ONLINE
für kommunale Transparenz
neue Besucher:


Update: 07.09.2010 12:41

Schon Perikles sagte 500 v.Chr:
"Wer an den Dingen der Stadt keinen Anteil nimmt, ist kein stiller, sondern ein schlechter Bürger "
WIR SIND PRO-HERTEN, aber CONTRA RECHTS!
Wir haben mit den Rechtsauslegern Pro-Köln, Pro-NRW  ProGelsenkirchen etc. nichts gemeinsam!
Es ist egal , wer du bist – wo du herkommst – an welche Religion du glaubst – welche Hautfarbe du hast.
Sei einfach nur ein anständiger Mensch – das ist das einzige, was zählt.
(Willy Meurer)

Ehrlichkeit ist nie Unrecht; aber ein Fehler ist es, an die Ehrlichkeit der anderen zu glauben.
Henri Barbusse, (1873 - 1935), französischer Schriftsteller und Pazifist


 Link
zur Stadt

oder
RatsInfoSystem

 Home Über uns Ihr Kommentar Suchen Links Konzern Herten Impressum


 
Till Eulenspiegel

Home

Ruhrbarone
Law-Blog
Indiskretion Ehrensache
Cleanstate


Abgeordnetenwatch
weil Transparenz
Vertrauen schafft






Der Spiegel
Bundestagsradar

NEU








Bermudadreieck


die kritische Webseite


PRO's
Gute und Böse


Reader download hier

Hier veröffentlichen wir Zuschriften von Besucher unserer Homepage: Schreiben auch Sie uns Ihre Meinung an: info(at)pro-herten.de

Was leide ich darunter,
dass wir Menschen so viel Zeit des Zusammenseins unnütz miteinander zubringen,
statt uns in ernster Weise über ernste Dinge zu besprechen
und uns einander als strebende, leidende, hoffende
und glaubende Menschen zu erkennen zu geben.
Albert Schweitzer

Hinweis, Wir veröffentlichen Leserbriefe ohne uns dessen Inhalt zu eigen zu machen. Häufig kommt es vor, dass die örtliche Presse Lesermeinungen zensierend nicht veröffentlicht. Solange der Inhalt keine rechtspopulistischen Züge, gewaltverherrlichende Darstellungen oder der Ethik widerspricht, werden hier ALLE Meinungen veröffentlicht

Lieber Besucher, schreiben Sie uns einen Kommentar
(Ihr Kommentar wird ohne Angabe Email  nach Freischaltung dem betreffenden Beitrag angefügt)

Betreff: (erforderlich)  Kommentar zum Thema
Name:  (erforderlich)   wenn gewollt, anonym
E-Mail: (erforderlich)   wird nicht veröffentlicht!
Text:  (erforderlich)
 

 

 

 

      

 

recipient0: webmaster@pro-herten.de
subject:    Gasanbieter und Gaspreise
realname:   Karsten Leidloff
email:      information@clever-gas.de
text: Gasanbieter auf dem deutschen Markt im Vergleich - mit Tarifrechner, Wechseltipps und aktuellen News. Berechnen Sie, bei welchem Gasanbieter Sie am meisten sparen!


Anmerkung:in der Presse nicht erschienen!

Von: Borsu Alinaghi [mailto:alinaghi@ubp-herten.de]
Gesendet: Montag, 9. November 2009 11:39
An: Bergmannshoff Frank; Presse Hertener Allgemeine Zeitung; Presse WAZ
Betreff: Leserbrief

Sehr geehrte Damen und Herren,
anbei ein Leserbrief von mir, mit der Bitte um Veröffentlichung.

Mit bestem Dank im voraus, 

Borsu Alinaghi

LESERBRIEF (in der Presse (H.A.) nicht erschienen)

 Die pol. Situation der CDU in Herten ist desaströs

 Der Aderlass der CDU ist längst kein Hertener Thema mehr, sondern beschäftigt auch die Gremien der CDU auf Kreisebene. Nachdem sich die CDU im Rat in den letzten zehn Jahren von 20 auf 10 Mandate halbiert hat, verstecken sich die politisch Verantwortlichen im Hintergrund.  Beispiel gefällig? Für die Landtagswahlen im Mai 2010 steht Matthias Dörtelmann als Direktkandidat auf dem Stimmzettel. Ein guter Vorschlag, dem aber die politische Basis fehlt. Bei seiner internen Nominierung vor einem Jahr machte man ihm hervorragende Aussichten auf den Einzug in den Landtag. Am Wochenende wurde er beim CDU-Kreisparteitag auf den letzten Platz gewählt. Die Quittung für die Hertener CDU für ihren Kommunalwahlkampf.

Gleiches gilt für den geschäftsführenden Kreisvorstand. Wo über Jahre hinweg durch Hertener Einfluss genommen wurde, sind die Plätze belegt und die CDU aus Herten bleibt vor der Tür. Das ist das Ergebnis von einer katastrophalen Personal- und Programmpolitik. Leute mit beruflichem Einfluss werden in den Kreistag abgeschoben (Motto: Bitte nicht beim „Strippenziehen“  in Herten stören!). Auf der anderen Seite verbrennen die pol. Verantwortlichen junge Leute um selber nicht belangt zu werden. Weiteres Beispiel gefällig? Bürgermeisterkandidatin Anke Flemming. Sie war schneller weg, als sie gekommen ist. Die feinen Herren in der ersten Reihe sind vom Bürger längst enttarnt worden. Es bleibt abzuwarten wie lange sich die Mitglieder der Hertener CDU es noch gefallen lassen, dass gute Kandidaten verbrannt werden und sich die edlen Herren im Hintergrund auf deren Kosten bereichern. Aber welche Möglichkeit bleibt ihnen ja auch, wenn Politik das gesamte Leben bestimmt?

gez.: Borsu Alinaghi
 

Dienstag, 09. September 2008  
Quelle: Hertener Allgemeine (Herten)

mehr: www.hess.eu/de/
Produkte_Leuchten/Systemleuchten/OSLO_M/?page=2

Lesermeinung – nicht in der Presse veröffentlicht

Von: ks [mailto:post(at)dr-stephan-web.de]
Gesendet: Dienstag, 9. September 2008 21:15
An: 'info@medienhaus-bauer.de'
Betreff: Modell Oslo für den Schlosspark

Schon wieder  so ein Fall von schwerer optischer und geschmacklicher Körperverletzung.

Solche Lampen passen höchstens zu den Betonklötzen in der Innenstadt und dem HeForum, aber doch nicht zu einem mittelalterlichen Schloss.

Dieser Stilbruch ist unglaublich. Energie sparen kann man auch mit Energiesparlampen und Vandalismus mit bruchsicherem Glas vorbeugen.

Dadurch spart man auch die Kosten für diese sinnlose und scheußliche Neuanschaffung.

Wird jetzt durch den Erwerb des Schlossparks durch die Stadt Herten auch dieser wie die Innenstadt der Verunstaltung preisgegeben ?

Der Stadtverwaltung ist wirklich nicht mehr zu helfen.

Katrin Stephan und Joachim Peters.


 

Gründlich daneben gegangen

Das Affentheater, das letzte Woche im „RZR“ inszeniert wurde, hinterlässt einen üblen Geschmack. Eigentlich ging es darum, den Menschen in Herten und Umgebung zu demonstrieren, wie „sicher“ mit den neapolitanischen Abfällen umgegangen wird. Herausgekommen ist ja wohl genau das Gegenteil. Da sollen deutsche Behörden den Verladungsvorgang in Italien überwachen, die Ladung in Österreich nochmals kontrolliert werden (laut Bezirksregierung) und dann findet man in Köln radioaktives Material. Laut (abermals) Bezirksregierung kam der Abfall, der ins „RZR“ ging, aber gar nicht aus Köln, sondern aus Leverkusen.

Mit großem Buhei wird der Abfall dann im „RZR“ in Empfang genommen und dem staunenden Leser präsentiert, dass die letzte „Sichtung“ durch die Müllwerker eben nur „sauberen“ Abfall ergeben hatte. Gefoppt fühlen müssten sich zuerst die Journalisten, die für diese Demonstration instrumentalisiert wurden. Die Serie von Pannen, die mit dem ersten neapolitanischen Abfall verbunden waren, können die Bürger nicht ernsthaft beruhigen. Trotz angeblich mehrerer Kontrollen gelangte radioaktives Material bis nach Köln. Vermutlich wurde dieser Abfall auch nur deshalb gefunden, weil man für die erste Abfallladung aus Italien nach NRW unter Beweisdruck stand, dass mit dem Abfall alles in Ordnung sei.

Die Medienaufmerksamkeit weicht demnächst wieder dem normalen Müllalltag. Dann findet man auch nichts mehr, weil ja ohnehin niemand mehr guckt.  Die Aktion sollte die Menschen der Region beruhigen – nur wer ist das nach genau diesen Ereignissen? Ich habe Umweltminister Uhlenberg aufgefordert, alle Genehmigungen zurück zu nehmen. In Herten hat er sich beim australischen Giftmüll viele Sympathien erworben, umso gespannter schauen die Hertener nun wieder nach Düsseldorf.

Hans-Heinrich Holland

SV-Sprecher Die Linke.Herten


Neapelmüll: Stadtspiegel v. 9. Juli 2008

Ohnmächtige Wut

Zum Thema Müllgeschäfte mit Neapel (Stadtspiegel vom 2. Juli) schreibt Ursel Heinz, Pfarrerin i.R., Langenbochumer Straße 258a:

Wenn ich an das Geschäft mit dem Müll denke, habe ich nur noch ein Gefühl ohnmächtiger Wut.

Die Müllverbrennungsanlagen wurden der Bevölkerung mal verkauft und akzeptabel gemacht als die notwendige Methode, den eigenen Müll ortsnah und ortsgebunden zu entsorgen - sozusagen der Anstand, den eigenen Dreck hinter sich wegzuräumen.

Inzwischen sehe ich, dass diese Müllverbrennungsöfen in erster Linie als Einnahmequelle fungieren und insofern ausgelastet werden müssen -egal, welche Emissionen der Bevölkerung (entgegen allen früheren Statements) zugemutet werden.

In eine Regierung, die nicht den Schutz der Bevölkerung zu ihrer Priorität macht, schwindet mein Vertrauen.

„Geld ist alles"

Zum gleichen Thema sagt B. Steuk aus Herten (per Email):

Toll, dass wir nun den  „Hausmüll" aus Neapel statt „Industriemüll" aus Australien verbrennen! Bringt doch Geld in die „Kasse", auch in die der Politiker. Warum sollten diese also „Nein" sagen. Geld ist doch alles.

Hat schon einmal jemand gefragt, was so alles im italienischen Hausmüll entsorgt wird? Vielleicht auch giftige Substanzen? Überprüft wird dieses ja wohl, wie üblich, nur oberflächlich.

Sind die Filter der Anlage wirklich ausreichend? Wenn beim Rauchen kein Filter ausreicht, warum dann bei einer Verbrennungsanlage? Wieso ist es nicht möglich, in Italien oder auch Australien eine Verbrennungsanlage zu bauen? Weil vielleicht diese Bürger dann den „Mist" einatmen müssen? Oder sind diese Länder beziehungsweise Kontinente nicht fähig eine solche zu bauen?

Wir sind doch gerne bereit, auch dort zu helfen! Oder nicht? Gibt doch neue Arbeitsplätze und die deutsche Technologie wird auch bekannt bezüglich ihrer Wertarbeit.

Hat eigentlich auch schon irgendjemand daran gedacht, was für eine Umweltbelastung dieses wieder heraufbeschwört? Ich persönlich bin dagegen!

 

Stadtwerke bringen Fernwärme ganz nah

 

Stadtwerke bringen Fernwärme ganz nah - heißer Tipp für Kurzentschlossene: Wer sich bis zum 31. März 2008 bei einer Heizungsanlagenumstellung für einen Fernwärmeanschluss bei den Stadtwerken entscheidet, bekommt diesen zum halben Preis.

Aber warum kommt die Fernwärme nur nah und nicht ins Haus?

Viel Lärm um nichts. Fernwärme als Sekundärenergie – Abfallprodukt der Stromgewinnung zu nutzen ist sicherlich die sinnvollste Art unsere Umwelt zu schützen. Insofern kann man nur begeistert von der Idee der Stadtwerke sein. Also nichts wie einen Antrag gestellt, Termin mit dem Verantwortlichen vor Ort, der dem Projekt auch für unser Gebäude durchaus als sinnvoll ansah. Technisch kein Problem, da der nächste Anschluss im Hause Schützenstraße 86 vorliegt. Also in Erwartung, dass die kurze Strecke unter der Nimrodstraße zum Haus Schützenstraße 84 seinen Weg findet, kam dann nach mehreren Rückfragen die Ernüchterung.

