
Tief stecken,
weit werfen
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Spatenstich für die Erweiterung der zweiten Halle Fa. Neiko:
Bauleiter Oscar Gunsing (Fa. Brüninghoff), Geschäftsführer
Günter Neises, Bürgermeister Dr. Uli Paetzel und der Sohn
des Inhabers, Stephan Neises (v.l.) Quelle:Stadt Herten |

Beim offiziellen Spatenstich für die Umgestaltung der Herner
Straße: |

Spatenstich Baugiebiet Langenbochum - Anschließend liefen
beim Regen die Keller der "Altanwohner" voll |
Für uns mal nicht (immer) Verständliches
Aber den Humor sollte man trotzdem nicht verlieren
Am Walde hätte nicht die Axt so leichtes Spiel,
Hätt' ihr der Wald nicht selbst geliefert ihren Stiel.
aus: „Die Weisheit des Brahmanen“-Friedrich Rückert
Sparsamkeit in allen Dingen ist die vernünftige Handlung
eines rechtdenkenden Menschen.
Immanuel Kant (1724 - 1804), deutscher Philosoph

Öffentliche Gelder - ab in den Reißwolf
An den rechten Beispielen manifestiert sich die Qualität der Verwaltungsverantwortlichen
kontrolliert von unseren Volksvertretern dem Rat..... Gute Nacht

