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April 2017

• Das Stadtkabarett ist zurück und nimmt neben anderen auch die Leistungen des Bürgermeisters ins Visier: Engberding klärt auch auf, warum sich die karitative Kabarett- Truppe, die zugunsten der Hermann-Schäfers-Stiftung auftritt, überhaupt zurückmeldet: „Wenn aus dem Fred ein Frettchen wird, dann sind wir dabei!“ Gemeint ist natürlich die Bürgermeisterwahl. Deren Ergebnis analysieren Elena Bredtmann und Luisa Lütkenhaus in ihrer Talkshow: „So ein dahergelaufener Parteiloser versprüht halt einen Charme von Abenteuer.“ Gar nicht verstehen können sie, dass Fred Toplak so in der Kritik steht: „Der tut doch gar nichts!“

• Liebes Stadtkabarett, letzteres kann man nur behaupten, wenn man sich nicht in „Facebook“ über die Leistungen unseres BM schlaumacht! Aber brauchen wir ein Stadtkabarett? Das bietet doch schon kostenlos der Rat, die Verwaltung und die Facebook-Gemeinde!

• Klarheit für die Mitarbeiter ZBH-Aufspaltung wird konkreter. Die 92 Reinigungskräfte bleiben zusammen mit Müllwerkern, Gärtnern & Co. beim klassischen Betriebshof. Sämtliche Hausmeister und Handwerker hingegen bilden ab 1. Januar 2018 zusammen mit Architekten und Ingenieuren den neuen Hertener Immobilien-Betrieb (HIB). Welche Architekten und Ingenieure? Viele haben sich ja schon in andere Kommunen abgesetzt!

• Politik beklagt mangelhafte Kommunikation, dass die Stadtverwaltung unter Regie des BM im Betriebsausschuss nur mündlich informierte, ärgerte die Freizeitpolitiker. „Ein Skandal! Bei so einer entscheidenden Frage kann man verlangen, etwas Schriftliches in die Hand zu bekommen“, schimpfte CDU-Fraktionsvorsitzender Stefan Grave. „Ich bin überrascht über die Art und Weise des Vortrags“, stimmte der Ausschuss-Vorsitzende Peter Heinrichs (SPD) zu. Haben die Politiker auch außer Menzel & Kühn evtl. Facebook verpasst, bzw hatte der BM diesmal vergessen, dort seinen Pläne zu erklären?

• Die Kandidaten für die Landtagswahl stehen fest. Auch Herten liefert. Neben den bekannten „Betttuchprotagonist“, den SPD-Genossen mit Busführerschein, Linke so auch die Grüne Spitzenkraft der Hertener Fraktion. Schauen wir mal, sagte Beckenbauer wer den Ein- , bzw. Auszug schafft.

• Parkchaos im Hertener Süden. Stadt sieht kaum Möglichkeiten, das Parkchaos zu entschärfen! Annegret Sickers Stadtjuristin sagt, Feuerwehr und Müllabfuhr hätten sich nicht über mangelnde Passierbarkeit beklagt. Sickers Argumentation gleicht jener der Vivawest: Parkplätze werden nicht benötigt, weil sich noch kein Mieter beschwert hat. Wurden Feuerwehr und Rettungskräfte oder Anwohner aber gefragt?

Verbotswidrig auf dem Gehweg parken regelt normalerweise das Gesetz (§ 12 Abs. 4, § 49 StVO, §24 StVG). Ausnahme bildet bzw. § 1 (HRO) Hertener-Rechts-Ordnung (FB3), wir haben immer Recht und wenn nicht, tritt automatisch § 1 HRO in Kraft. Das Park-Drama nimmt auch anderswo kein Ende. Parken macht die Nimrodstraße zur „Einbahnstraße!“ Trotz des im Jahr 1998 eingerichteten absoluten Halteverbots im Bereich des Autohandels wird dieser für „Kunden“ genutzt. Deutsch sollten auch Türken kennen. Warum schreitet hier nicht der KOD ein. Besteht hier ein wirtschaftliches Agreement?

• „Carfreitag“ auf Ewald Massenweise Anzeigen gegen Raser und Tuner – reihenweise sichergestellte Autos, mehr als 200 Anzeigen und Verwarngelder – auffällig, viele mit roten Halbmond am Nummernschild.   
Parken, LKW-Verkehr, Raserei – der Autoverkehr in Herten wird immer mehr zum Problem und dass „trotz Abnahme des Verkehrs wegen der vom Ehrenbürger 1970 prognostizierte Energieverknappung –„Willi Wessels „wird der Verkehr rückläufig“  Last but not least der Lärm, da ist die Bundesbahn wohl vorreiter (?) denn Bahn plant Lärmschutzwände. Lärmsanierung gegen Verkehrslärm kein Thema in Herten und bei Straßen.NRW !  

