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ist der neue Bürgermeister angekommen?

Fotoquelle: Fred Toplak
Dazu eine interessante Buchbeschreibung von Dr. Joachim Schlosser
Ego und Erfolg stehen in keinem kausalen Zusammenhang [weiterlesen]


 

Der Kindergarten SPD und CDU
im Fratzenbuch

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11 Minuten · 19.03.2017 21:57

CDU Herten – Stadtverband hat 4 neue Fotos hinzugefügt.

*** Bitte gerne teilen! ***

Nimmt die Hertener SPD unsere Stadt bis zur nächsten Kommunalwahl in eine Art „Geiselhaft“?

Es ist schon echt frech, wie die Hertener SPD auf ihren Seiten argumentiert, wie sie Hertens mit 2/3-Mehrheit von den Bürgern gewählten Bürgermeister Fred Toplak das Amt vorenthalten will, welches ihm eigentlich nach dem ungeschriebenen Gesetz zusteht, welches besagt, dass der Verwaltungschef/Bürgermeister auch Aufsichtsratsvorsitzender der größten „Stadttochter“ (Hertener Stadtwerke) ist. Zumindest war dies zu Zeiten der SPD-Bürgermeister bisher in Herten immer so!

Nun fragt man sich, WAS will die Hertener SPD mit Ihrem Post suggerieren?

– „Der gute Ruf der STADTWERKE darf nicht leiden!“ – postet die SPD.

JA, deswegen soll ja jetzt auch der mit 2/3-Mehrheit gewählte Bürgermeister das ihm eigentlich zustehende Amt übernehmen. Hat denn nicht der bei der BM-Wahl Unterlegene Alexander Letzel (SPD) den Ruf der Stadtwerke beschädigt, indem er das Amt des Aufsichtsratsvorsitzenden erst angenommen hat, um es dann nach einem knappen 3/4 Jahr wieder abzugeben?

– „TOPLAK schlägt sich selbst für gut dotierten Aufsichtsratsposten vor.“ – postet die SPD weiter.

Erstens ist der Bürgermeisters für diesen Posten ERSTE Wahl, da eben ALLE bisherigen Hertener Bürgermeister diesen Posten „kraft Amtes“ ausgeübt haben.

Zweitens hat auch die CDU-Herten Bürgermeister Toplak vorgeschlagen. Sicher wird Fred Toplak hierbei auch von ALLEN Oppositionsparteien im Hertener Rat unterstützt.

Drittens: WAS will die SPD mit der Wortwahl „für den gut dotierten Posten“ suggerieren? Ja, für jeden „ehrenamtlichen“ Ratsherrn wären monatlich 200€ viel Geld. Für den hauptberuflichen Bürgermeister jedoch nicht. Noch dazu, wo die „Nebeneinkünfte“ des Bürgermeisters eh maximiert sind und ALLE darüber hinausgehenden Beträge an die Hertener Stadtkasse abgeführt werden!

– „Klare DEMOKRATISCHE ENTSCHEIDUNG im Rat, aber kein politisches Gezerre!“ – so die weitere Aussage im SPD-Post.

Nimmt die Hertener SPD jetzt etwa die ganze Stadt bis zur nächsten Kommunalwahl quasi in „Geiselhaft“?

Bekanntlich hat die Hertener SPD im Rat die absolute Mehrheit. Da ist es ein Leichtes, auf eine demokratische Entscheidung zu verweisen! Wie sagte bekanntlich der stellv. SPD-Fraktionschef Peter Heinrichs in mehreren Rats- und Ausschusssitzungen: „Wir brauchen das hier nicht mehr diskutieren, wir als SPD haben eh die absolute Mehrheit und können das allein beschließen!“

Ist das die besondere Form der Hertener SPD von „Erst kommt die Stadt, dann die Partei“?

Wenn es um Vergütungen von „ehrenamtlichen“ Ratsherren geht, kann die Hertener SPD halt nicht verzichten!

