glashauses alkoholischen Nachschub bekommen. Bei einigen SitzungsbeitrĂ€gen wohl von Vorteil.

Liebe Rathausdenker – plant mal schön weiter, so dass mir die Themen nicht ausgehen,

ihr Till Eulenspiegel

Dieser Till als PDF-Dokument‘



 

Dieser Beitrag wurde in „Herten und die Zukunft“ geteilt und dann
von Frau Wietfeld dort  gelöscht
der Beitrag und die Kommentare sind jedoch hier als PDF-Dokument verfĂŒgbar

Bemerkenswerter Kommentar dazu von: Harald Stanberger
Hallo Michael, dass du dich mit fremden Federn schmĂŒcken musst, ist klar. Wie könntest du auch ein solches Werk schaffen, ohne vom BM abzukupfern? Ich habe meinen Senf dazu auf der Facebook-Seite der Hertener Allgemeinen abgegeben und tue es der Einfachheit halber hier noch einmal: Harald Stanberger Dass man die PrĂ€sentation eines anderen ĂŒbernimmt und mit anderen Inhalten fĂŒllt, ist in der Satire ebenso beliebt wie in der Parodie. Niemand kĂ€me auf die Idee zu behaupten, Urban Priol hĂ€tte keine eigene Stimme, nur weil er mit der von Frau Merkel spricht. Statt zu lachen, reagiert der BĂŒrgermeister dĂŒnnhĂ€utig und weist sogar noch auf die Urheberschaft fĂŒr seine bescheidene Grafik hin. Offensichtlich fĂŒrchtet er, seine Leistungen könnten infrage gestellt werden. Und damit dĂŒrfte er recht haben. Nicht alle Menschen sind Toplakianer. GlĂŒcklicherweise behalten die meisten sogar unter dem Einfluss von Facebook ihren analytischen Verstand, geben sich nicht mit Selbstdarstellungen des BĂŒrgermeisters zufrieden und fragen nach konkreten Ergebnissen. Was hat Fred Toplak in dem einen Jahr tatsĂ€chlich erreicht, was das Leben in Herten lebenswerter oder die Arbeit im Rathaus einfacher macht? Die Frage sollte nicht als eine polemische betrachtet, sondern zum Anlass genommen werden, einen Stift zur Hand zu nehmen und die Fakten zu notieren.

Die vom BĂŒrgermeister genannten WochenrĂŒckblicke bieten neben der Selbstdarstellung und den Angriffen auf alle, die nicht seiner Meinung sind, nichts Substantielles. Angesichts des hĂ€ufig nachlĂ€ssigen Umgangs mit Ausdruck, Grammatik und Orthografie scheint er sie entweder nicht gut durchdacht zu haben oder zu glauben, dass die Sprache seinen Facebook-Freunden eh egal ist. Geht man seinen TĂ€tigkeitsbericht durch, findet man fast ausschließlich reprĂ€sentative Aufgaben. Bis 1999 gab es in Herten eine kommunale Doppelspitze, bestehend aus dem Stadtdirektor und dem ehrenamtlichen BĂŒrgermeister. WĂŒrde man die letzten ehrenamtlichen BĂŒrgermeister oder seinen unmittelbaren hauptamtlichen AmtsvorgĂ€nger um ihre Terminkalender bitten, man wĂŒrde fast alles, was der BĂŒrgermeister stolz auf Facebook anfĂŒhrt, auch da finden.

Einen ganz gravierenden Unterschied allerdings gibt es: Ehrenamtliche BĂŒrgermeister erhielten eine Aufwandspauschale, der hauptamtliche aber zusĂ€tzlich eine GrundvergĂŒtung von fast 9.000 Euro! Michael Holtschulte kommt mit seinen angefĂŒhrten TĂ€tigkeiten nicht auf ein solches Einkommen und ebenso wenig der Polizist, die Krankenschwester, die Hausfrau und Mutter und auch nicht die BeschĂ€ftigten im Hertener Rathaus. Wie endlos lang dĂŒrften die Listen dieser Menschen sein, wollten sie nur ihre Pflichtaufgaben anfĂŒhren.