Stadtwerke: Leider genehmigt die Besitzerin des Hauses 86 nicht die Verlegung durch Ihren Vorgarten? Na ja, heute nochmals nachgehakt, eine neue glaubwürdigere Variante der Ausrede:

"Da ja in unserem Haus ein Gasanschluss vorhanden ist, wäre ein in Konkurrenz stehender Fernwärmeanschluss nicht im Sinne der Stadtwerke."

Finanzielle Vorteile eines städtischen Eigenbetriebes vor Umweltschutz – oder Umweltschutz nur dann wenn die Stadtwerke „Kasse“ machen kann? Ist das „Leistung voller Leben“? Wohl kaum. Will man also ökologisch Wärme beziehen bleibt ergo nur der Wechsel zu einem anderen Anbieter, um dann ggf. zurück zu den heimischen Stadtwerken auf Fernwärme zu wechseln?

Mein lieber Aufsichtsrat, vielleicht arbeiten Sie doch einmal für uns Bürger und nicht in erster Linie für die Stadtwerke – das geht sogar vor Ort, dafür brauchen Sie noch nicht einmal nach Borkum Ihre Sitzung verlegen, um mit unseren Gebührengelder sich die Vorzüge von Windparks anzusehen. Das jedenfalls können Sie im Internet oder Hoppebruchhalde viel billiger. Ach da bleibt noch die Frage, ob der Hertenfonds für Bürger, die sich diesen noch leisten können, mit den Gebühren aller auch bedürftigen Bürger aus Herten quersubventioniert wird?

Joachim Jürgens, 15.Juni 2008


Infos:

http://www.erdgas-wechseln.de/

Der Wechsel des Gas-Anbieters geht denkbar einfach!

Sie sollten zur Anmeldung lediglich die Daten Ihrer letzten Gas-Abrechnung oder die Ihres Gaszählers bereithalten. Mehr ist nicht notwendig! Denn Rest erledigen wir bzw. unser Partner für Sie.

Sobald uns Ihr Wechselauftrag vorliegt, kündigt unser Anbieter für Sie Ihren bisherigen Versorger. Die Gasversorgung läuft während der Umstellung selbstverständlich ohne Unterbrechung weiter!

Es ändert sich nichts - der Zähler bleibt dergleiche und auch an der Zählerstanderhebung ändert sich nichts!

Tipp: Nutzen Sie Ihr Sonderkündigungsrecht

Bei Preiserhöhungen aber auch bei Preissenkungen können Sie grundsätzlich von Ihrem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen. In diesem Fall gilt für Sie automatisch der allgemeine Versorgungstarif Ihres bisherigen Gas-Versorgers, der mit einer Frist von einem Monat kündbar ist. So haben Sie die Möglichkeit, sich am Markt zu informieren und problemlos und kurzfristig zu wechseln.

E WIE EINFACH Strom & Gas GmbH bietet Tarife, die in Abhängigkeit vom Standort variieren. Um Ihren E WIE EINFACH Strom & Gas GmbH Gaspreis zu berechnen, nutzen Sie bitte folgenden Rechner:

http://www.gastarife-online.de/

Der Arbeitspreis ist immer 2 Cent/Kubikmeter (brutto) günstiger als der des Allgemeinen Preises (Referenzpreis:Grundpreistarif III - Raumwärme: 6,41 Cent/kWh Arbeitspreis und 0,00 Euro/Monat Grundpreis. Preise gültig seit 01.05.2008) Ihres örtlichen Versorgers. Für Ihre Angaben gilt Hertener Stadtwerke GmbH als Referenzanbieter. In jedem Fall garantiert E WIE EINFACH eine Ersparnis von 0,24 Cent/kWh. Der vertraglich vereinbarte Arbeitspreis wird nicht überschritten und gilt für ein Jahr ab Lieferbeginn. Für die Berechnung Ihres E WIE EINFACH - Gaspreises wurde eine feste Anschlußleistung von 47 kW zugrunde gelegt.

Leserbriefe zum Neapel - Müll Stadtspiegel 30.4.08   mehr


Unser Lebensumfeld ist mit Giftverursachern zugepflastert

— Von: Heinz Jürgen Radtke, Recklinghausen

— Betr.: Umweltsituation im Raum Recklinghausen, Herten, Herne

— Zeitungshaus Bauer, vom 25. April

 

Wenn andere Leute ihre Tageszeitungen lesen, tun sie das hauptsächlich aus Interesse an neuen Informationen. Ich lese die Zeitung auch aus Sorge um die Zukunft dieser Region, in der weitere Lebensqualitätsvernichtungsmaßnahmen zu befürchten sind. Mein halbes Leben habe ich mich krumm legen müssen, um als Altersvorsorge zu einem bescheidenen Wohneigentum zu kommen. Nun muss ich leider feststellen, dass mein Lebensumfeld stückweise zu einer Entsorgungshochburg für Giftemittenten (Verursachern) verkommen ist. Wenn ich z.B. von der Hohewardhalde herunter schaue, sehe ich ein verheerendes Bild. Eine Region, die mit Giftemittenten zugepflastert ist

1.      Die vorhandene Umweltsituation

Im Umkreis von ca. drei Kilometern um meinen Standort befinden sich: Die Mülldeponie Emscherbruch Gelsenkirchen, die Müllverbrennungsanlage RZR - deren Verbrennungskapazität demnächst verdoppelt werden soll -in Herten, die Altölverbrennungsanlage in Herne, das Steag-Kraftwerk in Herne, das künftig um einen Block erweitert werden soll, die Entsorgungsfirma Buchen in Herne, die Kraftwerkskohlhalden in Herne, die Entsorgungsfirma Remondis in Hochlarmark, die Kohleaufbereitungsanlage Julia in Hochlarmark, die Autobahnen A2 und A43 und die Firma Gammatest in Hochlarmark, bei der bei einem Großbrand im Oktober 2004 erhöhte Strahlenwerte gemessen wurden. Reicht das noch nicht? Ständig kommen weitere Schreckensmeldungen hinzu: zum Beispiel 27. März „Italiens Müll rollt jetzt auch ins RZR", oder 2. April „Neues Ungemach für Hochlarmark/Die Kohleaufbereitung Julia will mineralische Abfälle entsorgen"

