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Schon Perikles sagte 500 v.Chr:
"Wer an den Dingen der Stadt keinen Anteil nimmt, ist kein stiller, sondern ein schlechter Bürger "
WIR SIND PRO-HERTEN, aber CONTRA RECHTS!
Wir haben mit den Rechtsauslegern Pro-Köln, Pro-NRW  ProGelsenkirchen etc. nichts gemeinsam!
Es ist egal , wer du bist – wo du herkommst – an welche Religion du glaubst – welche Hautfarbe du hast.
Sei einfach nur ein anständiger Mensch – das ist das einzige, was zählt.
(Willy Meurer)

Ehrlichkeit ist nie Unrecht; aber ein Fehler ist es, an die Ehrlichkeit der anderen zu glauben.
Henri Barbusse, (1873 - 1935), französischer Schriftsteller und Pazifist


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"Wem Gott ein Amt gibt, dem gibt er auch Verstand", sagte man lange Zeit. Was wir sehen, ist: "Wem Gott ein Amt gibt, dem raubt er den Verstand".
Wenn die Sonne der geistigen Erkenntnis niedrig steht, werfen Zwerge große Schatten.
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HERTENs Wasserstoffkompetenz, Quo Vadis

Wir fragen ernsthaft, ob Herten, die „Vorzeigestadt“ in Sachen Wasserstoff,  hier die Wasserstofftechnologie wirklich ernsthaft verkauft will, oder ob es sich hier nur um den krampfhaften Versuch handelt, einerseits von wirklichen wirtschaftlichen Problemen in unserer Kommune abzulenken, bzw. das Herten hier als eine willige Oase von Subventionheuschrecken funiert?
 hier mehr zur Kompetenz  und aufs falsche Pferd gesetzt?

Links der Stadt Herten / h2-netzwerk-ruhr  ... hier bzw. ...hier

Tief stecken, weit werfen

schild1
Spatenstich für die Erweiterung der zweiten Halle Fa. Neiko: Bauleiter Oscar Gunsing (Fa. Brüninghoff), Geschäftsführer Günter Neises, Bürgermeister Dr. Uli Paetzel und der Sohn des Inhabers, Stephan Neises (v.l.) Quelle:Stadt Herten

schild2
Beim offiziellen Spatenstich für die Umgestaltung der Herner Straße:

schild3

Spatenstich Baugiebiet Langenbochum - Anschließend liefen beim Regen die Keller der "Altanwohner" voll

Für uns mal nicht (immer) Verständliches
Aber den Humor sollte man trotzdem nicht verlieren

 

zum Umbau Herner-Straße

Am Walde hätte nicht die Axt so leichtes Spiel,
Hätt' ihr der Wald nicht selbst geliefert ihren Stiel.

aus: „Die Weisheit des Brahmanen“-Friedrich Rückert

Sparsamkeit in allen Dingen ist die vernünftige Handlung
eines rechtdenkenden Menschen.
Immanuel Kant (1724 - 1804), deutscher Philosoph

Öffentliche Gelder - ab in den Reißwolf
An den rechten Beispielen manifestiert sich die Qualität der Verwaltungsverantwortlichen
 kontrolliert von unseren Volksvertretern dem Rat..... Gute Nacht

RVR verklagt “Don Wolfijotes”

Veröffentlicht: Stefan Laurin | Ruhrbarone

NRW-Innenminister Ingo Wolf will dass der RVR das Windrad auf der Halde Hoppenbruch aufgibt. Der RVR wird dagegen klagen.