„Erst das eigene Portemonnaie, DANN NICHTS!“ – wäre wohl die ehrlichere Aussage für die SPD. Der schwache SPD-Fraktionsvorsitzende Christian Bugzel lebt dies auch jetzt wieder negativ vor, wenn es darum geht, „ein paar Euro“ zusätzlich an Vergütung zu generieren!

Es geht hier aber vor allem um das Zusammenspiel der Verwaltungsspitze mit der größten Stadttocher, den Stadtwerken. Nicht ohne Grund hatte die SPD dieses wichtige Amt in der Vergangenheit IMMER in den Händen des (SPD-)Bürgermeisters gelassen.

Wir als CDU-Herten fordern daher: Das Amt des Aufsichtsratsvorsitzenden der Hertener Stadtwerke gehört in die Hände des Bürgermeisters, also in die von Fred Tolak!

Jeder Bürger, der dies ähnlich sieht, kann dies mit einem 👍 (gefällt mir) auf dieser Seite unterstützen!

 


Die  Hertener Allgemeine  berichtet über die „alternativen Fakten“ des Bürgermeisters

Fred Toplak reagiert Streit ums Ehrenamt im Standesamt

HERTEN Unter der Überschrift „Kein Jawort mehr vor Uli Paetzel“ berichtete unsere Zeitung am Samstag darüber, dass der Alt-Bürgermeister nicht mehr ehrenamtlicher Standesbeamter sein darf. Ihn aus seiner Funktion zu entlassen, wäre nicht nötig gewesen. Bürgermeister Fred Toplak hat unseren Bericht im Internet angeprangert und dabei die Fakten falsch dargestellt.Ausriss aus dem Brief, den Dr. Uli Paetzel am 13. Februar an Bürgermeister Fred Toplak geschickt hatte, nachdem dieser ihm mitgeteilt hatte, dass er keine Paare mehr trauen dürfe, weil er beruflich nicht mehr für die Stadt Herten tätig sei. lesen mehr in der H.A.

.Hertener Allgemeine – Lesen Sie mehr auf: http://www.hertener-allgemeine.de/#plx400066466


Im Alleingang ( Christoph Schurian 12. Dezember 2016 Lesezeit 10 Minuten )
Quelle: Correctiv-Ruhr