Jeder Demokrat sollte Menschen wie Michael Holtschulte dankbar sein, wenn sie zum Nachdenken anregen. Es spricht doch nichts dagegen, ein Freund Fred Toplaks zu sein und ihn in drei Jahren wieder zu wĂ€hlen. Aber es macht ein besseres GefĂŒhl, wenn man weiß warum.


 

 

Till Eulenspiegel macht sich Gedanken ĂŒber unsere Verwaltung

Ein Schock, als uns jĂŒngst die Grundsteuerberechnung ins Haus flatterte. Wir waren ja vorgewarnt, aber trotzdem trifft uns die Belastung hart. Auf nun 795 Prozentpunkten soll in unserer Gemeinde der Hebesatz der Grundsteuer B steigen, 2014 noch 565 Prozentpunkten also eine Steigerung von 40,71%. Von allen StĂ€dten steht Herten nun an elfter Stelle! Hierzu dokumentiert der Bund der Steuerzahler die stĂ€dtische Abzocke auf ihrer Internetseite [klick]! SparvorschlĂ€ge und Proteste von den BĂŒrgern und der Opposition wurden at Acta gelegt. Mit der verwaltungsgesteuerten SPD-Fraktion wurde die Erhöhung durchgepeitscht.

Nicht verwunderlich, in einer Stadt, inder man meinen könnte (Konjunktiv) , dass das Parteibuch oder persönliche „Freundschaften“ bei der Postenbesetzung entscheidender ist, als die fachliche Qualifikation.

Herten verliert immer mehr an Einwohner. 2004 hatten wir noch 68.000, heute 61.600. Interessant, dass das Rathaus aber entgegen diesem Trend mehr Personal zu verzeichnen hat. Im gleichen Zeitraum stieg das Personal von 411 auf 475 Angestellte [klick].

Das wĂ€re ja kaum zu bemĂ€ngeln, wenn die LeistungsfĂ€higkeit der Stadt dadurch gesteigert wĂŒrde. Hier habe ich jedoch erhebliche Zweifel.

Beispiele:

  • Da plant die Landesregierung das „DichtheitsprĂŒfungsgesetz“ fĂŒr private Abwasserleitungen. Geplant, noch nicht beschlossen, stellt jedoch im voreilenden Gehorsam die Stadt einen Dipl. Ing. ein, der die Sache zukĂŒnftig richten soll. Diese Stelle wird wohl kaum mit dem Mindestlohn vergĂŒtet. Na ja, keine DichtheitsprĂŒfung, mittlerweile auch fĂŒr diese Aufgabe kein Dipl. Ing. mehr. Gekostet hat es uns Steuerzahler allemal.
  • StĂ€dtische Homepage, das weltweite Vorzeigebild einer Kommune. Zwar konnte ich die extrem kleine Schrift durch jeweilige Anpassung ausgleichen, verwundert war ich jedoch, als ich mir nach einem Jahr die Webcam wieder anschaute. Grottenschlecht ist noch gestrunzt. Seit ĂŒber einem Jahr sind die Bilder von Westerholt und Glashaus statisch, die trotz einer Aktualisierung jeweils innerhalb von 60 Sek. zugesagt wurde. Die VHS-Kamera produziert kaum ein qualitatives Bild. Die Bilder hatte ich ja schon im letzten Till veröffentlicht [klick]. Wurde vor Veröffentlichung diese Seite nicht geprĂŒft? Bei jedem SchĂŒler, der seine eigene Homepage produziert, wĂ€re solch ein Murks nicht möglich. Die Verantwortlichkeit liegt wie schon vor 2004 ersichtlich im Bereich der Organisationseinheit Öffentlichkeitsarbeit“.
    Erstaunlich, dass in dieser Abteilung die Chefin ein Sabbathalbjahr nehmen kann. Sei es ihr gegönnt. Andererseits, keiner merkte es wirklich, ist hier von einer Übersetzung auszugehen?
  • Gerade die Nutzung moderner Medien lĂ€sst fachlich gravierende MĂ€ngel erkennen. Als Beispiel einmal ein eingereichtes Dokument und was daraus wurde.

 

  • 1 2

 Original   [klick]                                                       Ergebnis „Verwaltungsvorlage [klick]

Schauen sie sich doch selbst das komplette Skript an

Warum ist solches nur möglich, in einem Konzern, der durch unsere Steuergelder finanziert wird?

Ist hier das Parteibuch wichtiger als entsprechende Qualifikation (siehe den Buchausriss)? Möglich nur, weil die Sicherheit des Arbeitsplatzes keine Konsequenzen – wie sie in der privaten Wirtschaft unumgĂ€nglich– nach sich zieht. Ich erinnere an den Schaden, der durch unsachgemĂ€ĂŸe Vergabe der Fördermittel (in toto ca. 900.000,-€) entstanden ist!

Dabei gab es ja schon meinem Wissen nach Bereitschaft einer externen kostenlosen Hilfestellung. Diese wurde dann erst zugesagt, dann mit der BegrĂŒndung, dass interne Ängste bestehen und dann Dinge bekannt wĂŒrden, die lieber im Keller blieben

Der BĂŒrgermeister als promovierter Sozialwissenschaftler ist fĂŒr seine Mitarbeiter verantwortlich. Er soll ja auch schon Mitarbeiter an seiner alten Uni in seinem Fachgebiet rekrutiert haben. Lieber BĂŒrgermeister, die UNI ist nicht nur auf Geistes- und Gesellschaftswissenschaften ausgerichtet, sie hat auch einen guten Ruf in Ingenieur- und Naturwissenschaften. Vielleicht springen Sie mal ĂŒber ihren soziologischen Schatten und schauen sich dort nach geeignete, leistungsfĂ€hige Mitarbeiter um. Vielleicht erlebe ich es ja noch, dass Herten auf der Grundsteuerskala nach unten und nicht, wie zu befĂŒrchten, nach oben rutscht

Zu dem Thema fĂ€llt mir ein interessantes Buch mit dem Titel „Verwaltung und Verwaltungspolitik“ von Carl Böhret, Heinrich Siedentopf ein. Einen Ausschnitt fĂŒge ich mal an.

 

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Nun geniest die Fastenzeit, spart euer Geld, um auch weiterhin mit unseren Steuern die Top-Verwaltungsarbeit unterstĂŒtzen zu können. Es gibt noch viel zu tun, analysieren und zu berichten. Ich mache mir schon Gedanken ĂŒber die Mitmachstadt (mit möglicher Promotion aus dem Rathaus zu diesem Thema): Das Herten Forum via Stadtteilzentrum Disteln, QualitĂ€t des Jobcenters mit seiner Top-Software aus eigenem Haus. Mehr in KĂŒrze und in diesem Sinn,

euer Till

 

Vesand via [USER-EMAIL]     zu Ändern/Austragen    [USER-UNSUBSCRIBE]

 


 

 

Till macht sich Gedanken ĂŒber: „Was war und was wird werden?“

Der Politik ist eine bestimmte Form der LĂŒge fast zwangslĂ€ufig zugeordnet: das Ausgeben des fĂŒr eine Partei NĂŒtzlichen als das Gerechte.
Carl Friedrich von WeizsÀcker

 

Bullshit könnte man als dumpfen Kraftausdruck missverstehen. TatsĂ€chlich ist es inzwischen ein philosophischer Fachbegriff, popularisiert von Harry Frankfurt, emeritierter Professor an der Princeton-UniversitĂ€t. Bullshit ist Gerede, bei dem der Sprecher sich nicht darum schert, ob es stimmt. Im Unterschied zum LĂŒgner versuchen Bullshitter nicht, anderen gezielt eine Unwahrheit einzureden. Wahr oder unwahr, das kĂŒmmert sie wenig. Sie wollen Eindruck schinden.