Mai 2017

• Dr. Uli Paetzel legte seine Nebentätigkeiten bis zu seinem Ausscheiden im Januar 2016 mit größter Transparenz offen. Er nannte alle Ämter, Geldbeträge sowie die Anzahl der Sitzungen und Arbeitsstunden. Es ließ sich also ein fiktiver „Stundenlohn“ errechnen. In den Gremien der Sparkasse zum Beispiel lag dieser 2015 bei 125 Euro. Der amtierende Bürgermeister Fred Toplak, der jetzt erstmals seine Nebentätigkeiten offenlegen musste, handhabt das etwas anders. Anstelle eines öffentlichen Berichts in einer Ratssitzung hat er die Angaben dem Landrat und den Ratsmitgliedern direkt übermittelt. Mit einiger Verzögerung sind sie jetzt auch auf der städtischen Internetseite nachzulesen, etwas versteckt unter „Korruptionsbekämpfung“. Toplak nennt dort Ämter und Geldbeträge, aber keine Arbeitsstunden. Die Liste endet mit einem Verweis darauf, dass er weiterhin Inhaber der von ihm gegründeten Werbeagentur Toplak ist, für diese aber nicht aktiv arbeitet.  

• In der jüngsten Ratssitzung teilte Wilke den Politikern die Änderung mit. Diese reagierten durchweg irritiert und verärgert darüber, dass Bürgermeister Fred Toplak die politischen Gremien nicht über die Organisationsuntersuchung im Rathaus durch die GPA informiert habe. „Es hätte mindestens einen Bericht geben müssen“, beklagte Stefan Grave (CDU). Martina Ruhardt (Linke) warf der Stadtverwaltung „Selbstherrlichkeit“ vor. Jürgen Grunwald (SPD) sprach von „fehlender Transparenz“. Was regt Ihr euch auf, liebe Vertreter der Bürger, er folgt halt dem Beispiel des Ludwig XIV

• Stadtspitze ruft den Rat zum Widerstand auf. Mit stumpfen Schwert will die Verwaltung bei der derzeitigen Personaldecke und gegen die Kürzung der Zuschüsse aus dem Stärkungspakt kämpfen. Die nennenswerten großen Fraktionen ziehen zwar an einem Strick, jedoch nach der BM-Wahl meist an unterschiedlichen Enden – und der BM kann den Gordischen Knoten zwischen SPD und CDU nicht durchschlagen.

• Herber Dämpfer für Löcker  – Der Wahlabend in Herten – Carsten Löcker (SPD) bleibt mit zwar mit 38,6% in Herten Landtagsabgeordneter, stürzt aber 12,2 Prozentpunkte ab und muss anschließend auf der Oppositionsbank Platz nehmen. Wie man so hört, hat er sich nun einen Schatten mit „Linker Erfahrung“ und Gewerkschaftsnähe zugelegt. Er ist zwar noch kein König, aber immer schon „Prinz“ und hilft bein 4-Säulenmodell im Rathaus mit

• Toplak hat nun auch ein Auge auf die Zeche-Ewald-Tuning-Szene, auch Vorboten der Autoworld? Mit seiner stärksten Waffe – dem Facebook- versucht er dem Treiben dort Einhalt zu gebieten.

Er schließt seinen „Facebook“-Beitrag mit dem Appell: „Bitte lasst Euch etwas einfallen. Ihr seid jetzt am Zuge. So jedenfalls kann ich versprechen, werde ich mir das nicht noch ein paar Mal ansehen.“ Lieber BM, wenn Sie die Anfragen ihrer Ratsmitglieder lesen, wäre das Problem schon 2016 bekannt (sh.: Anfrage zu folgenden Bilder)

• Familie Uhu lebt im Turm und freut sich aufs Feuerwerk der Extraschicht – ob dem so ist fragte FDP-Ratsherr beim Bürgermeister nach. „Die Entscheidung darüber fällen wir in Absprache mit der Naturschutzbehörde“, sagt Sickers. Warum fragt denn keiner Herrn und Frau UHU?

Juni 2017

• Im Juni bemängelt der Bürgermeister, dass die Politiker im Rat immer öfter über Fraktionsgrenzen hinweg gegen ihn Position beziehen. Lieber Bürgermeister, solange nicht gegen Sie Position im Facebook  bezogen wird, ist die Welt doch noch in Ordnung, auch wenn’s weh tut, muss man weitergehen – dafür sind Sie ja auch als Sportler prädestiniert. 

