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„Hände weg vom VHS-Garten!“

„Hände weg vom VHS-Garten!“

fordert NABU & BUND, wir schließen uns den Forderungen an

Quelle:NABU-Herten: Die ersten Ankündigungen der geplanten Bebauung in der Ratssitzung im April hatte bereits bei vielen für Unmut gesorgt und zeigte sich auch in der letzten Sitzung im Juli, an der viel Bürger teilnahmen und ihre Meinung äußern wollten. Der Baubeschluss wurde daraufhin in den Oktober vertagt.  Die im Juli vorgestellten Baupläne für den VHS-Garten sollen überarbeitet –
aber nicht aufgegeben werden.…. weiterlesen-klick

Im Facebook wird wild diskutiert, den Download hier [klick]


Das Vorhaben
Quelle Stadt Herten Vorlage 17/118

Zur Berichtsvorlage [Klick]

 

Fotos Quelle: Google Earth

 Fotos Stadt Herten

mögliche Alternativstandorte?

Fotos © J.Jürgens 2017; private Nutzung gestattet

Ihre Meinung zum Bauvorhaben Jobcenter ist gefragt!

  • Gegen das Bauvorhaben im VHS-Garten (94%, 62 Votes)
  • Für das Bauvorhaben im VHS-Garten (6%, 4 Votes)

Total Voters: 66

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4 Kommentare

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  1. Helga Mensch-Link (ehemalige VHS-Leiterin)

    Nicht nur über den Garten, sondern über Institution VHS nachdenken
    Von: Helga Mensch-Link (ehemalige VHS-Leiterin), Herten
    Betr.: Jobcenter-Bau im VHS-Garten “
    diverse Berichte

    Auch ich habe mit Unbehagen die Planung zur Kenntnis genommen, im Garten der Volkshochschule Herten ein neues Jobcenter mit ca. 40 Parkplätzen zu bauen. Kommen so viele Arbeitslose mit dem eigenen Auto zur Beratung? Erfreulich die einhellige Ablehnung der Bürger. Die Planung führt zur Zersiedelung und lässt ein städteplanerisches Gesamtkonzept vermissen.

    Wichtige Angebote wie Schulabschlüsse
    Bisher geht es lediglich um den VHS-Garten. Ich möchte den Blick aber zusätzlich auf die Institution „Volkshochschule“ richten.
    Mit Verabschiedung des Weiterbildungsgesetzes NRW 1975 wurden die Volkshochschulen des Landes zur „vierten“ Säule des Bildungssystems. Land und Städte wurden verpflichtet, die Volkshochschulen räumlich und personell so auszustatten, dass sie als kommunale Daseinsvorsorge ein breit gefächertes Weiterbildungsangebot für alle Schichten der Bevölkerung anbieten konnten.
    1979 konnte Herten mit großzügiger Unterstützung der Geschwister Schweisfurth das jetzige VHS-Gebäude erwerben unter der Bedingung, dass dort Bildung stattfinden sollte.
    Leider besaß die VHS Herten von Anfang an nur sehr wenige eigene Unterrichtsräume im VHS-Haus mit Anbau, in der Paul-Gerhardt-Schule Bertlich und im Rathaus-Anbau. Meines Wissens hat keine VHS im Kreis Recklinghausen so wenig eigene Räume. Mit der Zeit wurde das VHS-Haus zum „Kultur-Verwaltungsgebäude“ (zeitweise auch Sportbüro). Die Paul-Gerhardt-Schule steht nicht mehr zur Verfügung.
    Die Nutzung „fremder“ Räume beinhaltet Probleme in Bezug auf Hausmeisterdienste, Verfügbarkeit von Medien sowie zeitliche Nutzung für Kurse an Vor- und Nachmittagen. Inzwischen wurden Neubauten geplant für Schulen, Kindergärten, Feuerwehr, Sportplätze usw. All das war wichtig, das möchte ich betonen.
    Ich vermisse aber eines: Wer hat jemals bessere Arbeitsbedingungen für die VHS gefordert? Wo bleiben die inzwischen Tausende von Teilnehmern, die abendlich in nüchternen Schulräumen die Stühle von den Tischen heben mussten und die Kursleiter, die auf Medieneinsätze verzichteten.
    Das neue VHS-Heft hält wieder über 300 Kurse, Vorträge und Wochenendseminare für die Menschen dieser Stadt bereit. Dabei sind so wichtige Angebote wie Schulabschlüsse und Bildungsberatung einschließlich über im Ausland erworbene Qualifikationen und die Vorbereitung auf die Oberstufe.
    In der letzten Woche konnten wie seit Jahren wieder 15 junge Menschen stolz ihre Zeugnisse zum Hauptschulabschluss und der Fachoberschulreife entgegennehmen und eröffnen sich damit neue Chancen in der Arbeitswelt
    Die Arbeit hat viel Zuspruch erfahren
    Spezielle Kurse zur Alphabetisierung für Menschen mit Problemen im Lesen und Schreiben verbessern ihre Situation in allen Lebensbereichen. In der „Politischen Weiterbildung“ wird die Teilhabe an gesellschaftlichen Vorgängen und Entscheidungen vermittelt, über politische Fragen informiert, diskutiert und angeregt, aktiv mitzumachen bei der politischen Meinungsbildung und Entscheidungsfindung dieser Stadt.
    „Deutsch als Fremdsprache“ ist besonders entscheidend für das Einleben ausländischer Mitbürger in unsere Gesellschaft. Die Landessprache verbindet Menschen und hilft Unkenntnis und Vorurteile abzubauen. Die vielen Fremdsprachenkurse verbessern die beruflichen Chancen und verbinden Menschen unterschiedlicher Länder und Kulturen. Die berufliche Weiterbildung macht fit für die immer wichtiger werdende Informationstechnologie, die Neuen Medien und den praktischen Gebrauch von Computern.
    Die ausführliche Schilderung der Bildungs-Arbeit der VHS Herten soll die Hertener Bürger und Politiker anregen, nicht nur über den VHS-Garten, sondern auch über die Institution Volkshochschule als dem Ort „Lebenslangen Lernens“ nachzudenken und zu fördern.
    Sie ist es wert!
    Mit der Familie Schweisfurth ist sicher eine einvernehmliche Lösung möglich. Die Arbeit der VHS hat in der Vergangenheit bei Bürgern und Politikern viel Zuspruch erfahren. Das sollten nicht nur Lippenbekenntnisse gewesen sein.