2.      Die Umweltgerechtigkeit

Nach dem Verursacherprinzip und wegen der Umweltgerechtigkeit muss der Müll dort entsorgt werden, wo er entsteht. Die Hochlarmarker Müllhochburg entstand, weil wenig Gegenwehr vorhanden war. In dieser strukturschwachen Region mit hoher Arbeitslosigkeit, wo die ärmere Bevölkerung um ihr wirtschaftliches Überleben bangt und wo sie von der Politik im Stich gelassen wird, sollen die Menschen die ökologischen Belastungen ertragen. Diese Umweltbelastungen schaden nachweislich besonders der Gesundheit der Anwohner. Die einzuhaltenden Grenzwerte sind politische, nicht wissenschaftlich anerkannte Werte. Auch wenn die Schadstoffemissionen durch Grenzwerte reduziert werden, so wird die Gesamtbelastung einer Region durch das Hinzufügen weiterer Emittenten stets größer.

3.      Lösungsmöglichkeiten

Um gesundheitliche Gefahren von der Wohnbevölkerung abzuwenden, soll ein Luftreinhalteplan für Hochlarmark bestehen, zu dem massive Sanierungsmaßnahmen vorgesehen sind. Dazu sollen die bereits in der Umwelt befindlichen Immissionswerte festgestellt werden. Danach soll ein Verbot zur Ansiedlung weiterer Emittenten sowie ein Baustopp zur Erweiterung bereits bestehender in dieser Region erfolgen. Der Ausbau des Fernwärmenetzes ist dringend erforderlich. Die bestehenden Großemittenten sollen zu emissionsmindernden Maßnahmen gezwungen werden. Die Entsorgung giftiger bzw. gefährlicher Abfälle muss grundsätzlich erschwert werden, damit Produktionsverfahren entwickelt bzw. angewendet werden, bei denen keine gefährlichen Abfälle entstehen. Auch die Lärmemission soll reduziert werden, um ein menschenwürdiges Leben führen zu können.

4.      Die Finanzierung

Der Obelisk und das Horizontobservatorium können mich nicht blenden und auch nicht über die gefährliche Umweltsituation hinwegtäuschen. Die hier nutzlos verbratenen Millionenbeträge wären zur örtlichen Umweltsanierung besser angelegt.

 

NEAPEL-MÜLL  28.03.08

J. Jürgens, Pro-Herten – Schützenstraße 84
H. Rohmann, ehem. Ratsherr – Friedrichstraße 26a

„Für uns bedeutet der Müll pures Gold“, zitieren italienische Zeitungen Aussagen jener Clanchefs, die mit der ungeregelten Wegschaffung des Mülls weiterhin Milliarden verdienen. Fragt sich, ob die geregelte Verbringung des ausländischen Mülls in unseren Verbrennungsanlagen nicht ebenfalls pures Gold ist?
Der Knackpunkt ist nicht der Müll aus Australien oder Neapel. Hier sind durch politischen Willen Überkapazitäten von MVAs (Müllverbrennungsanlagen) genehmigt worden. Würde die Müllentsorgung in unserem Land als Notwendigkeit angesehen und nicht  als gewinnbringendes Geschäft , hätten wir diese undurchsichtigen Geschäftspraktiken der MVA - Betreiber nicht zu ertragen.

Und dieses ist ein Teufelskreis. Wir haben durch den Größenwahn politisch Verantwortlicher nun Überkapazitäten in unserem Land. Die MVAs fahren wegen Nichtauslastung in die roten Zahlen und brauchen dringend Müll. So wird gegenseitig nun um Müll gebuhlt und deren Leistungen zu Dumpingpreisen angeboten. Dass berechtigter Bürgerzorn durch die wirklich nicht ungefährlichen Anlagen erzeugt wird, begegnet man dubioser weise dann dadurch, dass der Strom, der in den MVAs erzeugt wird als Ökostrom zu bezeichnen ist.  Müll ist nachwachender Rohstoff?  So jedenfalls der O-Ton Westpol des Gerhard Hansmann, Stadtwerke Düsseldorf: "Da mehr als die Hälfte des Mülls nachwachsend sind, Co2-neutral und auf der anderen Seite Öl und Gas gespart werden, tun wir was für´s Klima." (Westpole ZDF)

Müll als Handelsgut, Müll als „nachwachsenden Rohstoff“?  Es wurden Umweltzonen eingerichtet, wobei jedoch LKW-trächtige Bereiche ausgespart werden? Eine einst zu 60% ausgelastete Industriemüllverbrennung im RZR nun um 100% vergrößert wird?

Solange wir Bürger durch lobbygesteuerte Marionetten für dumm verkauft werden, wird uns auch wohl weiter weißgemacht, dass aus den Kaminen z.B. des RZR,  die Luft, die unten hineingeht, schlechter ist als die, die oben herauskommt

Lieber Betriebsrat des RZR, sie haben viele Bürger in der australischen Giftmüll Diskussion pauschal damit beschuldigt, wir würden sie mit Drogendealer vergleichen. Nun kommt von Ihnen leider kein Aufschrei, dass Sie sich mit Müllproblemen beschäftigen müssen, die durch Mafioso - Strukturen erzeugt wurden. Auch weiß offensichtlich in Ihrem Hause noch nicht einmal die rechte Hand, was die linke tut. Wie erklärt man sonst die Aussage Ihres Pressesprecher, der von zusätzlich 1 bis zwei LKWs/ Tag redet, ihr Geschäftsführer unserem Bürgermeister jedoch mitteilt , dass es sich um 10 bis 12 LKWs/Tag  handelt?

Dazu, liebe AGR/AGR-Arbeitervertretung, würde eine Oma in Herten sagen, wer einmal lügt dem glaubt man nicht und wenn er auch die Wahrheit spricht!