• Dass es hakt bei der Kommunikation, merkt sogar die H.A.. Im Kommentar Zitat: „ 42 Wochenrückblicke im Internet, 50  000 erreichte Menschen bei „Facebook“, 62  300 Hände geschüttelt – Fred Toplaks persönliche Bilanz als Bürgermeister klingt nach Offenheit, Transparenz, Nähe. Tatsächlich ist die Kommunikation aber Toplaks größte Baustelle. Die Rathaus-Reform, die Aufspaltung des Betriebshofes, die Personalversammlung im Glashaus, die Diskussion über den Sozialdezernenten, die Standesbeamten-Affäre – bei diesen und weiteren Themen war die Informationspolitik des Bürgermeisters unbeholfen, unglücklich, einseitig. Wiederholt standen mehrere „Wahrheiten“ im Raum. Politik, Stadtverwaltung und Bürgermeister – diese Bereiche sollten große Schnittmengen aufweisen. In der Realität prallen oft Welten aufeinander. Toplak muss weiter verinnerlichen, dass er nicht mehr der „Alleinbestimmer“ in einer kleinen Agentur ist, sondern Moderator, Vordenker, Anführer eines Konzerns mit 1 000 Beschäftigten; mit Aufsichtsräten, Personalrat, Vize-Bürgermeistern, Beigeordneten – alles kontrolliert durch 44 Ratsleute. All diese Menschen und Gremien gilt es mitzunehmen.

• Es ist schon ein Kreuz mit der Zusammenarbeit. Erst diente 47 Jahre die Verwaltung der SPD, nun herrscht aus dieser Richtung Leere zu den Genossen, die das Selbstdenken noch nicht gewohnt sind. Zwar ist der Vordenker Bugzel der gewollte mächtigste Mann der Stadt und wurde wieder an die Spitze der Mehrheitsfraktion gewählt, offen ist nach der Wahl aber für wie lange? „Wir haben dem Bürgermeister eine offene Zusammenarbeit angeboten, aber die Kommunikation mit ihm ist unkalkulierbar. Wir erfahren seine Ideen oft bei Facebook im Internet“, so Bugzel.

• Aber auch die CDU hat einen neuen Vorstand gewählt. Die „Männer“ machen es richtig, sie wählen kaum das weibliche Geschlecht in den Vorstand. 4 Frauen und 20 „Männer“

•  Derweil denkt der Einzelkämpfer Toplak über eine eigene Partei nach (HHP – Hertener Hirsch – Partei?). Hauptgrund, da er nach seiner Aussage, Toplak: „Mit der Entscheidung über eine Parteiengründung wollte ich mir zwei, drei Jahre Zeit lassen. Aber je mehr ich von außen angegriffen werde, desto intensiver wird dieser Gedanke in mir.“ Im Rathaus geht das Gerücht um, Toplak habe für seine Partei – wenn er sie denn gründet – 40 Prozent als Ziel bei der Kommunalwahl ausgerufen. Darauf angesprochen, lacht er nur und erklärt seinen Fahrplan: „Das müsste alles gut vorbereitet sein. Ich wünsche mir als Basis ein Team mit anerkannten Persönlichkeiten, die kompetent sind und Herten gut kennen; die keinen Drang zur Selbstverwirklichung haben, sondern etwas für die Bürger tun wollen. Aber erst mal warte ich die Bundestagswahl ab.“ Für die Selbstverwirklichung braucht er wirklich keinen, das schafft er schon selbst mit Hilfe von Facebook.

• Mehr Zeit für die Müll-Reform. Die Vertreter von SPD und CDU waren fest entschlossen, in der jüngsten Sitzung des Betriebsausschusses Pflöcke einzuschlagen für eine Reform der Müllgebühr. Bürgermeister Fred Toplak (parteilos) ahnte das. Er nahm überraschend an der Sitzung teil, vertrat vehement mal seinen gegensätzlichen Standpunkt und sorgte sogar für ein Umdenken

• Es knirscht nicht nur im Fachbereich 2 (Bauamt)
Wie sagt man, wenn Mitarbeiter mit seiden Arbeitgeber nicht zufrieden ist, schlägt sich das zwangsläufig in Personalengpässe, Krankenstände, Kündigungen etc. etc. nieder. Spricht man nicht von der sogenannten „inneren Kündigung“? Schon Napoleon prägte den Grundsatz: