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Herten-Süd

 h-suedFoto mit freundlicher Genehmigung FotoDesigner © – Helmut Adler

Klick Süd erblüht

Antrag nach § 14 GeschO des Rates
hier: Schäden an der ehemaligen Gaststätte Jägerhof Gasber, Ewaldstraße 107, Herten
Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
die Fraktion DIE LINKE bittet Sie, folgenden Antrag in der nächsten Ratssitzung zu behandeln:
Antrag:
Der Rat der Stadt Herten beauftragt die Verwaltung, kurzfristig die Schäden an der Fassade des Gebäudes der ehemaligen Gaststätte Jägerhof Gasber, Ewaldstraße 107, Herten zu begutachten, um unverzüglich verkehrssichernde Maßnahmen einzuleiten.

Begründung:

Vor einigen Tagen berichtete uns eine Bürgerin aus Herten-Süd, dass sie beim Passieren des o. g. Hauses fast von einem herabfallenden Gebäudeteil getroffen wurde. Nur wenige Zentimeter neben ihr landete ein Stein, der sich aus der Fassade des Hauses gelöst hatte.
Die als Anlage beigefügten Fotos belegen, dass das Haus im oberen Bereich an mehreren Stellen Beschädigungen aufweist, die – gerade bei der derzeit herrschenden extremen Wetterlage mit starken Regenfällen und Windböen – jederzeit zum Herabfallen von Fassadenteilen führen könnten. Da in diesen Fällen für Passanten eine unmittelbare Gefahr für Leib und Leben besteht, sollte die Verwaltung unverzüglich Verkehrssicherungsmaßnahmen einleiten.

Mit freundlichen Grüßen
DIE LINKE. Fraktion im Rat der Stadt Herten
 
Martina Ruhardt        Karlheinz Kapteina        Daniela Prinz

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Bilder vergrößern, aufs Bild klicken.


 

Karlstraße – Gebäudeschäden nach Kanalbaumaßnahmen, die Story … hier ?

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Am 25.06.2013 drehte der WDR(Lokalzeit) in kürze werden wir diesen Beitrag hier verlinken...


 

Stadt Herten

Ein Ende und ein Anfang: Abschlussfest „Süd erblüht“

21.05.2013 | Herten

Ewaldstraße wird am 30. Juni zur bunten Meile

Wenn in Herten-Süd zu Tisch gebeten wird, dann im ganz großen Stil. Beim Abschlussfest „Süd erblüht“ am Sonntag, 30. Juni, von 11 bis 18 Uhr, laden die Akteure zum Picknick auf der Ewaldstraße. Wie beim „StillLeben A40“ wird die Ewaldstraße gesperrt und zur bunten Meile erklärt. Wer mit seinem Verein, den Nachbarn oder der Familie an einem der 150 Bierzelttische Platz nehmen möchte, kann ab sofort kostenlos einen Tisch reservieren.

Die Hälfte der Plätze ist schon vergeben, denn viele Anrainer sind vor Ort, bieten Essen und Getränke an oder stellen sich und ihr Angebot vor. 500 Meter lang soll die Tischreihe werden. Flyer liegen in allen Geschäften aus und wurden als Hauswurfsendung verteilt. Hiermit kann man sich auch gleichzeitig anmelden: Den ausgefüllten Flyer einfach im Nutzungsmanagement an der Ewaldstraße 59 abgeben.

„Süd erblüht hat seit 2005 viel im Hertener Süden bewegt. Nun übergeben wir den ‚Staffelstab‘ an die Bewohner und Akteure im Stadtteil“, fasst Bürgermeister Dr. Uli Paetzel zusammen. Eine nachhaltige Entwicklung müsse sich jetzt nahtlos anschließen. „Beim Abschlussfest wollen wir an die Erfolge erinnern und für das weitere Mitmachen werben“, motiviert Uli Paetzel.

