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Polizeibericht – Herten

Quelle: Polizeipräsidium Recklinghausen
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Kriminalitätsstatistik1.800 Drogendelikte aufgeklärt – aber fast keinen Einbruch

Von Frank Bergmannshoff am 10. März 2014 20:23 (Hertener Allgemeine)

HERTEN. Die Polizei hat im vergangenen Jahr einen äußerst aktiven Drogen-Dealer und einen Feuerteufel geschnappt und dadurch auf einen Schlag viele Straftaten aufgeklärt. Dagegen kamen die Ermittler nur bei acht von 207 Wohnungseinbrüchen den Tätern auf die Schliche.
Das Polizeipräsidium Recklinghausen hat am Montag die Kriminalitätsstatistik für 2013 vorgelegt. Auf den ersten Blick ist Herten mit 10,4 Straftaten pro hundert Einwohner die gefährlichste Stadt im Kreisgebiet. Doch die Überführung des Drogendealers verzerrt die Statistik. Er hatte übers Internet in 1.797 Fällen Amphetamin („Speed“) und Methamphetamin („Crystal Meth“) verkauft. Ohne diesen Sonderfall läge der Wert bei 7,5.
Und noch einen „dicken Fang“ machte die Polizei: Ihr ging ein Feuerteufel ins Netz, der seit 2010 Gartenhäuser, Autos, Motorroller, Mülltonnen und einiges mehr angezündet hatte. Er ist inzwischen
in einer Psychiatrie untergebracht.
Insgesamt hat die Polizei in Herten im vergangenen Jahr 6.408 Straftaten erfasst – 1 586 mehr als 2012. Würde man die 1.797 Drogendelikte des geschnappten Dealers abziehen, ergäbe sich ein Rückgang um 211.
Allgemein lässt sich sagen: Die Zahl der Gewalttaten in Herten sinkt, viele werden aufgeklärt. Dagegen werden bei Fahrrad- und Autodiebstahl sowie Vandalismus die Täter nur selten geschnappt.

 

 


 

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