Ich habe mal im Archiv geblĂ€ttert und vergangene Dokumente mit „Versprechungen von damals und heute verglichen. Schauen Sie selbst mal im Wahlprogramm ab 84 – und Archiv herein [klick] und machen Sie sich ein Bild.

Die „Hertenpartei“ muss beweisen, dass es ihnen nicht nur um Machterhalt,
sondern um Politik fĂŒr die BĂŒrger von Herten geht

spd1999.JPGDie Wahlprogramme der SPD zeigen: Wessel, Paetzel & Lötzel Lecker und Co. stehen fĂŒr das alte Herten. Ihnen fehlen die Visionen fĂŒr eine moderne und zukunftsfĂ€hige Gestaltung unserer Stadt. Die SPD ist nach fast 68 Jahren an der Regierung selbstgefĂ€llig, verbraucht und nur noch darauf bedacht, ihre Macht zu erhalten. Die SPD-Programme sind Dokumente des bloßen Weiter-So. Die Auguren der SPD haben noch nicht erkannt, dass man die Probleme von heute und morgen nicht mehr mit den Ideen von gestern lösen kann.

Ärgern Sie sich nicht ĂŒber die nun ins Haus geflatterten GebĂŒhrenerhöhungen! Sie haben gewĂ€hlt, Ihre GewĂ€hlten haben mehrheitlich die GebĂŒhrenerhöhungen beschlossen [klick] den ganzen Till lesen sie als PDF-Dokument [hier]


m&mLayout und Idee Dr. med. K.Stephan


 

Ab und Ă€ndern des Newsletter – Till können Sie hier:

Versprochen, gebrochen, verschaukelt

Till im Oktober 2014 

 hier als PDF-Dokument [klick]


Die Ähnlichkeiten ist doch frappierend:

Vielleicht sind wir ja noch die geplĂŒnderte Witwe Bolte in Herten
.

und es endet irgendwann wie bei Max und Moritz !


 

Till Eulenspiegel sagt: „Auf in den Wahlkrampf“
auch in der „Mitmachstadt Herten“ und dem Sommerloch


vision

vor der Millionen-RĂŒckzahlung „Herten SĂŒd [Ewaldstraße]“

waalkrampf

Dazu der Bericht: NRW-Minister besucht Marmeladen-Laden (klick)

und

Kreativquartiere – Aus dem geheimen Tagebuch von NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin
Auzug aus den Ruhrbaronen, Stefan Laurin

………..Dann kam endlich mein Fahrer. Es ging nach Herten. ….Herten war komisch. Irgendwie nicht Stadt, aber auch kein Land. Erinnerte mich etwas an Leer, war nur hĂ€sslicher. Ich fragte meinen Fahrer, warum hier Menschen leben. Er zuckte nur mit den Schultern und sagte, die Frage könne er auch nicht beantworten.
Wir hielten dann alle an einer alten Zeche. Aha, dachte ich mir. Jetzt kommt die Erfolgsgeschichte. Ich sah eine Gewerbegebiet, Neubauten – hier hatte also mal was funktioniert. Aber darum ging es dann natĂŒrlich nicht. Irgendein komischer Mann erzĂ€hlte was von Urban Pop, Urban Exploring, Storytelling, Urban Art und all so einem Kram und Gorny nickte immer ganz begeistert. Naja, ich sagte wieder „Uh“ und „Ah“ und war ziemlich beruhigt, das meine Brieftasche noch da war……………

HyBike nun erfolgreich umgebaut!