Seit Sommer ist Fred Toplak Bürgermeister von Herten. Ohne Parteibuch. Ohne SPD. Er geht neue Wege in der Politik – und akzeptiert dabei kein aber.
  Fred Toplak ist Unternehmer, ein Selfmade-Mann, Marathonläufer und jetzt an der Spitze im Hertener Rathaus. Als parteiloser Politiker nach 60 Jahren SPD-Bürgermeistern. Er geht vieles anders an als die Sozialdemokraten, obwohl er von seiner Geschichte als Arbeiterkind im Ruhrgebiet eigentlich in ihre Reihen passen sollte . „Ich habe ein anderes Sozialverständnis“, sagt Toplak selbstbewusst. Selbst eine schwere Krebsdiagnose nach Amtsantritt konnte ihn nicht bremsen.
Vor seiner ersten Stadtratssitzung erfuhr der neue Bürgermeister von Herten, dass er Krebs hat: „Ich brauch noch drei Tage, habe ich dem Arzt gesagt, einen für die Familie, einen für die Firma und einen für die Stadt.“ Die Stadtratssitzung dauerte bis 22 Uhr, dann ging Fred Toplak in die Klinik. Ließ sich das bösartige Geschwür im Hals entfernen. Und versuchte schnell wieder gesund zu werden.
Im Sommer gewann Toplak die Stichwahl, turmhoch. 66 Prozent entfielen auf ihn. 34 auf den SPD-Kandidaten. Toplak trat als Unternehmer an, nicht als Politiker. Er hat in Herten eine Firma aufgebaut für Werbetechnik, seine 15 Mitarbeiter trommelte er schon im Dezember 2015 zusammen: „Bei einer Pizza habe ich erzählt, dass ich im Sommer Bürgermeister bin und die Firma deshalb nicht mehr leiten werde.“ Genauso bei der ersten öffentlichen Kandidatenrunde im Hertener Glashaus. Toplak durfte sich als letzter vorstellen und tat das gleich mal als kommender Bürgermeister, der die Stichwahl mit absoluter Mehrheit gewinnen wird: „Die von der SPD, die sind vor Schreck nach hinten umgekippt“, erinnert sich Toplak. Bis heute hätten sich die Sozialdemokraten nicht davon erholt.
Seine Firma ist jetzt Herten
Der Bürgermeister sitzt im Rathaus in Zimmer 102, gleich an dem geschwungenen Treppenaufgang in dem rot geziegelten Rathaus aus den 1950er Jahren. Die Tür steht offen, die Sekretärin verabschiedet sich gerade, ermahnt den Vorgesetzten, bitte nicht wieder so lange zu machen. Es sind 12-Stunden-Tage, manchmal 16, 18 Stunden, sieben Tage die Woche. Morgens geht es um eine überlastete Mitarbeiterin im Migrationsamt, dann liegt ein Versicherungsfall auf den Tisch, ein Gespräch über Leasingverträge für den Fahrzeugpark, dazwischen Bürgeranfragen zu verlaubten Friedhöfen, selten gemähten Wiesen, spontane Bürgerbesuche. Selbst auf jedem Knöllchen steht ‘Der Bürgermeister’. „Mir geht es ähnlich wie dem Weihnachtsmann“, meint Toplak, nur dass der immerhin ein ganzes Jahr lang Zeit habe, um alle Kinder zu beschenken. „Aber mir gefällt das, ist genau mein Ding!“
Toplak ist der erste Parteilose auf dem Bürgermeisterstuhl. Und er will einen neuen Stil prägen: Wenn die SPD davon rede, was die Bürger wollen, dann habe er sich immer gefragt, wen die meinen? „Mir erzählen die Leute auf der Straße etwas ganz anderes.“ Die Leute sprechen ihn nicht nur auf der Straße an, auch im Internet. Fred Toplak ist bei Facebook und nur sehr selten „off“. Vier Stunden am Tag, manchmal bis tief in die Nacht beantwortet er Anfragen, kommentiert, beteiligt sich an Debatten. An manchen Tagen erreichen ihn 30 persönliche Nachrichten, Bürgersorgen. „Die finden es gut, dass ich immer antworte, auch wenn ich mal schreibe: ich habe keine Zeit.“ Toplak ist immer im Dienst, wie ein Unternehmer. Nur seine Firma ist jetzt Herten. Seine Kunden Bürger. Und die können schwierig sein.
Keine Aber-Sätze
Frau Schnitzler kennt in der Hertener Stadtpolitik so ziemlich jeder. 30 Jahre lange standen drei Poller vor ihrem Haus, damit sie leichter auf ihren Hof fahren konnte. Als die Poller entfernt wurden, hat sich Frau Schnitzler eingemischt, bei Ratssitzungen wurde sie laut, sie hat sich an die Presse gewandt. Frau Schnitzler war richtig sauer. Bis der neue Bürgermeister Frau Schnitzler besucht hat – mit Klartext und „keinen Aber-Sätzen“. Dass die Poller baurechtlich nicht mehr erlaubt sind, weil die sonst auf jedem Bürgersteig stehen würden. Und das er „jetzt nichts mehr darüber hören möchte, nie mehr!“ Frau Schnitzler hatte Kaffee und Kuchen für Toplak und am Ende ein Geschenk vom Dachboden. Das Hirschgeweih hängt jetzt über der Tür zum Besprechungsraum. Neben einer überdimensionalen Grafik, einer staunenden Blondine aus einem US-Comic.

