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Update: 07.09.2010 12:42

Schon Perikles sagte 500 v.Chr:
"Wer an den Dingen der Stadt keinen Anteil nimmt, ist kein stiller, sondern ein schlechter Bürger "
WIR SIND PRO-HERTEN, aber CONTRA RECHTS!
Wir haben mit den Rechtsauslegern Pro-Köln, Pro-NRW  ProGelsenkirchen etc. nichts gemeinsam!
Es ist egal , wer du bist – wo du herkommst – an welche Religion du glaubst – welche Hautfarbe du hast.
Sei einfach nur ein anständiger Mensch – das ist das einzige, was zählt.
(Willy Meurer)

Ehrlichkeit ist nie Unrecht; aber ein Fehler ist es, an die Ehrlichkeit der anderen zu glauben.
Henri Barbusse, (1873 - 1935), französischer Schriftsteller und Pazifist


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 Hertener-Fraktions-Bündnis H.F.B.

im Grunde des Herzens ist Pro-Herten Pro-Grün


Wenn ich nun an der Politik teilzunehmen scheine, so geschieht es nur deshalb,
weil die Politik uns heute umklammert wie die Schlange ihr Opfer; man kann sich nicht davon befreien, was man auch tue.
Ich will drum mit der Schlange kämpfen.
Mahatma Gandhi, (1869 - 1948 ermordet)

 

Alkoholverbot in der Innenstadt:
 
der Antrag auf Alkoholverbot in der Hertener Innenstadt. Wir halten es aus rechtlichen Gründen für nicht durchsetzbar.
 
Nach unserer Rechtsauffassung ist die Verordnung vom Polizeigesetz nicht gedeckt.  hier mehr
SPD und CDU geht mit dem Kopf durch die Wand:"für den Wahlkampf beugen wir das Recht?"
hier mehr
Velberter Genossen auf den richtigen Weg hier mehr  - 18. März 2010 OVG Magdeburg kippt Alkoholverbot. und
Helmstedter Rechtsgutachten bestätigt unsere Einschätzung
hier mehr
Aufgrund der bekannten Rechtslage fordern wir den BM auf, den Ratsbeschluss zu beanstanden

 
  • Schutz des Whistleblower - Antrag zur Korruptionsprävention .. hier und dazu ein Arbeitspapier ... hier

  • Dazu unsere Anfrage bezogen auf Umsetzung der EU-Richtlinie und des BImSchG § 47 ....mehr

Ergebnis der Umfrage (insgesamt 496 Stimmen) (Quelle Hertener Allgemeine v. 11.Febr. 2009

Tourismus-Büro
Ein Tourismus-Büro für Herten - was halten Sie davon?

  •   20,16% Der geplante Standort auf dem Ewald-Gelände ist ideal.
  • 42,74%  Gute Idee, aber so etwas gehört in die Innenstadt.
  • 36,09% Herten braucht kein Tourismus-Büro.
  • 1,01% Weiß nicht / mir egal.

Geheime Abstimmung

Rat für Touristenbüro auf Ewald

Von Gregor Spohr am 16. Februar 2010 20:10

HERTEN. Das neue Tourismusbüro wird in der Lohn- und Lichthalle der ehemaligen Zeche Ewald eingerichtet. Das entschied der Rat in geheimer Abstimmung. 24 stimmten mit Ja, 20 waren gegen den Vorschlag.

436 000 Euro soll die Herrichtung des Büros und der Betrieb in den nächsten beiden Jahren kosten. 87 200 Euro davon muss die Stadt als Eigenanteil aufbringen, der Rest kommt aus dem Landes-Fördertopf für Herten-Süd.
Nach dem regen Meinungsaustausch in den Ausschüssen über das Für und Wider eines Standortes auf Ewald verzichteten die Ratsmitglieder auf einen weiteren Schlagabtausch. Die Fronten waren ohnehin klar: Die SPD und Susanne Fiedler (Grüne) sind für den Standort Süd (Fiedler: „An der Halde sind die meisten Touristen, im letzten Jahr nahmen 15 000 an Führungen teil“), der Rest dagegen. Und so beschränkte sich CDU-Fraktionsvorsitzender Stefan Grave als Reaktion auf Susanne Fiedler auf den Hinweis, den Früchteteppich in der Kirche St. Maria Heimsuchung hätten sich 20 000 Menschen angeguckt. Thomas Prinz (Linke) sprach noch einmal das aus, was die Gegner der Ewald-Lösung vermuten: „Es geht nur darum, die Fördermittel zu kassieren.“

Geheime Abstimmung (Anm. durch uns H.F.B. beantragt, alle Ratsmitglieder außer SPD/Grüne, stimmten dafür!)