Pressemeldung der Vergangenheit: Hinsichtlich des Projektbausteins „Ansiedlung innovativen Gewerbes“ wird der Neuausrichtung des TourismusbĂŒros incl. HyBike Herten zugestimmt. Zum 31.10.2009 ist die Maßnahme unter Vorlage eines aussagekrĂ€ftigen GeschĂ€ftsberichts zu evaluieren, aus dem hervorgeht, ob eine selbsttragende Verstetigung nach spĂ€testens drei Jahren realistisch erwartet werden kann.
Nun ist es endlich soweit
Ich habe mich entschieden etwas fĂŒr meine Gesundheit zu tun. Mit ein paar Freunden unternehme ich nun sonntags regelmĂ€ĂŸig fĂŒr 20 € (= 1,66€ / Person) die Stunde gemĂŒtliche im gesponserten „Herten Erleben“  Fahrradfahrten – so um die 10 km. Ich weiß, es ist nicht viel, aber alles braucht einen Anfang

Wenn Ihr auch Lust habt mitzumachen, dann lasst und doch bei der der HyBike-Station (so denn offen) einen Trip starten. Das notwendige GefÀhrt wird dort gestellt!

Aber beeilt Euch, dann der HoffnungstrĂ€ger der hiesigen UBP nutzt seine knappe Freizeit, im das ursprĂŒngliche GefĂ€hrt, mit kleinen Änderungen, seiner ursprĂŒnglichen Verwendung zuzufĂŒhren, da sonst die Fördermittel fĂŒr dieses GefĂ€hrt hinfĂ€llig werden könnten.

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Falsche FarbeKnöllchen fĂŒr rosa Parkscheibe

dpa am 31. Oktober 2012 17:11

HERTEN. Pink statt Blau? Das geht nicht. FĂŒr die falsche Farbwahl bei der Parkscheibe hat eine Autofahrerin in Herten ein Knöllchen erhalten.

Sie muss fĂŒnf Euro zahlen, wie eine Stadtsprecherin bestĂ€tigte. Die Stadt betonte, dass die Straßenverkehrsordnung die Farbe der Parkscheibe genau vorschreibe. Das Ordnungsamt habe deshalb Recht, wenn ein Bußgeld verhĂ€ngt werde. Das Aussehen der Parkscheibe sei, genauso wie Verkehrsschilder, gesetzlich strikt geregelt. Auch handgeschriebene Zettel mit einer Uhr zum Beispiel seien nicht erlaubt.

Knöllchen-ÄrgerPinke Parkscheibe: Dorstenerin muss 5 Euro Strafe zahlen

31. Oktober 2012 16:51

DORSTEN/HERTEN. Melanie Winterscheidt ist fassungslos. Ihre Parkscheibe lag gut sichtbar unter der Frontscheibe, die Zeit war richtig eingestellt. Trotzdem muss die 32-JĂ€hrige jetzt ein Bußgeld zahlen. Grund: Ihre Scheibe ist pink. Und das ist ein großes Problem.

Melanie Winterscheidt muss ein Bußgeld in Höhe von 5 Euro zahlen, weil sie eine pinke Parkscheibe benutzte.
Foto H.A. (s. Artikel)

 Die Dorstenerin konnte es gar nicht fassen, als vor einigen Tagen ein Schreiben der Stadt Herten in ihren Briefkasten flatterte: ein Knöllchen ĂŒber 5 Euro fĂŒr Parken mit falscher Parkscheibe.

„Ich dachte erst, dass ich geblitzt worden bin“, sagte Melanie Winterscheidt. Erst ein paar Minuten spĂ€ter, nach genauem Studieren des Schreibens, machte es klick.

„Tussi on Tour“

Denn das pinke Parkscheiben-Modell mit dem Namen „Tussi on Tour“ ist in Deutschland tatsĂ€chlich nicht zugelassen. Paragrafen und Vorschriften verbieten solche Scheiben.

„Die Parkscheibe muss 110mm breit und 150mm hoch sein. Sie muss einen bestimmten Blauton aufweisen, nĂ€mlich denselben Blauton wie die ĂŒbrigen Verkehrszeichen – die Parkscheibe wird als Verkehrszeichen gewertet. Und sogar die Schriftart ist festgelegt“, erklĂ€rt Nele DĂ€ubler, Pressesprecherin der Stadt Herten.

Kein Spielraum

Man habe keinerlei Spielraum, meint DĂ€ubler und ergĂ€nzt schnell: „Spaß macht es nicht, solche Gesetze umzusetzen.“

Der ADAC kennt die Scheiben-Problematik. „Die StĂ€dte sind im Recht, allerdings fehlt das FingerspitzengefĂŒhl. HĂ€ufig fallen StĂ€dte man mit der Axt in die TĂŒr, klingeln wĂŒrde auch reichen. Eine Verwarnung wĂŒrde es auch tun, man muss nicht immer gleich Bußgelder verhĂ€ngen“, meint Sprecher Peter Meintz auf Anfrage unserer Redaktion.

Protestzeichen

Das Dorstener Ordnungsamt drĂŒckt bei bunten Parkscheiben schon mal ein Auge zu: „Wir hatten in der Vergangenheit zwei, drei FĂ€lle. Da haben wir dann Verwarnungen ausgesprochen, aber keine Knöllchen geschrieben“, sagt Leiter Rolf Köllmann.

Derweil wird Melanie Winterscheidt ihr Knöllchen jetzt bezahlen. „Mir bleibt ja nichts anderes ĂŒbrig“, meint sie etwas zerknirscht. ZukĂŒnftig will die 32-JĂ€hrige zwei Parkscheiben benutzen. Eine blaue, eine pinke. Das ist erlaubt, das empfiehlt auch der ADAC. Winterscheidt: „Es soll auch ein kleines Protestzeichen sein.“

Dattelner muss zahlen: Ein Knöllchen fĂŒr zwei Parkscheiben

Von Stefan Huxel am 12. November 2012 11:29

DATTELN. KĂŒrzlich hat eine Frau wegen der falschen Farbe ihrer Parkscheibe in Herten ein Knöllchen gekriegt. Georg Teschers hat zwar keine pinke Parkscheibe ausgelegt – wohl aber eine zweite. DafĂŒr musste der Dattelner zahlen, dabei wollte er nur helfen.

Georg Teschers mit der echten Parkscheibe und dem Aufkleber. (Andreas Kalthoff)links 1/1 rechtsGeorg Teschers mit der echten Parkscheibe und dem Aufkleber.

Foto Dattelner Morgenpost

 

 

 

 

Die Familienkutsche der Teschers hat eine dreigeteilte, große Frontscheibe. Die Parkscheibe legen sie deshalb immer in den kleinen Bereich an der linken Seite vor dem Außenspiegel. „Das machen wir, weil wir nur schwer an die Frontscheibe herankommen“, sagt der 55-JĂ€hrige. Vor zwei Jahren ĂŒbersah eine Politesse die Parkscheibe und schrieb ihn auf. Die Teschers legten Widerspruch ein und mussten nicht zahlen.

Damit so etwas nicht noch einmal vorkommt, haben sei einen kleinen Aufkleber (90 x 50 mm) ins Auto gelegt, auf dem eine Parkscheibe abgebildet ist. Auf den Aufkleber hat Georg Teschers einen Pfeil gemalt und geschrieben, dass sich die richtige Parkscheibe auf der anderen Seite des Wagens befindet. Und siehe da, kurz darauf bekam er wieder ein Knöllchen.

Auf Anfrage im Rathaus bekam seine Frau Mechthild die Auskunft, dass das Ordnungsgeld gerechtfertigt sei. Schließlich wĂŒrden sich ja jetzt zwei Parkscheiben im Auto befinden – nur eine erlaubt sei – und beide auch noch zwei unterschiedliche Ankunftszeiten anzeigten.

Die Teschers ließen es auf sich beruhen und zahlten. „Das kann ich jetzt nur noch mit Humor sehen“, sagt Georg Teschers und hebt die kleine Parkscheibe als Andenken auf.

RĂŒckfragen an: till@pro-herten.de

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