 

Berichtigung:

Bezügl. der LKW-Ladungen ist mir (JJ) ein Fehler unterlaufen - Herr H.S. sprach tatsächlich vom täglichen Verkehr (1-2 LKWs, Herr Freudenberg vom wöchentlichen Verkehr (10-15LKWs) - (Sorry) bei 2 LKWs sind es bei 5 Tagen natürlich 10/Woche bei einem entsprechend 5 Lkws/Woche - mein Fehler.... J.Jürgens

 


Kritische Stimmen zum Müllimport - Quelle Hertener Allgemeine v. 28.03.08
UBP-Fraktion und AUF Herten lehnen den Transport von Italien ins RZR ab

HERTEN, (sp) Die geplante Verbrennung von Haus­müll aus Italien im RZR Herten (wir berichteten) stößt auf Kritik.
„Wir fühlen uns an die Diskussion rund um den Giftmülltransport aus Australien nach Herten erinnert und sind verwundert, wie man erneut versucht, Müll aus dem Ausland in Herten zu verbrennen", schreibt UBP- Fraktionsvorsitzender Tobias Koller in einer Stellungnahme. Es sei suspekt, wenn Müll über 1500 km mit der Bahn und dem Lkw nach Herten transportiert werde, weil man in einem hoch industrialisiertem Land wie Italien nicht selbst für die Müllentsorgung garantieren könne.
„Das Image der Stadt Herten hat im letzten Jahr im Zusammenhang mit dem Giftmüllskandal schon erheblich gelitten. Unsere Stadt ist mittlerweile in ganz Deutschland als Müllstandort bekannt. Anstatt die schönen Dinge unserer Stadt zu vermarkten, wird durch eine solche parteipolitisch legitimierte Politik der Ruf der Stadt weiter ruiniert. Die verantwortlichen Politiker in den Aufsichtsgremien der AGR sind aufgerufen, diesen Deal auf dem Rücken der Gesellschaft zu stoppen."


Auf der einen Seite versuche man, junge Familien für Herten zu gewinnen, auf der anderen Seite werde der Ruf der Stadt ruiniert.
Auch das Kommunalwahlbündnis „Auf Herten" reagiert auf die Nachricht, die Hertens Bürgermeister Dr. Uli Paetzel nach einem Telefonat mit AGR-Chef Dietrich Freudenberger den Kommunalpolitikern zukommen ließ, mit Kritik. Der Müllimport aus Italien müsse konsequent abgelehnt werden. „Nach dem geplatzten Giftmüll-Deal aus Australien sucht die AGR wohl hände­ringend nach neuen Auslastungsmöglichkeiten und guten Geschäften auf Kosten der Umwelt und der Gesundheit der Hertener Bevölkerung. Hinzu kommt die weitere Belastung durch die Zunahme des Lkw-Verkehrs von bis zu 15 zusätzlichen Lkw in der Woche", erklärt Hannes Stockert, einer der Vorstandssprecher von AUF Herten, in einer Stellungnahme.
AUF-Stadträtin Sabine Leo­pold: „Der Blick muss mehr denn je auf alternative und umweltschonende Wiederverwertungstechniken und eine wirkliche Kreislaufwirtschaft gerichtet werden - auch im Interesse der Zukunft unserer Kinder."
 

 


 

 


Walter Jeworutzki sen., Recklinghausen Stauffenbergstr. 10                                16.12.2007 

Stellungnahme zu den Berichten „Hertener Allgemeine“ und „RZ“ vom 13.12.2007:

„Kraut und Rüben – aber genehmigt“ und „Kein Öko-Skandal an der Emscher“

mit der Bitte um eine zeitnahe Veröffentlichung.

Als kundiger Bürger, der seit Anfang 1990 mit einigen Umwelt-Skandalen in unserem Umfeld befasst war, hat mich die übereilt abgegebene Erklärung der zuständigen Aufsichtsbehörden „dass die Betriebe den Genehmigungen entsprechend arbeiten und alle Auflagen einhalten“ keineswegs überrascht: Denn wenn die „Aufsichtsbehörde“ die aufgezeigten Missstände bemängeln würde und abstellen müsste, wäre das gleichzeitig ein Schuldeingeständnis dass sie über lange Jahre ihre gesetzlichen Überwachungspflichten gar nicht erst wahrgenommen hat! Hier zeichnen sich deutliche Parallelen zum „DEUMU Skandal“ in Recklinghausen ab.

Auch damals testierte die Behörden-Phalanx der „DEUMU“ beharrlich eine rechtsgültige Genehmigung sowie vorschriftsmäßige Betriebsabläufe und wurde dabei von der Mehrheitspolitik unterstützt. Erst als ich nach langwierigen Aktenstudien die fehlende ordentliche Genehmigung und zudem die jahrelange illegale Entsorgung von einigen hunderttausend Tonnen Sonderabfall auf den Hausmüllbereich der Zentraldeponie-Resse nachweisen konnte, machte sich die „DEUMU“ schnellstens vom „Acker“ und hinterließ der Öffentlichkeit eine hochbelastete Fläche.

In Herten-Süd ist angesichts des Zustands der vorschriftswidrig unversiegelten Betriebsflächen von „BAV“ und „CS Additive“, auf denen unterschiedliche „Ersatzbrennstoffe“ vermischt werden die mehr oder minder Schadstoffbelastet sind, ähnliches zu befürchten.

Eine neue Erfahrung ist, das nun auch noch ein Kreis-Pressesprecher – der sicher kaum mit hinreichender Sachkunde gesegnet ist – den Firmen bescheinigt, „dass keine umweltgefährdenden Stoffe auf dem Gelände lagern“. Hier wird noch zu hinterfragen sein, was die vor Ort gewesenen Behördenvertreter über den so verharmlosend genannten „Petrolkoks“ wissen: Schlammrückstände die in den Erdöl-Raffinerien anfallen und extrem mit Schadstoffen belastet sind! Grundsätzlich hätte die „Aufsichtführende Behörde“ zunächst die Pflicht, sich die Unbedenklichkeit der Stoffe durch entsprechende Probeanalysen nachweisen zu lassen. Zur „Entwarnung“ gibt es noch nicht den geringsten Anlass.

