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Eulenspiegelei

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Till Eulenspiegel macht sich Gedanken über unsere Verwaltung

Ein Schock, als uns jüngst die Grundsteuerberechnung ins Haus flatterte. Wir waren ja vorgewarnt, aber trotzdem trifft uns die Belastung hart. Auf nun 795 Prozentpunkten soll in unserer Gemeinde der Hebesatz der Grundsteuer B steigen, 2014 noch 565 Prozentpunkten also eine Steigerung von 40,71%. Von allen Städten steht Herten nun an elfter Stelle! Hierzu dokumentiert der Bund der Steuerzahler die städtische Abzocke auf ihrer Internetseite [klick]! Sparvorschläge und Proteste von den Bürgern und der Opposition wurden at Acta gelegt. Mit der verwaltungsgesteuerten SPD-Fraktion wurde die Erhöhung durchgepeitscht.

Nicht verwunderlich, in einer Stadt, inder man meinen könnte (Konjunktiv) , dass das Parteibuch oder persönliche „Freundschaften“ bei der Postenbesetzung entscheidender ist, als die fachliche Qualifikation.

Herten verliert immer mehr an Einwohner. 2004 hatten wir noch 68.000, heute 61.600. Interessant, dass das Rathaus aber entgegen diesem Trend mehr Personal zu verzeichnen hat. Im gleichen Zeitraum stieg das Personal von 411 auf 475 Angestellte [klick].

Das wäre ja kaum zu bemängeln, wenn die Leistungsfähigkeit der Stadt dadurch gesteigert würde. Hier habe ich jedoch erhebliche Zweifel.

Beispiele:

  • Da plant die Landesregierung das „Dichtheitsprüfungsgesetz“ für private Abwasserleitungen. Geplant, noch nicht beschlossen, stellt jedoch im voreilenden Gehorsam die Stadt einen Dipl. Ing. ein, der die Sache zukünftig richten soll. Diese Stelle wird wohl kaum mit dem Mindestlohn vergütet. Na ja, keine Dichtheitsprüfung, mittlerweile auch für diese Aufgabe kein Dipl. Ing. mehr. Gekostet hat es uns Steuerzahler allemal.
  • Städtische Homepage, das weltweite Vorzeigebild einer Kommune. Zwar konnte ich die extrem kleine Schrift durch jeweilige Anpassung ausgleichen, verwundert war ich jedoch, als ich mir nach einem Jahr die Webcam wieder anschaute. Grottenschlecht ist noch gestrunzt. Seit über einem Jahr sind die Bilder von Westerholt und Glashaus statisch, die trotz einer Aktualisierung jeweils innerhalb von 60 Sek. zugesagt wurde. Die VHS-Kamera produziert kaum ein qualitatives Bild. Die Bilder hatte ich ja schon im letzten Till veröffentlicht [klick]. Wurde vor Veröffentlichung diese Seite nicht geprüft? Bei jedem Schüler, der seine eigene Homepage produziert, wäre solch ein Murks nicht möglich. Die Verantwortlichkeit liegt wie schon vor 2004 ersichtlich im Bereich der Organisationseinheit Öffentlichkeitsarbeit“.
    Erstaunlich, dass in dieser Abteilung die Chefin ein Sabbathalbjahr nehmen kann. Sei es ihr gegönnt. Andererseits, keiner merkte es wirklich, ist hier von einer Übersetzung auszugehen?
  • Gerade die Nutzung moderner Medien lässt fachlich gravierende Mängel erkennen. Als Beispiel einmal ein eingereichtes Dokument und was daraus wurde.

 

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 Original   [klick]                                                       Ergebnis „Verwaltungsvorlage [klick]                                              

Schauen sie sich doch selbst das komplette Skript an

Warum ist solches nur möglich, in einem Konzern, der durch unsere Steuergelder finanziert wird?

Ist hier das Parteibuch wichtiger als entsprechende Qualifikation (siehe den Buchausriss)? Möglich nur, weil die Sicherheit des Arbeitsplatzes keine Konsequenzen – wie sie in der privaten Wirtschaft unumgänglich– nach sich zieht. Ich erinnere an den Schaden, der durch unsachgemäße Vergabe der Fördermittel (in toto ca. 900.000,-€) entstanden ist!