RVR verklagt “Don Wolfijotes”
Veröffentlicht:
Stefan Laurin | Ruhrbarone
NRW-Innenminister Ingo Wolf will
dass der RVR das Windrad auf der Halde Hoppenbruch aufgibt. Der RVR wird
dagegen klagen.
Halde Hoppenbruch Foto:
Wikipedia
Wie gut, dass dieses Land im Moment keine anderen Sorgen hat:
NRW-Innenminister Ingo Wolf will dass der RVR das Windrad auf der Halde
Hoppenbruch (Kreuz A2/A43) aufgibt.
Auf der nächsten Sitzung des Ruhrparlaments am kommenden Montag wird die
Klage gegen die Anweisung von Wolf beschlossen. Grüne und SPD sind
jedenfalls dafür. „Diese absurde Anordnung macht deutlich, wie blindwütig
die FDP und ihr Innenminister Wolf gegen jedes einzelne Windrad in NRW
ankämpfen“, erklärt dazu Grünen-Fraktionsvorsitzender Martin Tönnes. „Der
Kampf von Don Wolfijotes gegen das einzige RVR-Windrad erinnert an den
Ritter der traurigen Gestalt. Mit allen Mitteln soll das angebliche Unrecht
und die wirtschaftliche Betätigung von Kommunen bekämpft werden. Ganz nach
dem FDP Motto: Gewinne gehören in die Hände der Privaten. Dabei handelt es
sich bei der Ruhrwind-Anlage auf der Halde Hoppenbruch um ein reines
Demonstrationsobjekt für regenerative Energien im Rahmen einer touristischen
Erschließung der Haldenlandschaft in der Metropole Ruhr. Durch dieses
Windrad, verschiedene Informationstafeln und vor allem den
„Skulpturen-Garten Windkraft“ hat sich die Halde Hoppenbruch in den letzten
zehn Jahren zu einem beliebten Ausflugsziel entwickelt.“
Veröffentlicht am Mittwoch, 3.
Dezember 2008 um 13:59 Uhr,
Stefan Laurin. Du kannst alle Reaktionen
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1.
1 Am 3. Dezember 2008 kommentierte
Arnold Voß:
Aus welcher Zeit stammt ein Kopf, der unter den heutigen
Bedingungen ein Windrad abreißen lassen will? Wie ist ein solcher Kopf an
bzw. auf einen Posten gekommen, der ihm erlaubt soetwas zu tun? Was geht
sonst in einem solchen Kopf vor? Wohlmöglich Nichts?
Neues vom Don Quichotte alias Ingo
Wolf (FDP)
DerWesten - 04.12.2008
http://www.derwesten.de/nachrichten/nachrichten/staedte/vest/2008/12/4/news-95656268/detail.html
Ein Kampf ums Windrad
Vest,
04.12.2008, Ernst zur Nieden
,
NRW-Innenminister Ingo Wolf will
den Regionalverband Ruhr zwingen, sich aus der Ruhrwind Herten GmbH
zurückzuziehen. Dagegen wird der Verband voraussichtlich klagen
Herten. Seit mehr als zehn Jahren dreht es sich, produziert
umweltschonend Strom und beschert seinen Eigentümern bescheidene Gewinne.
Doch jetzt steht das Windrad auf der Bergehalde Hoppenbruch in Herten-Süd im
Zentrum eines handfesten Konflikts, der demnächst womöglich sogar vor
Gericht ausgefochten wird. NRW-Innenminister Ingo Wolf (FDP) hat den
Regionalverband Ruhr (RVR) angewiesen, seine Beteiligung an der Ruhrwind
Herten GmbH – gemeinsam mit den Hertener Stadtwerken – abzugeben. Der RVR
will dagegen klagen.
Der Minister ist auf seinem landesweiten Feldzug gegen
angeblich unrechtmäßige wirtschaftliche Betätigung von Kommunen auf die
Ruhrwind-GmbH gestoßen. Diese Gesellschaft wird von den Hertener
Stadtwerken, dem Essener Privatmann Jürgen Schmidt und dem Regionalverband
Ruhr getragen. Und die Mitwirkung eben dieses RVR ist dem Minister in seinem
Kampf gegen derartiges "Unrecht" ein Dorn im liberalen Auge.
Gegen seine Anweisung zum Ausstieg wird der RVR klagen,
sofern die Verbandsversammlung am kommenden Montag dies beschließt. Einen
entsprechenden Antrag wollen die SPD und die Grünen im RVR stellen.
Grünen-Fraktionschef Martin Tönnes urteilt: "Der Kampf des Ministers gegen
das einzige RVR-Windrad erinnert an den Ritter der traurigen Gestalt. Mit
allen Mitteln soll das angebliche Unrecht und die wirtschaftliche Betätigung
von Kommunen bekämpft werden."
Der RVR werde alle Rechtsmittel ausschöpfen, um gegen die
Anordnung vorzugehen, kündigte RVR-Sprecher Jens Hapke im Gespräch mit der
WAZ an. Für den Verband stehe nicht der wirtschaftliche Aspekt im
Vordergrund. Das Windrad sei eine Demonstrationsanlage für regenerative
Energien und im Rahmen der touristischen Erschließung der Halde entstanden.
Tatsächlich hat sich der künstliche Berg mit dem Windrad und
seinem "Skulpturengarten Windkraft" am Fuß der Anlage zu einem beliebten
Ausflugsziel entwickelt. Hoppenbruch liegt nur wenige hundert Meter entfernt
vom Landschaftspark Hoheward mit Sonnenuhr, Obelisk und dem nagelneuen
Horizont-Observatorium.
Umweltfreundlich
Drei Millionen Kilowattstunden erzeugt das Windrad auf der
Halde Hoppenbruch pro Jahr. Das ist genug Strom, um etwa 800 Haushalte zu
versorgen. Die 1997 unter anderem unter finanzieller Beteiligung von 300
Hertener Bürgern errichtete Anlage erspart der Umwelt 3450 Tonnen
Kohlendioxid, 2,7 Tonnen Schwefeldioxid, 2,8 Tonnen Stickoxid und 195 Kilo
Staub. Die Nabe befindet sich in 67 m Höhe, der Rotordurchmesser beträgt 66
m.
Kommentiert
Kein Rezept für alles
Privat vor Staat – das ist ein griffiges Motto. Aber wir
wissen längst, dass es auch nicht mehr ist als ein Schlagwort. Als
Patentrezept für den Umgang mit Fragen aller Art taugt es jedenfalls nicht.
Irgendwann wird bestimmt auch die FDP auf diesen Trichter kommen; dann weiß
es auch Innenminister Wolf.
Sein Angriff auf die Beteiligung des Regionalverbandes Ruhr
am Windrad auf der Hertener Halde Hoppenbruch lässt doch nur eine Frage zu:
Hat der Mann eigentlich sonst keine Probleme?
In der aktuellen Finanzkrise sind nicht zuletzt die
Sparkassen relativ ungeschoren geblieben. Dass sie unter anderem von den
Kommunen gesteuert werden, hat sich zumindest nicht als Nachteil erwiesen.
Öffentlich(-rechtlich) ist nicht per se schlecht.
Wir wollen nicht den armen Verwaltungsangestellten "treten", die können am wenigsten dafür.
Manchmal könne man glauben, dass es den Rathausmächtigen wichtiger ist, die
B-Besoldungsgruppen nach oben zu überdenken, anstatt die Personalstärke derjenigen, die die Arbeit machen!
Existenzsätze nach Parkinson:
1. Beamte müssen ihre Funktion nicht nachweisen. Ihre bloße Existenz ist Nachweis genug.
2. Beamte sind dazu da, sich selbst zu verwalten.
3. Beamter sein heißt befördert werden.
4. Der Sinn einer Behörde besteht in ihrer Existenz.
5. Ihr Unsinn auch.
(Murphy)
Die Öffentliche Verwaltung ist angetreten, die Ordnung vom Chaos zu trennen - und hat sich für das Chaos entschieden.
(Murphy)
Das Fehlen des Beamtenapparats würden nur die Beamten bemerken. Falls sie je überhaupt etwas bemerken.
(Murphy angewandt)
Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher. (Albert Einstein)
„Die Politiker stehen zur Zeit in einem großen Verdrängungswettbewerb. Allerdings nicht untereinander - sie verdrängen gemeinsam die Realität.” (In Abwandlung entstammt das von Lothar Späth (*1937), dt. Politiker (CDU) u. Unternehmer, 1978-91 Min.-Präs. Baden-Württemberg, s. 1991 Vorstandsvors. Jenoptik, 1996 CICERO-Rednerpreis , der am 16.11.1937, also heute genau vor 67 Jahren geboren wurde.) |