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Mein politischer Rückblick 2018

Liebe Bürger, 2018 ist nun Vergangenheit, das Jahr ist nicht spurlos an uns vorbeigegangen.

Unser Bürgermeister hat sich wohl nun ganz gut in seinem neuen Job und nach seiner Inthronisation eingelebt.

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Durfte ja als ausgebildeter Werbefachmann keine Mühe bereitet haben. Anfangs war er noch durch „seine Firma“ nebenbei eingespannt:

Bis  Nov. 2017 war er noch bei „seiner Firma“ beschäftigt (sh. Ausriss aus seine FB-Vita). Das änderte sich dann im Jahre 2018. Als Werbefachmann blieb ihm seitdem nur noch die „Rote-Turnschuhe-Influenza“ Was ist das? Als Influencer ( englisch to influence: beeinflussen) werden Personen bezeichnet, die aufgrund ihrer starken Präsenz und ihres hohen Ansehens in einem oder mehreren sozialen Netzwerken für Werbung und Vermarktung in Frage kommen (Influencer-Marketing).(Quelle Wikipedia)

Nach den Alleingängen – erst versuchte er im Alleingang zu Gunsten einer ihm bekannten Marler Firma, den Waldrittern den Spaß zu verhindern, danach die Assauer-Pleite, wollte er, last not least, mit seiner wertgeschätzten "Fachbereichsleiterin" den Wochenmarkt umkrempeln , die  Weichen wurden hierzu schon von seiner "Wertgeschätzten" im Dez- 2017 gestellt!
Alles zum Wohle und mit mehrheitlicher Zustimmung der Marktbeschicker, wie er der Politik glaubhaft machen wollte. Nur hatte er nicht damit gerechnet, dass zwei Ratsmitglieder – der Erfahrung geschuldet – sich Akteneinsicht verschafften. Aus Top wurde Flop, der Rat zog daraufhin seine auf falschen Tatsachen beruhende Zustimmung zurück.

Immenses Medienecho und Imageverlust des 1. Bürgers – alles hier nachzulesen - klick  
Der Stadtsprecher der CDU, die nun, im Gegensatz zu den Genossen, auch langsam Fahrt aufnimmt:
Dies gab großen Unmut aller Ratspolitiker in der Sitzung! Ratsherr Jürgens (FDP) merkt hierzu sogar an, dass der BM angetreten war, neue Wege in Herten zugehen. Dann führte Jürgens an, dass der Bürgermeister im Fernsehen, im Rahmen der Gründung derTop(lak)-Partei, sagte, die Politik würde gegen die Verwaltung arbeiten und diese nicht wertschätzen. Gleichzeitig liefert die Verwaltung aber wiederholt und nachweislich falsche Daten/Informationen und die ehrenamtliche Politik muss durch eigene Recherchen die richtigen Daten ermitteln. Hier betont Jürgens, dass nicht die städtischen Mitarbeiter in der Verantwortung stehen, sondern der Bürgermeister als Verwaltungschef. So sagt Jürgens, dass wenn der Bürgermeister dies als Verwaltungschef nichtleisten kann, oder nicht will, er dann zurücktreten sollte! Eine heftige Forderung, welche die Anwesenden nachdenklich stimmte.

Hört der Bürgermeister  eigentlich nicht seinen Flurfunk im Rathaus?

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Zitiert aus : SPD Herten Wahlprogramm 1999 – 2004

Die jetzige Entwicklung der Innenstadt signalisiert den gelungenen Strukturwandel für die Gesamtstadt. Die Realisierung von Projekten wie dem Kino-Center im Karstadt-Gebäude und den Rathaus-Galerien am Stadtbad machen deutlich, dass es mit der Stadt trotz Wegfall der Lebensgrundlage Bergbau wieder aufwärts geht. Neue Geschäfte in der Innenstadt zeigen, dass der Einzelhandel wieder Mut fasst. Um lebendig zu sein, braucht die Innenstadt dazu Freizeit- und Gastronomienutzungen. Die mit dem Glashaus und dem Kinoprojekt Karstadt begonnene Entwicklung muss fortgesetzt werden. Die Innenstadt braucht gegenüber den umliegenden Zentren der Nachbarstädte ein besonderes Profil. Eine bessere Anknüpfung an den Schlosspark, die Neugestaltung des Marktplatzbereiches, die Umgestaltung des vierspurigen Ringes, der Ausbau des Technologieparks werden dazu beitragen.