Halde Hoppenbruch Foto: Wikipedia

Wie gut, dass dieses Land im Moment keine anderen Sorgen hat: NRW-Innenminister Ingo Wolf will dass der RVR das Windrad auf der Halde Hoppenbruch (Kreuz A2/A43) aufgibt. 
Auf der nächsten Sitzung des Ruhrparlaments am kommenden Montag wird die Klage gegen die Anweisung von Wolf beschlossen. Grüne und SPD sind jedenfalls dafür. „Diese absurde Anordnung macht deutlich, wie blindwütig die FDP und ihr Innenminister Wolf gegen jedes einzelne Windrad in NRW ankämpfen“, erklärt dazu Grünen-Fraktionsvorsitzender Martin Tönnes. „Der Kampf von Don Wolfijotes gegen das einzige RVR-Windrad erinnert an den Ritter der traurigen Gestalt. Mit allen Mitteln soll das angebliche Unrecht und die wirtschaftliche Betätigung von Kommunen bekämpft werden. Ganz nach dem FDP Motto: Gewinne gehören in die Hände der Privaten. Dabei handelt es sich bei der Ruhrwind-Anlage auf der Halde Hoppenbruch um ein reines Demonstrationsobjekt für regenerative Energien im Rahmen einer touristischen Erschließung der Haldenlandschaft in der Metropole Ruhr. Durch dieses Windrad, verschiedene Informationstafeln und vor allem den „Skulpturen-Garten Windkraft“ hat sich die Halde Hoppenbruch in den letzten zehn Jahren zu einem beliebten Ausflugsziel entwickelt.“ 

Veröffentlicht am Mittwoch, 3. Dezember 2008 um 13:59 Uhr, Stefan Laurin. Du kannst alle Reaktionen auf diesen Eintrag durch » RSS 2.0 verfolgen. Du kannst » kommentieren, oder per » trackback von Deiner eigenen Seite aus reagieren.

Es gibt augenblicklich einen Kommentar zu dieser Veröffentlichung

1.     1 Am 3. Dezember 2008 kommentierte Arnold Voß:

Aus welcher Zeit stammt ein Kopf, der unter den heutigen Bedingungen ein Windrad abreißen lassen will? Wie ist ein solcher Kopf an bzw. auf einen Posten gekommen, der ihm erlaubt soetwas zu tun? Was geht sonst in einem solchen Kopf vor? Wohlmöglich Nichts?

Neues vom Don Quichotte alias Ingo Wolf (FDP)

 DerWesten - 04.12.2008

http://www.derwesten.de/nachrichten/nachrichten/staedte/vest/2008/12/4/news-95656268/detail.html

Ein Kampf ums Windrad

http://www.derwesten.de/nachrichten/static/css/img/comment_logo_waz.gif Vest, 04.12.2008, Ernst zur Nieden

,

NRW-Innenminister Ingo Wolf will den Regionalverband Ruhr zwingen, sich aus der Ruhrwind Herten GmbH zurückzuziehen. Dagegen wird der Verband voraussichtlich klagen

Herten. Seit mehr als zehn Jahren dreht es sich, produziert umweltschonend Strom und beschert seinen Eigentümern bescheidene Gewinne. Doch jetzt steht das Windrad auf der Bergehalde Hoppenbruch in Herten-Süd im Zentrum eines handfesten Konflikts, der demnächst womöglich sogar vor Gericht ausgefochten wird. NRW-Innenminister Ingo Wolf (FDP) hat den Regionalverband Ruhr (RVR) angewiesen, seine Beteiligung an der Ruhrwind Herten GmbH – gemeinsam mit den Hertener Stadtwerken – abzugeben. Der RVR will dagegen klagen.

Der Minister ist auf seinem landesweiten Feldzug gegen angeblich unrechtmäßige wirtschaftliche Betätigung von Kommunen auf die Ruhrwind-GmbH gestoßen. Diese Gesellschaft wird von den Hertener Stadtwerken, dem Essener Privatmann Jürgen Schmidt und dem Regionalverband Ruhr getragen. Und die Mitwirkung eben dieses RVR ist dem Minister in seinem Kampf gegen derartiges "Unrecht" ein Dorn im liberalen Auge.

Gegen seine Anweisung zum Ausstieg wird der RVR klagen, sofern die Verbandsversammlung am kommenden Montag dies beschließt. Einen entsprechenden Antrag wollen die SPD und die Grünen im RVR stellen. Grünen-Fraktionschef Martin Tönnes urteilt: "Der Kampf des Ministers gegen das einzige RVR-Windrad erinnert an den Ritter der traurigen Gestalt. Mit allen Mitteln soll das angebliche Unrecht und die wirtschaftliche Betätigung von Kommunen bekämpft werden."