Dabei gab es ja schon meinem Wissen nach Bereitschaft einer externen kostenlosen Hilfestellung. Diese wurde dann erst zugesagt, dann mit der Begründung, dass interne Ängste bestehen und dann Dinge bekannt würden, die lieber im Keller blieben

Der Bürgermeister als promovierter Sozialwissenschaftler ist für seine Mitarbeiter verantwortlich. Er soll ja auch schon Mitarbeiter an seiner alten Uni in seinem Fachgebiet rekrutiert haben. Lieber Bürgermeister, die UNI ist nicht nur auf Geistes- und Gesellschaftswissenschaften ausgerichtet, sie hat auch einen guten Ruf in Ingenieur- und Naturwissenschaften. Vielleicht springen Sie mal über ihren soziologischen Schatten und schauen sich dort nach geeignete, leistungsfähige Mitarbeiter um. Vielleicht erlebe ich es ja noch, dass Herten auf der Grundsteuerskala nach unten und nicht, wie zu befürchten, nach oben rutscht

Zu dem Thema fällt mir ein interessantes Buch mit dem Titel „Verwaltung und Verwaltungspolitik“ von Carl Böhret, Heinrich Siedentopf ein. Einen Ausschnitt füge ich mal an.

 

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Nun geniest die Fastenzeit, spart euer Geld, um auch weiterhin mit unseren Steuern die Top-Verwaltungsarbeit unterstützen zu können. Es gibt noch viel zu tun, analysieren und zu berichten. Ich mache mir schon Gedanken über die Mitmachstadt (mit möglicher Promotion aus dem Rathaus zu diesem Thema): Das Herten Forum via Stadtteilzentrum Disteln, Qualität des Jobcenters mit seiner Top-Software aus eigenem Haus. Mehr in Kürze und in diesem Sinn,

euer Till

 

 Vesand via [USER-EMAIL]     zu Ändern/Austragen    [USER-UNSUBSCRIBE]

 


 

 

Till macht sich Gedanken über: „Was war und was wird werden?“

Der Politik ist eine bestimmte Form der Lüge fast zwangsläufig zugeordnet: das Ausgeben des für eine Partei Nützlichen als das Gerechte.
Carl Friedrich von Weizsäcker

 

uliBullshit könnte man als dumpfen Kraftausdruck missverstehen. Tatsächlich ist es inzwischen ein philosophischer Fachbegriff, popularisiert von Harry Frankfurt, emeritierter Professor an der Princeton-Universität. Bullshit ist Gerede, bei dem der Sprecher sich nicht darum schert, ob es stimmt. Im Unterschied zum Lügner versuchen Bullshitter nicht, anderen gezielt eine Unwahrheit einzureden. Wahr oder unwahr, das kümmert sie wenig. Sie wollen Eindruck schinden.

Ich habe mal im Archiv geblättert und vergangene Dokumente mit „Versprechungen von damals und heute verglichen. Schauen Sie selbst mal im Wahlprogramm ab 84 – und Archiv herein [klick] und machen Sie sich ein Bild.

Die „Hertenpartei“ muss beweisen, dass es ihnen nicht nur um Machterhalt,
sondern um Politik für die Bürger von Herten geht

spd1999.JPGDie Wahlprogramme der SPD zeigen: Wessel, Paetzel & Lötzel Lecker und Co. stehen für das alte Herten. Ihnen fehlen die Visionen für eine moderne und zukunftsfähige Gestaltung unserer Stadt. Die SPD ist nach fast 68 Jahren an der Regierung selbstgefällig, verbraucht und nur noch darauf bedacht, ihre Macht zu erhalten. Die SPD-Programme sind Dokumente des bloßen Weiter-So. Die Auguren der SPD haben noch nicht erkannt, dass man die Probleme von heute und morgen nicht mehr mit den Ideen von gestern lösen kann.

Ärgern Sie sich nicht über die nun ins Haus geflatterten Gebührenerhöhungen! Sie haben gewählt, Ihre Gewählten haben mehrheitlich die Gebührenerhöhungen beschlossen [klick] den ganzen Till lesen sie als PDF-Dokument [hier]


m&mLayout und Idee Dr. med. K.Stephan


 

Ab und ändern des Newsletter – Till können Sie hier:

Versprochen, gebrochen, verschaukelt

Till im Oktober 2014 

 hier als PDF-Dokument [klick]


 

Die Ähnlichkeiten ist doch frappierend:

Vielleicht sind wir ja noch die geplünderte Witwe Bolte in Herten….

 und es endet irgendwann wie bei Max und Moritz !