  2. Joachim Jürgens

    „Warum sollte in Herten vorhandenes Grün zubetoniert werden?.
    Hier stimme ich den Umweltverbänden und Gegnern des Jobcentermodells im VHS-Garten ausdrücklich zu.“ Schon zu oft sei in der Stadt Herten Grün geopfert worden. „Nicht von ungefähr möchte ich an die Zerstörung des Garten- und Grabelandes zwischen Ewald und Schützenstraße, das heutige Baugebiet 112 (Schneeberger Straße) erinnern.“ Seitdem die Baufläche zwecks „Wohnbebauung südliche Wiesenstraße“ im Jahr 2001 an die Vestisch Märkische Wohnstättengenossenschaft ging, ist dort nicht viel gebaut worden. 2014 wurde der Bebauungsplan 112 geändert und das Gelände zur Grundstücksvermarktung den Hertener Stadtwerken überlassen. Auf einem Teil lässt die Arbeiterwohlfahrt (AWO) eine Kita errichten. Nun frage ic mich, ob dort nicht auch noch ausreichend Platz für ein Jobcenter wäre. „Dem Jobcenter- Klientel wäre doch ein kurzer Fußweg zum Rathaus bei Bedarf zuzumuten“. Aus meiner Sicht ergeben sich nur Vorteile. Unbebautes Brachland würde endlich einer sinnvollen Lösung zugeführt.

  3. H.M. Haas

    Bürgerprotest gegen diesen Standort!
    Von unserer Seite schärfster Bürgerprotest gegen diesen Standort für den Neubau des Jobcenters! Die Grünfläche muss unter allen Umständen bestehen bleiben. Ganz und gar undenkbar, dass man für die Anlage von 50 erforderlichen Parkplätzen dieses Kleinod opfern und, wenn es gar nicht anders gehen sollte, ein Stückchen Schlosspark in Anspruch nehmen will.

    Zu dem Motto „Herten lebenswert machen“ steht diese Planung in krassem Widerspruch. Deshalb sollten wir uns als Bürger dagegen auflehnen und Einspruch gegen das Vorhaben einlegen.

  4. Eva Koch

    Noch ist der VHS Garten nicht gerettet.

    Ich selbst will bestimmt keinen Mammutbau und erst recht keinen Parkplatz an dieser Stelle.

    Ich hab mich trotzdem gefragt, warum der Garten hinter dem VHS Haus bisher für mich keine große Bedeutung hatte:
    – Rasen ist aus meiner Sicht weder ökologisch hochwertig noch
    – ist das Gelände gefühlt öffentlich.

    In unseren Urlauben, ob im Harz oder im Schwarrzwald, treffen wir in der Nähe von Rathäusern meist auf kleine „Kurparks“
    mit kleinen Biotopen einerseits (Teich, Wasserläufe…) und andererseits Ruhebänken, ggf. einem Kneipp Becken, Pavillion und/ oder interessanten Trimm- Dich Geräten.

    Ich glaube, dass man die Fläche- wenn man gut plant- in eine solche Richtung sowohl für die Natur als auch für die Hertener Menschen (mit guter Anbindung an den Schloßpark)- aufwerten könnte.

    Projektgelder und Men- Power lassen sich ja manchmal doch finden…

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