Es bleibt also abzuwarten, was noch die Betriebsakten der zuständigen Behörden offenbaren, die ich gemeinsam mit „Pro-Herten“ und den „Grünen“ einsehen werde.
Walter Jeworutzki


Tobias Köller
Kerkhofskamp 2 d
45699 Herten
 

Hertener-Allgemeine-Zeitung
Lokalredaktion

haredaktion(at)zb-marl.de

Fax: 02366-100040
Herten, 16.12.2007  

Leserbrief/Stellungnahme 

Die Diskussion um „mögliche“ Umweltverschmutzungen im Industriegebiet Emscherbruch hat in der Hertener Allgemeinen in den letzten Tagen eine breite Diskussion ausgelöst. Neben den Sachfragen, die sicherlich aus Umweltschutzgründen im Vordergrund stehen sollten, gibt es aber auch finanzpolitische Fragen, die dringend geklärt bzw. aufgeklärt werden müssen.

Der Rat der Stadt Herten hat im Jahr 2005 gegen die Stimmen der UBP-Fraktion städtische Gelder in Höhe von 51.132 € bewilligt (zzgl. Zuschuss vom Land NRW i.H. von 204.525 €). Für Bodenuntersuchungen zur Erweiterung des Last Mile Logistik Zentrums wurden also Steuergelder i.H. von 255. 657 € bewilligt, um die in die Diskussion geratene Fläche, auf mögliche Altlasten zu untersuchen. Ich halte diesen Umgang mit Steuergeldern von Seiten der Mehrheit des Hertener Rates für eine unglaubliche Frechheit, da ich der Auffassung bin, dass Altlasten auch von den Firmen auf deren Kosten wieder entsorgt werden sollten, zumal es sich bei den Eigentümern der Fläche um börsennotierte Aktiengesellschaften handelt.

Die Ergebnisse sollten bereits Mitte 2007 vorliegen, doch der Herr Bürgermeister schweigt sich zu diesem Sachverhalt erneut aus und hat bis heute keine Ergebnisse weitergeleitet. Ich halte es für wichtig, dass sich die Informationspolitik des Bürgermeisters gegenüber der Politik und den Menschen vor Ort dringend verbessern muss und Klarheit herrscht, welche Gelder für welche Ergebnisse ausgegeben wurden.

Mit freundlichen Grüßen 
Tobias Köller
Vorsitzender der UBP-Herten  


 Was haben der Nikolaus in Herten und die englische Königin gemeinsam?

 Das ist doch klar: beide feiern ihren Geburtstag wann sie wollen! Die englische Königin hat am 21. April Geburtstag; ihre Geburtstagsfeier findet aber erst im Juni statt, weil dann normalerweise das Wetter besser ist als im April. Der Gedenktag des Nikolaus ist bekannterweise der 6. Dezember; in Herten wird er aber schon am 2. Dezember gefeiert, weil da gerade Nikolausmarkt und verkaufsoffener Sonntag sind.

In den letzten Jahren beobachte ich verstärkt, dass diese Gedenktage auf solche Termine gelegt werden, die den entsprechenden kommerziellen Interessen am Besten entsprechen. Diese Beliebigkeit kann nicht richtig sein. Ein kleiner unvollständiger Überblick der Nikolausumzüge im Kreis Recklinghausen zeigt die ganze Kuriosität: Der Nikolaus kommt nach Hüls am 1. Dezember, nach Herten am 2. Dezember, in Recklinghausen ist er am 5. Dezember, in Haltern am 6. Dezember und in Schwingmühle macht er am 9. Dezember den Abschluss. Andere Städte bieten mit Sicherheit noch andere Termine an. Sage doch bitte einer mal unseren Kindern, wann sie denn nun ihre Stiefel vor die Tür stellen sollen!

Ich weiß um die Schwierigkeiten unserer Werbegemeinschaft „Lebendiges Herten“. Sie findet kaum Händler, die bereit sind, in unsere Stadt zu kommen, weil woanders mehr Geld zu verdienen ist. Sie müssen mit einem so genannten „Highlight“ gelockt werden. Das ist der Nikolausumzug, der mehrere hundert Menschen in die Innenstadt zieht. Nur dann lohnt sich auch der verkaufsoffene Sonntag, zumal in Recklinghausen ebenfalls am gleichen Tag ein verkaufsoffener Sonntag stattfindet. Der wirkliche Termin spielt dann keine Rolle mehr.

Man kann dieses System auch noch ausbauen:

Mit Rücksicht auf die gebeutelten Liftbesitzer im Sauerland sollten wir demnächst aus den Weihnachtstagen bewegliche Feiertage machen. Weihnachten ist abhängig von der entsprechenden Schneelage in den Mittelgebirgen, damit viele Menschen weiße Weihnachten auf Ski und Schlitten feiern können.

Ostern müsste geteilt werden: für die Schneefans soll der Termin früher liegen, für die Frühlingfans später; Pfingsten könnte vielleicht so bleiben und zur Freude unserer Gärtner müsste der Totensonntag mehrmals im Jahr begangen werden. Ich denke da an Situationen wie Kriegsausbrüche, zusammengeschossene Demonstranten in den Diktaturen unserer Welt, große Grubenunglücke in China und den Ländern der ehemaligen Sowjetunion usw., usw.

Eine Forderung habe ich noch ganz persönlich: Nach meinen letzten Erfahrungen im Sommerurlaub plädiere ich vehement dafür, dass die Sommerferien demnächst von den Wassertemperaturen der Nord- und Ostsee abhängen.

Eine Adventszeit mit möglichst vielen Nikolausumzügen wünscht

Ulrich Gallwitz
Ev.Pfarrer - Johanneskirche Herten


 

Veröffentlicht unter:
http://www.ngz-online.de/public/comments/index/regional/dormagen/nachrichten/397356

Autor: B. Nussbaum; Dormagen, (Anschrift Pro-Herten bekannt)

 Datum: 18.01.07 18:
 
Giftmüllverbrennung
Umweltgerecht heißt nicht gleich ''Null-Emission''. Es ist doch nur logisch das sich die Bürger der betroffenen Städte sorgen darüber machen, wenn sich eines der 12 giftigsten Stoffe in ihrem direkten Lebensraum in die Luft geblasen werden soll.

Diese Chemikalie ist genauso wenig beherrschbar wie Atommüll wenn auch die Latenzzeit in etwa ''nur'' 25 Jahren beträgt.

Es existiert derzeit noch keine Technologie auf Welt die diesen Stoff emissonsfrei entsorgen kann.