 

Tollitäten und Wahlkämpfer

Till Eulenspiegel im Jahre

 

der alte Till Till 2010Till 2011Till 2012-1Till 2012-2
Till im Sommerloch 2013 Till Rückblick 2013 Till 2006.2008

pdfTollitäten und Wahlkämpfer

bank


Till Eulenspiegel sagt: „Auf in den Wahlkrampf“
auch in der „Mitmachstadt Herten“ und dem Sommerloch


vision

vor der Millionen-Rückzahlung “Herten Süd [Ewaldstraße]”

waalkrampf

Dazu der Bericht: NRW-Minister besucht Marmeladen-Laden (klick)

und

Kreativquartiere – Aus dem geheimen Tagebuch von NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin
Auzug aus den Ruhrbaronen, Stefan Laurin

………..Dann kam endlich mein Fahrer. Es ging nach Herten. ….Herten war komisch. Irgendwie nicht Stadt, aber auch kein Land. Erinnerte mich etwas an Leer, war nur hässlicher. Ich fragte meinen Fahrer, warum hier Menschen leben. Er zuckte nur mit den Schultern und sagte, die Frage könne er auch nicht beantworten.
Wir hielten dann alle an einer alten Zeche. Aha, dachte ich mir. Jetzt kommt die Erfolgsgeschichte. Ich sah eine Gewerbegebiet, Neubauten – hier hatte also mal was funktioniert. Aber darum ging es dann natürlich nicht. Irgendein komischer Mann erzählte was von Urban Pop, Urban Exploring, Storytelling, Urban Art und all so einem Kram und Gorny nickte immer ganz begeistert. Naja, ich sagte wieder „Uh“ und „Ah“ und war ziemlich beruhigt, das meine Brieftasche noch da war……………

 

HyBike nun erfolgreich umgebaut!

Pressemeldung der Vergangenheit: Hinsichtlich des Projektbausteins “Ansiedlung innovativen Gewerbes” wird der Neuausrichtung des Tourismusbüros incl. HyBike Herten zugestimmt. Zum 31.10.2009 ist die Maßnahme unter Vorlage eines aussagekräftigen Geschäftsberichts zu evaluieren, aus dem hervorgeht, ob eine selbsttragende Verstetigung nach spätestens drei Jahren realistisch erwartet werden kann.
Nun ist es endlich soweit
Ich habe mich entschieden etwas für meine Gesundheit zu tun. Mit ein paar Freunden unternehme ich nun sonntags regelmäßig für 20 € (= 1,66€ / Person) die Stunde gemütliche im gesponserten „Herten Erleben“  Fahrradfahrten – so um die 10 km. Ich weiß, es ist nicht viel, aber alles braucht einen Anfang…
Wenn Ihr auch Lust habt mitzumachen, dann lasst und doch bei der der HyBike-Station (so denn offen) einen Trip starten. Das notwendige Gefährt wird dort gestellt!

Aber beeilt Euch, dann der Hoffnungsträger der hiesigen UBP nutzt seine knappe Freizeit, im das ursprüngliche Gefährt, mit kleinen Änderungen, seiner ursprünglichen Verwendung zuzuführen, da sonst die Fördermittel für dieses Gefährt hinfällig werden könnten.

 
 

“Rotes Rathaus” gegen rot ..schauen … klick
Der Textbericht.. lesen …klick
Die vielen Kommentare hierzu lesen Sie .. hier

Falsche FarbeKnöllchen für rosa Parkscheibe

dpa am 31. Oktober 2012 17:11

HERTEN. Pink statt Blau? Das geht nicht. Für die falsche Farbwahl bei der Parkscheibe hat eine Autofahrerin in Herten ein Knöllchen erhalten.

Sie muss fünf Euro zahlen, wie eine Stadtsprecherin bestätigte. Die Stadt betonte, dass die Straßenverkehrsordnung die Farbe der Parkscheibe genau vorschreibe. Das Ordnungsamt habe deshalb Recht, wenn ein Bußgeld verhängt werde. Das Aussehen der Parkscheibe sei, genauso wie Verkehrsschilder, gesetzlich strikt geregelt. Auch handgeschriebene Zettel mit einer Uhr zum Beispiel seien nicht erlaubt.

Knöllchen-ÄrgerPinke Parkscheibe: Dorstenerin muss 5 Euro Strafe zahlen

31. Oktober 2012 16:51

DORSTEN/HERTEN. Melanie Winterscheidt ist fassungslos. Ihre Parkscheibe lag gut sichtbar unter der Frontscheibe, die Zeit war richtig eingestellt. Trotzdem muss die 32-Jährige jetzt ein Bußgeld zahlen. Grund: Ihre Scheibe ist pink. Und das ist ein großes Problem.

Melanie Winterscheidt muss ein Bußgeld in Höhe von 5 Euro zahlen, weil sie eine pinke Parkscheibe benutzte.
Foto H.A. (s. Artikel)

 Die Dorstenerin konnte es gar nicht fassen, als vor einigen Tagen ein Schreiben der Stadt Herten in ihren Briefkasten flatterte: ein Knöllchen über 5 Euro für Parken mit falscher Parkscheibe.