Der RVR werde alle Rechtsmittel ausschöpfen, um gegen die Anordnung vorzugehen, kündigte RVR-Sprecher Jens Hapke im Gespräch mit der WAZ an. Für den Verband stehe nicht der wirtschaftliche Aspekt im Vordergrund. Das Windrad sei eine Demonstrationsanlage für regenerative Energien und im Rahmen der touristischen Erschließung der Halde entstanden.

Tatsächlich hat sich der künstliche Berg mit dem Windrad und seinem "Skulpturengarten Windkraft" am Fuß der Anlage zu einem beliebten Ausflugsziel entwickelt. Hoppenbruch liegt nur wenige hundert Meter entfernt vom Landschaftspark Hoheward mit Sonnenuhr, Obelisk und dem nagelneuen Horizont-Observatorium.

Umweltfreundlich

Drei Millionen Kilowattstunden erzeugt das Windrad auf der Halde Hoppenbruch pro Jahr. Das ist genug Strom, um etwa 800 Haushalte zu versorgen. Die 1997 unter anderem unter finanzieller Beteiligung von 300 Hertener Bürgern errichtete Anlage erspart der Umwelt 3450 Tonnen Kohlendioxid, 2,7 Tonnen Schwefeldioxid, 2,8 Tonnen Stickoxid und 195 Kilo Staub. Die Nabe befindet sich in 67 m Höhe, der Rotordurchmesser beträgt 66 m.

Kommentiert
Kein Rezept für alles

Privat vor Staat – das ist ein griffiges Motto. Aber wir wissen längst, dass es auch nicht mehr ist als ein Schlagwort. Als Patentrezept für den Umgang mit Fragen aller Art taugt es jedenfalls nicht. Irgendwann wird bestimmt auch die FDP auf diesen Trichter kommen; dann weiß es auch Innenminister Wolf.

Sein Angriff auf die Beteiligung des Regionalverbandes Ruhr am Windrad auf der Hertener Halde Hoppenbruch lässt doch nur eine Frage zu: Hat der Mann eigentlich sonst keine Probleme?

In der aktuellen Finanzkrise sind nicht zuletzt die Sparkassen relativ ungeschoren geblieben. Dass sie unter anderem von den Kommunen gesteuert werden, hat sich zumindest nicht als Nachteil erwiesen. Öffentlich(-rechtlich) ist nicht per se schlecht.

 

Wir wollen nicht den armen Verwaltungsangestellten "treten", die können am wenigsten dafür.
Manchmal könne man glauben, dass es den Rathausmächtigen wichtiger ist,  die
B-Besoldungsgruppen nach oben zu überdenken, anstatt die Personalstärke derjenigen, die die Arbeit machen!

Existenzsätze nach Parkinson:
1. Beamte müssen ihre Funktion nicht nachweisen. Ihre bloße Existenz ist Nachweis genug.
2. Beamte sind dazu da, sich selbst zu verwalten.
3. Beamter sein heißt befördert werden.
4. Der Sinn einer Behörde besteht in ihrer Existenz.
5. Ihr Unsinn auch.
(Murphy)

Die Öffentliche Verwaltung ist angetreten, die Ordnung vom Chaos zu trennen - und hat sich für das Chaos entschieden.
(Murphy)
Das Fehlen des Beamtenapparats würden nur die Beamten bemerken. Falls sie je überhaupt etwas bemerken.
(Murphy angewandt)

Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.
(Albert Einstein)

„Die Politiker stehen zur Zeit in einem großen Verdrängungswettbewerb. Allerdings nicht untereinander - sie verdrängen gemeinsam die Realität.”
(In Abwandlung entstammt das von Lothar Späth (*1937), dt. Politiker (CDU) u. Unternehmer, 1978-91 Min.-Präs. Baden-Württemberg, s. 1991 Vorstandsvors. Jenoptik, 1996 CICERO-Rednerpreis , der am 16.11.1937, also heute genau vor 67 Jahren geboren wurde.)
 

 
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