Eventplaner Guido Röcken sucht noch weitere aktive Teilnehmer: „Wer mit der Kindergartengruppe Kuchen backen möchte, mit der Handarbeitsgruppe ein Wetthäkeln organisieren oder als Sportverein zum Fußball-Turnier laden will: Alle sind herzlich willkommen!“ Dabei ist er schon jetzt von der Offenheit der Anlieger begeistert: „Alle wollen mitmachen und empfangen uns mit offenen Armen. Hier ist man wirklich zu Gast in Süd!“
Aktive Kunst und Marmeladen-Wettbewerb   
Mit dabei sind unter anderem die Mitarbeiter des ehrenamtlichen Projekts für Demenzkranke „Lichtpunkte“. Die Gemeinde der Erlöserkirche bietet neue Aussichten zwischen „Himmel und Erde“. Ansässige Künstler und ihre Gäste bieten Kunst zum Anfassen und Mitmachen. Auch die meisten Einzelhändler lassen sich die bunte Meile nicht entgehen. Darum organisiert Sabine vom „Marmeladen“ einen Wettbewerb rund um den köstlichen Brotaufstrich: „Wir suchen die beste Marmelade aus Herten-Süd! Sieben Tage vorm Straßenfest kann man entweder sein Lieblings-Marmeladen-Rezept oder bis zum 28. Juni seine selbstgekochte Kreation bei mir im Laden (Ewaldstraße 65, www.sabinesmarmeladen.de) abgeben“, erklärt die Fachfrau. Eine Jury wird dann die beste Marmelade küren.
Anmeldungen
„Die Süder werden sich wieder als gute Gastgeber erweisen“, ist sich Claudia Fründ vom Stadtumbau sicher. Der größte Erfolg des Förderprogramms sei nämlich das neu entstandene „Wir-Gefühl“. „Darüber hinaus können wir die Ergebnisse aber auch mit harten Fakten belegen. Rund 50 Fassaden an der Ewaldstraße sind saniert, kreative Läden bestimmen zunehmend das Straßenbild, das Quartierbüro ist die Keimzelle sozialer Projekte und auf dem Ewaldgelände wirbt das Besucherzentrum Hoheward erfolgreich für unsere Region. Der Anfang des Jahres gegründete Verein Kreativ.Netzwerk Herten wird  die Kreativen vor Ort weiter unterstützen.“
Anmeldungen nehmen die Mitarbeiter des Stadtumbauprojekts telefonisch unter (0 23 66) 303 502 oder per E-Mail an info@sued-erblueht.de entgegen
Förderhinweis: Dieses Vorhaben wurde im Rahmen des aus dem EFRE kofinanzierten Operationellen Programms für NRW im Ziel „Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung“ 2007 – 2013 ausgewählt und wird im Rahmen des Bund-Länder-Programms „Stadtumbau West“ gefördert.

Pressekontakt: Anne-Kathrin Lappe, Telefon: 0 23 66 / 303 180, E-Mail: a.lappe@herten.de

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Stadtentwicklung Herten-Süd – EU fordert Fördergelder zurück

http://www.derwesten.de/staedte/unser-vest/eu-fordert-foerdergelder-zurueck-id7092949.html  13.09.2012 | 17:43 Uhr

Die Stadt Herten muss 880 000 Euro Fördergelder zurückzahlen, die sie im Rahmen des „Integrierten Handlungskonzepts Herten-Süd“ aus EU-Mitteln von 2005 bis 2012 erhalten hat. Mit dem Projekt, das noch bis Ende 2013 läuft, wurde und wird Süden der Stadt erneuert, um dem regionalen Strukturwandel und der demografischen Entwicklung entgegen zu wirken sowie dem Stadtteil eine neue soziale Lebensqualität zu geben.

Zwei Formfehler monierte die Bezirksregierung, die mit der EU-Prüfstelle und dem Finanzministerium die Förderung für das Projekt unter die Lupe nahm. Sachlich sei das Projekt schlüssig und sinnvoll, doch rein formale Gründe haben nun zu dieser Forderung geführt, gegen die die Verwaltung auch rechtlich nicht angehen will.

