Derzeitig diskutieren in den Lokalen Netzen Bürger über das Thema "Verhältnis zwischen SPD und Bürgermeister Toplak. " Wie sagte doch der SPD-BM-Kandidat Letzel so treffend in der Kandidaten-Kür dere H.A. so treffend: .."als erstes kommt die Stadt und dann die Partei...!"
Dazu zur Erinnerung das Video auf YouTube:
https://www.youtube.com/watch?v=2wLowDZCgBw&feature=youtu.be

Dazu scheibt Sascha Köhle

„Es geht nicht um Kooperation, sondern um Dominanz"

 Betr.: Städtische Finanzen/Verhalten der SPD im Rat und gegenüber Bürgermeister Toplak

Wer damals im Schloss Herten bei der Podiumsdiskussion der Stichwahlkandidaten zur Bürgermeisterwahl dabei war, wird sich sicherlich noch an die Worte des damaligen SPD-Kandidaten Letzel erinnern, dass er und seine Fraktion selbstverständlich konstruktiv mit einem möglichen Bürgermeister Toplak Zusammenarbeiten würden, schließlich ginge es um das Wohl der Stadt. (sh. Link oben)

Wenn man den Kandidaten beim Wort nehmen oder seine Aussage gar als Wahlversprechen verstehen sollte, so kann man nun, Monate später, eigentlich nur feststellen: Versprochen - gebrochen. Es geht der Hertener SPD, die offensichtlich immer noch nicht verstanden hat, weshalb sie jene Wahl verlor, nicht zuerst um das Wohl der Stadt, sondern darum, den parteilosen Bürgermeister zu schädigen. Sie will ihn mit aller Macht dazu treiben, dass er seine Wahlversprechen brechen muss. Damit verhält sich die SPD so, als wäre Herten ihr höchst eigenes Kinderspielzeug. Und sie macht es lieber kaputt, bevor sie jemand anderen damit spielen lässt.

Das geht von offensiven Verbalattacken gegen den Bürgermeister über lächerlichste Streitereien auf Facebook und (natürlich nicht öffentlich geäußerter) Wählerbeschimpfung bis hin zu direkten, politi

schen Sabotage-Akten. Notfalls wird eben über Bande gespielt - über Düsseldorf oder über die Bezirksregierung. Man will offensichtlich dem Bürgermeister vor allem aufzeigen, welche Macht die SPD auszuüben vermag. Es geht nicht um Kooperation, sondern um Dominanz. Es geht darum, genau die Situation hervorzurufen, die es Toplak unmöglich macht, seine Vorhaben umzusetzen.

Deshalb braucht man auch nicht auf einen Schulterschluss zu hoffen, jetzt, wo Haushalt und Stärkungspakt der Stadt Herten um die Ohren zu fliegen drohen. Die SPD wird sich kalt lächelnd zurücklehnen und, wie immer, den Finger Richtung Düsseldorf und Berlin richten. Die CDU wird - wie immer - auf ExBürgermeister Paetzel und der SPD herumhacken, ohne selbst konstruktive Lösungen beitragen zu können. Und im Mai nächsten Jahres sind Landtagswahlen. Nachdem sie im Anschluss an die verlorene Bürgermeisterwahl weitergemacht hat wie bisher, nachdem sie weiterhin die alte arrogante Mehrheitsattitüde praktiziert hat, wird genau diese Hertener SPD dann der Meinung sein, sie könne ihren Kandidaten problemlos wieder in den Landtag schicken.

Der Schuss könnte, bei allem Respekt, gewaltig nach hinten losgehen. Er sollte es sogar. Wenn die Sozialdemokraten in dieser Stadt tatsächlich nur durch Schmerz lernen, war der Schmerz offensichtlich noch nicht groß genug.

In diesem Sinne: Glückab!

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