(H.F.B.: ist die SPD-Fraktion nur noch der dekadente Appendix der Verwaltung?)

Rat für Touristenbüro auf Ewald

Von Gregor Spohr am 16. Februar 2010 20:10

HERTEN. Das neue Tourismusbüro wird in der Lohn- und Lichthalle der ehemaligen Zeche Ewald eingerichtet. Das entschied der Rat in geheimer Abstimmung. 24 stimmten mit Ja, 20 waren gegen den Vorschlag.

436 000 Euro soll die Herrichtung des Büros und der Betrieb in den nächsten beiden Jahren kosten. 87 200 Euro davon muss die Stadt als Eigenanteil aufbringen, der Rest kommt aus dem Landes-Fördertopf für Herten-Süd.
Nach dem regen Meinungsaustausch in den Ausschüssen über das Für und Wider eines Standortes auf Ewald verzichteten die Ratsmitglieder auf einen weiteren Schlagabtausch. Die Fronten waren ohnehin klar: Die SPD und Susanne Fiedler (Grüne) sind für den Standort Süd (Fiedler: „An der Halde sind die meisten Touristen, im letzten Jahr nahmen 15 000 an Führungen teil“), der Rest dagegen. Und so beschränkte sich CDU-Fraktionsvorsitzender Stefan Grave als Reaktion auf Susanne Fiedler auf den Hinweis, den Früchteteppich in der Kirche St. Maria Heimsuchung hätten sich 20 000 Menschen angeguckt. Thomas Prinz (Linke) sprach noch einmal das aus, was die Gegner der Ewald-Lösung vermuten: „Es geht nur darum, die Fördermittel zu kassieren.“

  • Kommentar von Knappenkid 17.02.10 16:51

Rat für Touristenbüro auf Ewald

Um ein Urteil über den Standort eines Tourismusbüros fallen zu können, sollte man sich darüber im Klaren sein, was eine solche Einrichtung bezwecken soll. Geht es lediglich darum, eh nach Herten kommende Gäste zu betreuen, ist der Standort Ewald auch eine Möglichkeit. Aufgrund von im Hintergrund wartenden Fördergelder wäre es somit eine pragmatische Lösung. Aber soll nur das das Ziel sein? Ich meine nein. Ein Tourismusbüro ist Teil eines übergreifenden Stadtmarketings, bei dem es gilt, weitere Menschen zu animieren, nach Herten aufzubrechen. Dafür ist weitaus anderes vonnöten: Reaktivierung des Bahnhofs für den Personenverkehr, Schaffung preiswerterer Unterkünfte, Einbeziehung des CopaCaBackum in ein auf Familien ausgerichtetes Pauschalangebot. Aber was will man schon erwarten, wenn Laien am Werke sind? Der nun beschlossene Weg bedeutet GELDVERSCHWENDUNG!

 


In die Licht- und Lohnhalle der Zeche Ewald soll das Tourismusbüro einziehen. Foto: Pyplatz

Weg frei für das Tourismusbüro

SPD setzt Standort auf Ewald durch / Geschäftsführer-Stelle schon vor dem Ratsbeschluss ausgeschrieben
VON FRANK BERGMANNSHOFF

HERTEN SÜD. In wenigen Wochen wird das umstrittene neue Tourismusbüro auf dem Ewald-Gelände eröffnen. Nach der Entscheidung gestern Abend im Haupt- und Finanzausschuss ist das endgültige Votum des Rates nur noch Formsache.