Beanstandung eins: das praktizierte Vergabeverfahren. Die Stadt erarbeitete mit sozialen Einrichtungen, Vereinen und Verbänden Konzepte und Programme, um der Bildungsbenachteiligung im Stadtteil Herten-Süd entgegenzuwirken und neue Strukturen zu schaffen. Ein Beispiel ist das Studio „Freiraum“ an der Ewaldstraße, in dem die Caritas Herten für Kinder und Jugendliche kostenfreie Kurse anbietet. Allerdings hätte man nicht mit den Vereinen und Institutionen sofort einen Vertrag abschließen dürfen, sondern die Projekte noch einmal ausschreiben müssen. „Formalrechtlich war das ein Fehler“, so Baurat Volker Lindner.

Beanstandung zwei: Zur Entwicklung der Projekte wurden Architektur- und Ingenieur-Büros in Anspruch genommen. Nach Auffassung der Stadtverwaltung sei es egal gewesen, welche Firmen die Aufträge erhalten, weil diese an entsprechende Honorarordnungen gebunden sind und somit kein Wettbewerb zu erwarten ist, wie es auch eine rechtliche Bewertung aus dem Jahr 2003 belegt. Die EU-Prüfstelle sieht dies jedoch anders. Es seien reine Dienstleistungsaufträge gewesen, die „wettbewerblichen Verfahren“ unterliegen würden. Zwei Drittel der errechneten 880 000 Euro Rückforderungen entfallen auf diesen Mangel, das andere Drittel auf die fehlenden Ausschreibungen der Projekte.

Wettbewerbliches Verfahren

Für das Jahr 2008 liegt die Rückforderung bei 305 000 Euro. Für die Jahre 2005 bis 2007 werden es nach einer formellen Anhörung etwa 275 000 Euro sein. Und für die Zeit von 2009 bis 2013 – bis zum Auslaufen des Projekts „Integriertes Handlungskonzept Herten-Süd“ – werden noch einmal rund 300 000 Fördergelder gestrichen. Dass die Stadt das Geld direkt überweisen muss, davon geht Bürgermeister Dr. Uli Paetzel nicht aus, denn Herten ist derzeit mit 1,8 Millionen Euro in Vorfinanzierung gegangen. Paetzel rechnet damit, dass die ausstehenden Fördermittel gekürzt werden: „Ob wir das Projekt 2005 angestoßen hätten, wenn wir gewusst hätten, dass die Förderung von 80 auf etwa 70 Prozent sinkt? Wer weiß das schon.“

Michael Jacobs  … Referenzvorlage Stadt Herten

 

Verhandlungen laufen: AWO will das Bürgerhaus Süd übernehmen

von Frank Bergmannshoff am 15. August 2012 10:52

HERTEN-SÜD. Die Stadt muss sparen, die AWO Herten braucht unbedingt mehr Platz. Sollte der Sozialverband das Bürgerhaus Süd übernehmen, soll keine Gruppe von dort vertrieben werden. Zurzeit sitzen die beiden Seiten am Verhandlungstisch.  Artikel

Vergrößerung, aufs Bild klicken

Dazu die FDP-Fraktion .. klick  bedenken der Fraktion  DIE LINKE... klick  und Stellungnahme unten

 

 

 

 

 

 

 

Das Bürgerhaus Herten-Süd

Als Begegnungszentrum und als Kreatives Zentrum für Kinder und Jugendliche ist das Bürgerhaus Herten-Süd bekannt. Hier finden Freizeit- und Kulturangebote für alle Altersgruppen statt. Der Angebotsschwerpunkt des Hauses liegt im Bereich Kreativitätsförderung für Kinder und Jugendliche, denn das Haus ist Standort der Hertener Creativwerkstatt.

 

 

Zentral gelegen im Süden der Stadt, mit vielen Parkmöglichkeiten und guter Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel, ist es ein beliebter Austragungsort für Tagungen, Fortbildungsveranstaltungen und private Feiern. Darüber hinaus gibt es regelmäßige Tanzveranstaltungen (Seniorentanz), Musikschulkonzerte, Vorträge, Flohmärkte und gelegentliche Kleinkunstveranstaltungen. Die Musikschule und die Volkshochschule nutzen das Bürgerhaus Süd für dezentrale Unterrichts- und Kursangebote.

 

 

 

 

Im Eingangsbereich des Bürgerhauses finden regelmäßig Ausstellungen unterschiedlichster Art statt. Ob Bilder, Plastische Figuren, Comics oder Collagen, dem Thema und Stil sind keine Grenzen gesetzt. Durch das vielfältige Angebot im Haus ist ein breit gefächertes Publikum jeglicher Alters- und Interessenlagen garantiert. Wenn sie im Bürgerhaus ausstellen möchten, dann sprechen Sie das Team des Bürgerhauses einfach an.Textquelle Stadt Herten

 

 

 

 

 

Stadtumbau in Herten – ein Beispiel für die Herausforderung
der Stadtentwicklung im nördlichen Ruhrgebiet als [pdf] Dokument

 

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1 Kommentar

  1. Merle Lindemann

    „Ist das der erste Schritt zum kommunalen Ausverkauf?”

    Betr.: Geplanter Verkauf des Bürgerhauses Süd an die AWO

    Es ist ja durchaus nett, dass die Fassaden an der Ewald-Straße frisch verputzt und gestrichen wurden, damit man als Durchfahrender einen schöneren Anblick hat. Das als „Erblühen” zu bezeichnen… nun, darüber könnte man noch diskutieren, doch völlig indiskutabel ist – sofern es stimmt – das neueste Gerücht, von dem die Hertener Buschtrommeln in Süd zurzeit künden. Das Bürgerhaus Süd soll verkauft werden und angeblich steht die Verwaltung bereits in Verhandlungen mit einem potenziellen Käufer. Und nun raten Sie mal, wer das sein soll. Man munkelt, dass ein Verkauf an die AWO bereits vorbereitet wird. Und wissen Sie auch, wer erst kürzlich bei der AWO das Zepter in die Hand bekommen hat? Herr Christian Bugzel, seines Zeichens stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Hertener SPD. Und behalten wir doch bitte auch im Hinterkopf, dass die Stadt dringend zusätzliche Einnahmen generieren muss.

    Nachtigall, ick hör dir trapsen!

    Ist das der erste Schritt zum kommunalen Ausverkauf, vor dem Die Linke seit Beginn der Haushaltsplanungen warnt?
    Doch mal abgesehen von den allseits bekannten Hinterzimmer-Vorgängen;
    Wir erinnern uns: Gegen den Protest der Bevölkerung wurde das Jugendzentrum „Südkap” aus finanziellen Gründen geschlossen. Damit ist das Bürgerhaus Süd nun die letzte Freizeit- und
    Begegnungsstätte, die dieser ohnehin nicht gerade privilegierte Stadtteil noch besitzt. Ich will mir überhaupt nicht vorstellen, was Herten-Süd ohne sein Bürgerhaus wäre. Welche Freizeitmöglichkeiten werden Kindern/Jugendlichen und Senioren dort denn sonst noch angeboten? Fallen Ihnen spontan welche ein?
    Und zu guter Letzt: Ja, wir Linken reiten immer wieder in tiefster Polemik auf dem von unserem Bürgermeister so geschätzten Begriff der „Mitmachstadt” herum. Das kann man aber auch nicht oft genug tun, wenn eine Regierungspartei in schöner Regelmäßigkeit ihre Macht dazu missbraucht, Entscheidungen hinter dem Rücken der Bevölkerung vorzubereiten, die im Endeffekt die Möglichkeiten der Bürger zum Mitmachen beschneiden.
    Es reicht eben nicht, sich einen schönen Begriff Unfällen zulassen und seinen Bürgern einreden zu wollen, er beschreibe die Lebensrealität in ihrer Stadt, Herr Bürgermeister.

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