„Ich dachte erst, dass ich geblitzt worden bin“, sagte Melanie Winterscheidt. Erst ein paar Minuten später, nach genauem Studieren des Schreibens, machte es klick.

“Tussi on Tour”

Denn das pinke Parkscheiben-Modell mit dem Namen „Tussi on Tour“ ist in Deutschland tatsächlich nicht zugelassen. Paragrafen und Vorschriften verbieten solche Scheiben.

„Die Parkscheibe muss 110mm breit und 150mm hoch sein. Sie muss einen bestimmten Blauton aufweisen, nämlich denselben Blauton wie die übrigen Verkehrszeichen – die Parkscheibe wird als Verkehrszeichen gewertet. Und sogar die Schriftart ist festgelegt“, erklärt Nele Däubler, Pressesprecherin der Stadt Herten.

Kein Spielraum

Man habe keinerlei Spielraum, meint Däubler und ergänzt schnell: „Spaß macht es nicht, solche Gesetze umzusetzen.“

Der ADAC kennt die Scheiben-Problematik. „Die Städte sind im Recht, allerdings fehlt das Fingerspitzengefühl. Häufig fallen Städte man mit der Axt in die Tür, klingeln würde auch reichen. Eine Verwarnung würde es auch tun, man muss nicht immer gleich Bußgelder verhängen“, meint Sprecher Peter Meintz auf Anfrage unserer Redaktion.

Protestzeichen

Das Dorstener Ordnungsamt drückt bei bunten Parkscheiben schon mal ein Auge zu: „Wir hatten in der Vergangenheit zwei, drei Fälle. Da haben wir dann Verwarnungen ausgesprochen, aber keine Knöllchen geschrieben“, sagt Leiter Rolf Köllmann.

Derweil wird Melanie Winterscheidt ihr Knöllchen jetzt bezahlen. „Mir bleibt ja nichts anderes übrig“, meint sie etwas zerknirscht. Zukünftig will die 32-Jährige zwei Parkscheiben benutzen. Eine blaue, eine pinke. Das ist erlaubt, das empfiehlt auch der ADAC. Winterscheidt: „Es soll auch ein kleines Protestzeichen sein.“

Dattelner muss zahlen: Ein Knöllchen für zwei Parkscheiben

Von Stefan Huxel am 12. November 2012 11:29

DATTELN. Kürzlich hat eine Frau wegen der falschen Farbe ihrer Parkscheibe in Herten ein Knöllchen gekriegt. Georg Teschers hat zwar keine pinke Parkscheibe ausgelegt – wohl aber eine zweite. Dafür musste der Dattelner zahlen, dabei wollte er nur helfen.

Georg Teschers mit der echten Parkscheibe und dem Aufkleber. (Andreas Kalthoff)links 1/1 rechtsGeorg Teschers mit der echten Parkscheibe und dem Aufkleber.

Foto Dattelner Morgenpost

 

 

 

 

Die Familienkutsche der Teschers hat eine dreigeteilte, große Frontscheibe. Die Parkscheibe legen sie deshalb immer in den kleinen Bereich an der linken Seite vor dem Außenspiegel. „Das machen wir, weil wir nur schwer an die Frontscheibe herankommen“, sagt der 55-Jährige. Vor zwei Jahren übersah eine Politesse die Parkscheibe und schrieb ihn auf. Die Teschers legten Widerspruch ein und mussten nicht zahlen.

Damit so etwas nicht noch einmal vorkommt, haben sei einen kleinen Aufkleber (90 x 50 mm) ins Auto gelegt, auf dem eine Parkscheibe abgebildet ist. Auf den Aufkleber hat Georg Teschers einen Pfeil gemalt und geschrieben, dass sich die richtige Parkscheibe auf der anderen Seite des Wagens befindet. Und siehe da, kurz darauf bekam er wieder ein Knöllchen.

Auf Anfrage im Rathaus bekam seine Frau Mechthild die Auskunft, dass das Ordnungsgeld gerechtfertigt sei. Schließlich würden sich ja jetzt zwei Parkscheiben im Auto befinden – nur eine erlaubt sei – und beide auch noch zwei unterschiedliche Ankunftszeiten anzeigten.

Die Teschers ließen es auf sich beruhen und zahlten. „Das kann ich jetzt nur noch mit Humor sehen“, sagt Georg Teschers und hebt die kleine Parkscheibe als Andenken auf.

Rückfragen an: till@pro-herten.de

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