Wäre mal interessant zu erfahren, was die Genossen während der Vergangenheit „genossen“ hatten? Wo haben die denn den Strukturwandel in Herten -  außer im Rathaus - erlebt? Früher hatten sie ja die Verwaltung, die ihnen die Arbeit abgenommen hatten, für den Preis, im rechten Moment die Hand zu heben. Seit das nicht mehr so klappt, ist der politische Verfall unverkennbar.

 

Ach ja, für ca. 9.000.000.-€ wurde das Rathaus saniert, auf der Strecke blieb der Sitzungssaal. Immerhin kann man sogar dort im Sommer die Heizung wegen fehlender Dachdämmung abstellen. Spitze ist jedoch die Akustik – wohlgewollt?

Wagte doch ein Ratsmitglied aus Herten-NRW zu wagen, sich eine WEB-Domäne „Herten-NRW" zu reservieren. Hatte die Stadt wohl verpennt. Nun Ja, das Echo vom Bürgermeister ließ nicht lange auf sich warten und seine "Wertgeschätzte" wurde beauftragt, diese Domäne nicht zu benutzen. Aber für wie dumm hält die Stadtspitze die Bürger eigentlich. Die Rechtmäßigkeit der Nutzung dieser Domäne vorher zu prüfen, kamen der Bürgermeister wohl nicht. Hatte doch gerade das Landgericht Berlin in einem vergleichbaren Fall „Berlin.com“  die private Nutzungerlaubt. So dürfte „Herten-NRW“ und die zugehörigen Email-Adressen von privaten Nutzern in der Weltstadt Herten wohl auch erlaubt sein.

Es gibt ein neues Gesetz zum Datenschutz – die Datenschutz-Grundverordnung – kurz DSGVO genannt.
Jeder Bürger kann daraufhin bei Behörden, Firmen etc. nachfragen, welche persönliche Daten  gespeichert sind. So können sie durchaus den Bürgermeister anschreiben, wenn sie wissen wollen, welche Daten die Stadt gespeichert hat. Aber Vorsicht, lt. Bürgermeister ist diese Anfrage keine „Einbahnstraße". So ist es vorgekommen, dass der Bürgermeister  seine Leistungsträger beauftragt hat, auch beim Anfragenden im Umkehrschluss gleiches zu verlangen. Glauben sie nicht? Dann sehen sie mal hier herein unter IFG – die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und die Stadt Herten

Kommen wir zur Motor Welt. Brauchen wir überhaupt solch einen angeblichen Magneten.

Hatte doch die Stadt im Jahre 2002 mit den Städten Herne und Gelsenkirchen die Last MileLogistik GmbH gegründet. Gelsenkirchen und Herne sind hier aktiv. Herten hingegen ist nur an der Finanzierung der Dekontaminierung der Flächen des ehemaligen Kohlelagers hängengeblieben. Offensichtlich ist der Bürgermeister noch nicht so weit in den Hertener Süden gelangt. Dort hätte er eine andere „Motorworld“, als seine auf Ewald geförderte Motorworld, gefunden. Und das unter Beteiligung internationalen Fahrzeugbeschickern – hauptsächlich aus Bulgarien und Rumänien. Top LKWs jeglicher Größe. Auch die dazugehörigen Fahrer bewachen die Fahrzeuge. Leider fehlt dort die entsprechende Infrastruktur. Macht nichts, als WC haben die Fahrer die Straßengullys als solches umfunktioniert.  Lediglich der ZBH ist dort mit Müllcontainern präsent. Nur an der Größe scheitert es noch.

Stattdessen nutzen wir intensiv kompetent das Zauberwort Digitalisierung. Zweifellos bedeutet dieses aber nicht, sich in den sozialen Netzen zu tummeln, sondern die Erstellung von optimierten Dokumenten! 

Der Bergbau ist nun auch Vergangenheit in Herten. Der Einzige der noch aufstrebend „auf Kohle baut“ ist unser Bürgermeister (sh. T-Shirt-Beschriftung) Er sollte aber Vorsicht walten lassen, denn wer hoch steigt kann plötzlich tief fallen.

Abschließend die Wünsche für 2019.

• Ich wünsche mir gelungene Digitalisierung mit "professionellen Dokumenten".

• Dass der BLAUE TURM endlich so flüchtig wird wie sein "Wasserstoff" .

• Endlich den Abriss des Forums – vielleicht bekommen wir dort einen Ruhepol in der Innenstadt mit Grün und entsprechender Gastronomie. Auch ein Denkmal für einen Ehrenbürger hätte dort noch Platz. 


Glück auf für 2019 – euer Till Eulenspiegel
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