Was mich am meisten stört, ist dass die Australier seit 30 Jahren erfolgreich gegen eine Verbrennungsanlage protestieren weil sie selber wissen wie gefährlich dieser Stoff ist. Nun frage ich mich warum WIR das akzeptieren sollen?

außerdem bin ich sehr wohl froh darüber das es Mitmenschen gibt die sich kritisch mit Themen ganz gleich welcher Art auseinander setzen. Sonst könnten Politik und Wirtschaft mit uns machen was sie wollten.

Die Profitgier der Betreiber der Verbrennungsanlagen darf nie und nimmer vor unserer Gesundheit stehen.

Ich empfehle die hiesigen Suchmaschinen mal mit Schlagwörtern wie POP (Persisten organic pollutants), Hexachlorbenzol, Dirty Dozen und Baseler sowie das Stockholmer Abkommen zu füttern.

Informieren, Meinung bilden, agieren! Nicht immer nur zusehen und Gleichgültigkeit walten lassen!

Autor: Gerd Trampler / Datum: 17.01.07 08:21
Giftmüllverbrennung
Warum regen sich NABU und andere auf? Heutzutage scheint es doch ein Glücksfall zu sein, wenn Giftstoffe so entsorgt werden anstelle leisem Verbuddelns! Der Entsorger hätte ggf. nichts dagegen, dass man sich einmal schlau macht, wie so etwas von statten geht.

 

 

Leserbrief zum Artikel „Giftmüll aus Australien landet jetzt im RZR“
Pfr. Bernhard Stahl
23.12.2006

Man muss sich schon verwundert die Augen reiben, was den Hertener Bürgern da pünktlich zu Weihnachten zugemutet wird:
Giftmüll der hochgefährlichsten Sorte soll in Herten-Süd verbrannt werden.
Hexachlorbenzol gehört zu den „dirty dozen“, dem dreckigen Dutzend der bekannten zwölf organischen Giftstoffe, die durch die Stockholmer Konvention 2001 international verboten sind. Davon sollen also 5.000 Tonnen (!) in Herten-Süd verbrannt werden! Ein Lehrstück zum Thema „Folgen der globalisierten Wirtschaft“, das uns direkt vor Ort betrifft.
Der Verdacht regt sich: Da ist eine Menge Geld im Spiel.
Ernste Fragen müssen an das RZR, bzw. die AGR gestellt werden:
1. Sind die Sicherheitsstandards bei einem derart aufwendigen Transport um den halben Globus wirklich gewährleistet?
2. Welche Rückstände sind bei der Verbrennung der Altlasten zu erwarten und welche Gefahren gehen davon für Menschen und Natur hier in Herten und in der Ferne aus?
Werden die 5000 Tonnen HCB hier in Herten wirklich restlos „geknackt“?

3. Für Herten als Stadt ergeben sich die Fragen: Was bedeutet eine Entsorgungsmaßnahme von solchen Ausmaßen für das Image der Stadt? Werden dadurch nicht die vielen Bemühungen auch Ehrenamtlicher um die Aufbesserung des Standorts Herten (z.B. Stadtumbau West) in Frage gestellt ?

4. Schließlich: Welche Signalwirkung geht von der geplanten Entsorgung für die Zukunft aus oder anders gefragt, was wird da noch kommen?!

Ich befürchte, diese Entsorgungsaktion der besonderen Art wird Herten in der nächsten Zeit noch intensiv beschäftigen!
Pfr. Bernhard Stahl
Westerholter Str. 615
45699 Herten
Tel./Fax 02366 / 55627
e-mail: baldermann_stahl(at)web.de

 


zum Thema: Giftmüll aus Australien landet jetzt im RZR , 23.12.2006

Als Anlage zur Problemeinschätzung ein lesenswerter Link in Sachen Mülltouristik „Abfalltourismus“: der Ruhr-UNI-Bochum (Prof. Dr. Dieter Hecht)

 Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Leser 

was kurz vor Weihnachten - zeitlich glänzend platziert - nicht ohne ein gewisses "Geschmäckle" bezüglich der "Giftmüllverbrennung" seitens AGR praktiziert wird, entbehrt jeglicher Feierlichkeit. Haben es die Verantwortlichen nicht auch schon hervorragend verstanden, die RZR- Erweiterung mit dem WM-Event zeitlich gut zu tarnen? 

Fest steht, dass die EU die "Entsorgung" von giftigen Abfällen außerhalb der EU-Grenzen verbietet! Zu oft fanden mafiöse afrikanische Fürsten Geschmack an diesem dreckigen Geschäft. Wir finanzieren das RZR mit vergleichsweise hohen Haus-Müllgebühren. Da das offensichtlich nicht reicht, bedient sich meiner Meinung nach die AGR einiger Mittel, die einem afrikanischen Kleinstaat in der Vergangenheit zu Ehre gereicht hätte - nur sind diese Staaten mittlerweile schlauer geworden. 

Ob das Verbrennen dieser Abfälle die Umwelt schädigt, mag ich derzeit nicht zu beurteilen. Bewerten möchte ich jedoch den Tatbestand, dass - nüchtern und ohne Schwarzmalerei festgestellt - die Auswirkungen eines Störfalles katastrophale Folgen haben könnten. Bei der Verbrennung von Hexachlorbenzol entsteht Dioxin (Sevesogift) in nicht unerheblicher Menge. Freigesetzt würde das bedeuten, dass nicht nur das Freizeitgebiet Halde für lange Zeit als verbotene Zone ausgewiesen werden müsste.

In welchem Schilda leben wir hier eigentlich. Ich höre schon die Australier um den Erdball lachen und in Gedanken sehe ich die RVR- Mächtigen das Gift-Geld zählen.

Na ja, vielleicht bekommt unsere Stadt die gewünschte Berühmtheit, die sie sich so sehnlichst wünscht, eine Berühmtheit, wie sie „Siemens- München“, „VW- Wolfsburg“, „Ackermann-City“ etc. auch schon erreicht hat.

Aus China stammt übrigens folgendes treffende Zitat: „Am Tag ist die Eule blind, bei Nacht die Krähe. Wen aber das Geld blendet, der ist blind bei Tag und Nacht.

