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Erst das Unwetter, dann Kahlschlag

Nach dem Unwetter wĂŒtet die Holzwirtschaft im Hertener SĂŒden

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 BaumfÀllung-Parklupe

Foto mit freundlicher Genehmigung FotoDesigner © - Helmut Adler

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Fotos und Video H.Adler

 Aktuelle Unwetterwarnungen immer in der Fußzeile dieses BlogsKatzenbusch, hier sollte mal der Kletterpark hin

Katzenbusch, hier sollte mal der Kletterpark hin  

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UPDATE

Betreten der WĂ€lder bis zum 1. September verboten

08.07.2014 | Herten

Forstbehörde sperrt auch weiterhin zahlreiche FlÀchen im Ruhrgebiet

Auch einen Monat nach dem Pfingststurm „Ela“ sind die SchĂ€den im Ruhrgebiet noch deutlich zu spĂŒren. Der Landesbetrieb Wald und Holz NRW warnt dringend vor Folgegefahren und verlĂ€ngert daher die Sperrung der WaldflĂ€chen in Herten und in anderen Teilen des Ruhrgebiets bis Montag, 1. September.

Neben allen Hertener WĂ€ldern sind außerdem nach wie vor der Schlosspark, der Katzenbusch und der Waldfriedhof gesperrt. Bei den SpielplĂ€tzen ist weiterhin das Betreten der FlĂ€chen im Gertrudenpark, Schieferfeld, Katzenbusch und in der Heinrich-Lersch-Straße verboten. Das Backumer Tal ist bis auf einzelne abgesperrte Bereiche wieder freigegeben. Wer das Verbot missachtet muss mit einer Geldstrafe von bis zu 25.000€ rechnen. Diese behördliche Verordnung bedeutet ĂŒbrigens nicht unbedingt, dass die Waldgebiete auch vor Ort abgesperrt sind. Auch ohne eine sichtbare Absperrung ist das Betretungsverbot wirksam.

In vielen WĂ€ldern, liegen die BĂ€ume noch kreuz und quer ĂŒbereinander – Doch das ist nicht die grĂ¶ĂŸte Gefahr. BĂ€ume, die zum Teil entwurzelt sind, können umkippen oder durchbrechen und abgebrochene Kronenteile und Äste können herunterfallen. Selbst fĂŒr Profis ist die Beseitigung von SturmschĂ€den laut des Landesbetriebs Wald und Holz NRW eine extrem gefĂ€hrliche Aufgabe, da sich in herumliegenden Ästen und StĂ€mmen hĂ€ufig spontan und unkalkulierbar Spannungen lösen.

Wer in dem Sturmholz eine gĂŒnstige Möglichkeit sieht Brennholz fĂŒr den eigenen Kamin zu sammeln, begibt sich ebenfalls in große Gefahr und verstĂ¶ĂŸt gegen das Gesetz. Denn auch die vom Sturm umgeworfenen BĂ€ume haben eine Besitzerin oder einen Besitzer.

Des Weiteren sind die WaldflĂ€chen in den Gebieten Bottrop sĂŒdlich der A 2, Castrop-Rauxel, Dortmund westlich der B 236, Duisburg östlich des Rheins und sĂŒdlich der Ruhr, Essen, Gelsenkirchen, Gladbeck, Hattingen, Herne, MĂŒlheim, Recklinghausen, Waltrop sĂŒdlich der L 511 (RecklinghĂ€user-, Berliner-, und Brambauer Straße) und mit einigen Ausnahmen: Bochum, Duisburg und Oberhausen.


 

 

Katzenbusch, Schlosspark, Schieferfeld und Telgenbusch gesperrt

10.06.2014 | Herten

Schweres Unwetter in Herten

Aufgrund des gestrigen Unwetters sind aus SicherheitsgrĂŒnden der Katzenbusch, der Schlosspark, der Telgenbusch und der Spielplatz Im Schieferfeld bis auf weiteres gesperrt. BĂŒrgerinnen und BĂŒrger werden gebeten, diese Orte NICHT zu besuchen.

Wir berichten, sobald es einen aktuellen Zwischenstand ĂŒber das Ausmaß der SchĂ€den in Herten gibt.