Die Oppositionsparteien plädierten für einen Standort in der Innenstadt oder lehnten das Tourismusbüro gänzlich ab, unterlagen aber wie erwartet der SPD-Mehrheit. Zuvor hielten Gegner und Befürworter flammende Reden.

Die Fakten: In der Licht- und Lohnhalle der Zeche Ewald soll ein Tourismusbüro entstehen, dessen Mitarbeiter Besucher informieren und Vermarktungskonzepte für Hertener Sehenswürdigkeiten entwickeln. Träger soll die Tochterfirma Leon des Vereins „Jugend in Arbeit" sein. Kosten für zwei Jahre: 436000 Euro, davon 150000 für die Instandsetzung des Gebäudes. 87 200 Euro muss die Stadt beisteuern, den Rest gibt das Land NRW.

In den vergangenen Wochen hatte die Stadtverwaltung nichts unversucht gelassen, um die Kritiker umzustimmen, hatte zum Beispiel eine Pressekonferenz mit positiv gestimmten Tourismus-Fachleuten organisiert. Gestern im Ausschuss verlas Stadtbaurat Volker Lindner zudem ein Empfehlungsschreiben von Christian Stratmann, der auf Ewald den RevuePalast Ruhr betreibt.

Carsten Locker (SPD) sprach ran einer „großen Chance". Und Bürgermeister Dr. Uli Paetzel plädierte regelrecht emotional für den Standort Ewald: „Wir müssen einen großen Wurf machen, damit Herten touristisch vorankommt. Und Tourismus in Herten findet qualitativ und quantitativ vor allem auf Ewald statt." Den Kritikern warf er vor, das Thema Tourismus zu zerreden.

Doch die ließen sich nicht bekehren. Hans Hermanns (FDP) bezeichnete den städtischen Kostenanteil als „Risikokapital", das Herten nicht übrig habe. Und zu dem Brief von Christian Stratmann sagte er: „Das ist so, als würde man den ADAC fragen, ob man Autos braucht." Thomas Prinz (Linke) stimmte zu: „Wäre der RevuePalast in Herten-Mitte, hätte Herr Stratmann geschrieben, dass das Tourismusbüro unbedingt nach Herten-Mitte muss." Darüber hinaus kritisierte Prinz, dass die Agentur für Arbeit die Stelle des Tourismusbüro-Geschäftsführers bereits am 4. Februar öffentlich ausgeschrieben habe: „Wir Politiker haben offenbar gar nichts mehr zu entscheiden." Bürgermeister Dr. Paetzel entgegnete, eine solche Ausschreibung sei „das Normalste von der Welt." Besetzt werde die Stelle „natürlich" erst nach dem Ratsbeschluss.

Borsu Alinaghi (UBP) warf der SPD vor, sich gegen die Meinung der Bevölkerung zu stellen, und verwies auf die Internet-Umfrage der Hertener Allgemeinen. Horst Urban (UWG) beklagte, andere Sehenswürdigkeiten wie der Schlosspark und das Alte Dorf gerieten ins Hintertreffen.

„Es geht nur um Fördermittel"

Stefan Grave (CDU) holte -mit späterer Rückendeckung von Hans-Heinrich Holland (HFB) - zum großen Rundumschlag aus: „Hier geht es gar nicht um Tourismus, sondern um Fördermittel. Das zu sagen, wäre offen und ehrlich." Das Land habe nun mal nicht für Herten-Mitte, sondern für Herten-Süd Zuschüsse bewilligt. Und Stadtbaurat Lindner nutze diese, um die Lohn- und Lichthalle aufzuwerten, was sonst nicht möglich wäre. Das Tourismusbüro sei zweitrangig. Grave: „Ohne diese Fördermittel würden wir uns nicht über ein Tourismusbüro unterhalten, sondern über ganz bescheidene Maßnahmen." Hart ging Grave mit der SPD ins Gericht. Die hatte Minuten zuvor eine Ermäßigungskarte für Ehrenamtliche abgelehnt, weil dafür einige Tausend Euro fehlten. „Und nun", so Grave, „beschließen Sie 436000 Euro für ein Tourismusbüro."

 


 

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