Joachim Jürgens


zum Thema: Giftmüll aus Australien landet jetzt im RZR

UBP- Fraktion im Rat der Stadt Herten

Hertener Allgemeine  haredaktion(at)zb-marl.de
WAZ-Herten              redaktion.herten(at)waz.de
Stadtspiegel             j.bachmann(at)wvw-redaktion.de
Pro-Herten               webmaster(at)pro-herten.de 

Herten, 22.12.2006

Pressemitteilung

UBP wehrt sich gegen das Image des Müllstandortes / „In Herten stinkt’ s!“ 

Der Strukturwandel in Herten geht aus Sicht der UBP in den letzten Jahren in die falsche Richtung. Statt sich im Dienstleistungs- und im Produktionsbereich überregional zu positionieren, wird die Stadt Herten über die Grenzen hinaus künftig als Müllstandort Bekanntheit erlangen.

Nach dem Ausbau des RZR II, der von unserer Seite aufgrund der Umweltrisiken abgelehnt wurde und den immer wieder auftretenden Problemen im Zusammenhang mit der Biogasanlage in Bertlich kommt mit der Giftmüllverbrennung von HCB -Abfällen ein dritter Schicksalsschlag auf unsere Stadt zu.  

„Wenn eine Stadt junge Familien gewinnen will und ein angeschlagenes Image wieder aufpolieren will, sind derartige Entscheidungen, wie die Verbrennung von hoch-giftigen Sondermüll, der von Australien nach Herten transportiert wird kontraproduktiv.“

Wir fordern die Stadtspitze auf diesem Treiben ein Ende zu setzen. Es zeigt sich, dass unsere Ablehnung zum Ausbau des RZR II genau der richtige Weg gewesen wäre. Wir warnen ausdrücklich davor Herten zum Müllstandort Deutschlands zu machen. Dies bedeutet für unsere Stadt nicht nur ein gesundheitliches Risiko, sondern auch einen erheblicher Imageverlust, der unsere Zukunftsfähigkeit als familienfreundliche Stadt extrem gefährdet. 

Mit freundlichen Grüßen
Tobias Köller  
UBP- Vorsitzender              

 


Zum Thema : Effizienz des Rates
Konzern Stadt Herten

Stadtwerke in die Kritik einbeziehen

Unter der Überschrift „Teure Marionetten" kritisiert die WAZ vom 16.12.2006 die Arbeitsweise und die Effizienz des Hertener Stadtrates. Man könnte die Hertener Stadtwerke GmbH in die Kritik einbeziehen. Diese GmbH gehört zum Konzern Stadt Herten, ihr Geschäftsführer untersteht somit dem Bürgermeister. Dieser vertritt die Stadt Herten aber sitzt auch in der Gesellschafterversammlung der Stadtwerke und ist außerdem deren Aufsichtsratsvorsitzender. Der Bürgermeister kontrolliert sich also selbst. In der Tagespresse wird zunehmend bemängelt, dass in großen Unternehmen häufig der Vorstandsvorsitzende nach dem Ende seiner Amtszeit auf den Sessel des Aufsichtsratsvorsitzenden wechselt. Damit ist, so wird argumentiert, eine echte Kontrolle des Vorstandes nicht mehr gewährleistet.

Bei den Hertener Stadtwerken liegt der Fall krasser: Dieselbe Person ist gleichzeitig in allen maßgeblichen Funktionen vertreten. Abgesehen davon ist es fraglich, ob in diesem verhältnismäßig kleinen Betrieb 16 Aufsichtsratsmitglieder nötig sind, eine Anzahl, die man sonst etwa in Großunterneh­men mit zigtausend Beschäftigten vorfindet. Ferner: Müssen jährlich sieben Aufsichtsratssitzungen sein? In Großunternehmen begnügt man sich in der Regel mit vier.

21. Dezember
Dr. Bernard Prein
Sterzingerstraße 24


zum Thema: Bürgerfreundlichkeit
Dipl.-Ing. H. Steffe                                                    
Assessor des Bergfachs                                                               

45701 Herten, den 18.12.2006
Elper Str. 76
'02366 / 42981
702366 / 183242

per Fax bzw. E-Mail an
HA – Lokalredaktion – 
WAZ – Lokalredaktion –
Pro Herten
 
Leserbrief
Laubbeseitigung und Winterstreupflicht für ältere Mitbürger 

Am 24. November 2006 habe ich alle im Rat der Stadt vertretenen politischen Gruppierungen wegen der besonderen Probleme älterer Mitbürger bei der Laubbeseitigung und der Winterstreupflicht wie folgt angeschrieben: 

     „Es gibt in Herten immer mehr ältere Leute, die rein körperlich nicht mehr in der Lage sind, den Bürgersteig vor ihrem Haus bzw. ihrer Wohnung im Herbst vom Laub der  (stadteigenen !) Bäume frei zu halten oder in der kalten Jahreszeit ihrer Streupflicht auf dem (stadteigenen !) Bürgersteig zu genügen. Oft fehlt ihnen auch das Geld, um einen Unternehmer mit diesen Aufgaben zu beauftragen.

     Ich, selbst 78, wurde von mehreren Personen auf diese Problematik hin angesprochen und richte heute an Sie die Frage, ob Sie bereit wären, sich im Rat dafür einzusetzen, den ZBH, evtl. unter Einsatz von Ein-Euro-Arbeitskräften, mit diesen Aufgaben zu betrauen.  

     Ich bin mir darüber im Klaren, dass ein solcher zusätzlicher Dienst am Älteren Bürger Geld kostet, was z. Z. an allen Ecken und Enden fehlt. Ich könnte mir aber vorstellen, dass das gegen eine gewisse Zusatzgebühr zu den Straßenreinigungskosten machbar wäre.“ 

Bis heute haben sich nur die UBP (Herr Köller) und die UWG (Herr Urban) zu meinem Vorschlag geäußert und bekundet, dass sie sich für eine Erörterung dieses Problems im Rat bzw. bei der Stadtverwaltung einsetzen wollen. 

Die großen Parteien SPD und CDU, das Bündnis 90/Die Grünen sowie die Ratsmitglieder der FDP und AUF haben es nicht einmal für nötig erachtet, auf mein Schreiben überhaupt zu antworten! Der überwiegenden Mehrzahl unserer „Volksvertreter“ sind die Probleme der älteren Mitbürger offenbar völlig gleichgültig. Ich hoffe und wünsche, dass die Wähler bei der nächsten Kommunalwahl die richtigen Schlüsse aus einem solchen Verhalten ziehen.

 

 

 

Home ]

Herten - Toolbar auf die Leiste klicken zum Installieren