Pressekontakt: Pressestelle, Jana Hubrig (VolontÀrin), Tel: 0 23 66 / 303 393, Mail: j.hubrig@herten.de, www.herten.de, www.facebook.com/stadtherten

Mehr Informationen zum Wetter beim Deutschen Wettersienst [klick]


 

Aktuelle Informationen zur Unwetterlage und zu den herausgegebenen Hitzewarnungen prÀsentiert Diplom-Meteorologe Andreas Friedrich in einem Video aus dem DWD TV-Studio (Stand: 06.06.2014 15:00 Uhr):Unwettervideo auf YouTube Letzte Aktualisierung: 10.06.2014, 09.02 Uhr

 

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.pro-herten.de/?p=1908

2 Kommentare

  1. Joachim

    Leserbrief

    Betr. Sturmtief Ela
    Wer mit offenen Augen durch die Stadt fĂ€hrt oder geht, sieht die vielen SchĂ€den, die der Sturm angerichtet hat. Obwohl viele Mitarbeiter der Stadt nun schon 3 Wochen im Arbeitsstress sind, gibt es noch viel zu tun. Da ist es eine sehr gute Initiative die vielen Helfern zu einer „Danke“-Party einzuladen.
    ZusĂ€tzlich wĂ€re es schön, wenn auch viele BĂŒrger, die sich an den AufrĂ€umarbeiten beteiligen möchten, hierzu Gelegenheit hĂ€tten.
    Nun ist es aus SicherheitsgrĂŒnden nicht immer ratsam und angebracht, wenn die BĂŒrgerInnen mit SĂ€gen und Äxten anrĂŒcken wĂŒrden. Aber es gibt auch noch andere Möglichkeiten die MitarbeiterInnen des ZBH zu entlasten.
    Wie wĂ€re es, wenn die BĂŒrgerInnen sich vorĂŒbergehend in diesem SommerverstĂ€rkt um die Sauberkeit und Pflege der Baumscheiben und StraßenrĂ€nder vor der eigenen HaustĂŒr kĂŒmmern wĂŒrden. Die wenigen Quadratmeter an Rasen oder StrĂ€uchern lassen sich doch schnell mitmachen bei der Pflege des Vorgartens.
    Diese Idee ist nicht neu und wurde schon bei vielen Veranstaltungen zu BĂŒrgerbeteiligungen diskutiert und viele BewohnerInnen kĂŒmmern sich auch schon darum und brauchen dazu diese Aufforderung nicht.
    WĂ€re es nicht schön, wenn möglichst Viele sich an dieser Aktion beteiligen wĂŒrden?
    Anmerkung: Ich selber wohne in einer ruhigen Nebenstraße und habe keine o.a. beschriebene FlĂ€chen vor meiner HaustĂŒr, bin aber seit Jahren bei der Initiative Gertrudenpark in diesem Sinne tĂ€tig.

    Peter Kitzol-Kohn

  2. Marion Kerstan

    Nach dem der Sturm Ela im Hertener Schlosswald gewĂŒtet hat, ist der Schaden im Schlosswald verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig klein geblieben.
    Der ein oder andere Baum wurde entwurzelt und richtete bei den direkten Anwohnern am Schlosswald einen geringfĂŒgigen Schaden an. Das heißt das auch schon mal eine Gartenlaube zerstört wurde. NatĂŒrlich waren diese Leute froh das endlich die AufrĂ€umarbeiten im Wald begannen.
    Die AufrĂ€umarbeiten entpuppten sich aber zum Schrecken aller Naturfreunde und zum Alptraum der Anwohner. Durch die AufrĂ€umarbeiten wurden mehr SchĂ€den an der Natur hinterlassen als der Sturm verursacht hat, ohne RĂŒcksicht auf Verluste wurden mehrere BĂ€ume angesĂ€gt und ein Bagger brachte diese dann zu Fall. Ob weitere gesunde BĂ€ume dabei beschĂ€digt wurden war völlig egal. Hinterlassen wurde eine Mondlandschaft.
    Es waren einige BĂ€ume rot gekennzeichnet, diese sollten wohl auch geerntet oder gefĂ€llt werden dagegen war auch nichts einzuwenden. Was aber dann passiert ist, hat fĂŒr mich mit einer guten Forstwirtschaft nichts mehr zu tun.
    Der Schlosswald soll ein Naturschutzgebiet sein und zur Naherholung dienen. Wer aber den Wald seit seiner Kindheit kennt kann sich in diesem Wald nicht mehr erholen, sondern nur noch erregen. Man kann dieses Ausmaß an Zerstörung nicht fassen. Falls solche Arbeiten der Landschaftspflegeplan vorsieht, muss der Landschaftspflegeplan fĂŒr ungĂŒltig erklĂ€rt werden.

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