Toplak mag Hirsche, Comics und den besonderen Auftritt. Zuletzt beim Volkslauf. Auf seinem schwarzen T-Shirt war ein Geweih zu sehen, sein Wappentier, dazu der Spontispruch: „Sei immer du selbst. Außer du kannst Batman sein. Dann sei Batman.“ Der Bürgermeister trug schwarze Leggins, schwarze Turnhose und quietschblaue Laufschuhe. Bei Facebook hat er ein Foto von sich und seinem Sohn gepostet. Toplak sieht nicht aus wie Batman, sondern wie ein sehr dünner Mann in Trainingsklamotten. Am Ende brauchte er für die siebenhalb Kilometer 53 Minuten. Für einen Mann ohne Kehldeckel ist das beachtlich.
Der erste Volkslauf
Toplak dachte zunächst an eine Mandelentzündung, dann wurde der Tumor gefunden, der auf den Rachenraum ausstrahlte. In der ersten Operation wurde alles ausgeräumt, Mandeln, die Klappe für Luft und Speiseröhre, die Nervenstränge, alles weg. Heute hat Toplak chronische Zahnschmerzen, seine Geschmacksnerven spielen verrückt, das meiste schmecke „nach Scheiße“, wie er sagt, er muss sich zum Essen zwingen. Irgendwann wog er 49 Kilogramm, 30 weniger als vor dem Krebs. Die Klappe wurde nachgebildet aus Eigengewebe, doch sein Körper stieß die Konstruktion ab. Jetzt muss es ohne den Kehldeckel gehen, das heißt, absolute Konzentration. Entweder atmen oder schlucken. Sprechen strengt an, die Sätze muss er oft herauspressen. „Ich bin aber mental ziemlich stark“ sagt er. Er meint wohl, er kann sich quälen.
Drei Jahre vor dem Wahlkampf begann Toplak auch schon mit etwas Neuem, mit Wettkämpfen. Bei einem Fahrradunfall hatte er sich die Schulter gebrochen und musste das Fallschirmspringen aufgeben. Er suchte einen neuen Kick. Meldete sich für den Bertlicher Volkslauf an. „Nach den 7,5 Kilometern war ich platt, Seitenstechen, einige Passagen musste ich gehen – aber mir hat es gefallen.“ Drei Monate später lief er mit Freunden und fast ohne Training den Vivawest-Marathon in vier Stunden. Die Freunde wunderten sich über den untrainierten Laufkollegen. Nach der Hälfte sei es eine mentale Sache gewesen, „und darin bin ich ja ziemlich gut.“
Zeche oder Tankwart
Toplak war in der Spur, lief 50 Kilometer, 100, morgens einen Marathon vor der Arbeit, 250 Kilometer am Mont-Blanc-Massiv mit 10.000 Höhenmetern. Er stellte fest, er ist ein begabter Läufer, auch wenn er erst mit 54 Jahren angefangen hat. Davor eine typische Ruhrgebietsjugend. Der Großvater kam aus Slowenien nach Westerholt in den Bergbau. Fünf Kinder, Bergbau, sein ältester Bruder, Bergbau. Leben im Zechenhaus mit vier Familien, Gemüse und Kaninchen im Garten, die Kinder tobten auf der Straße. „Und nach der Hauptschule sagt dir das Arbeitsamt, was du wirst: Zeche oder Tankwart. Ich hatte darauf keine Böcke, bin noch zwei Jahre zur Schule gegangen.“

Von seiner Kindheit hat er auch der SPD-Ratsfraktion beim Antrittsbesuch erzählt. Eine habe gerufen, „dann bist du ja einer von uns!“ –  „Nein, habe ich gesagt, Eure Geschichten laufen anders.“ Die seien bei den Falken, dann in der Partei, Gewerkschaft, Ratssitz. Er sei ein Schlüsselkind gewesen, das lernen musste, sich um sich selbst zu kümmern: „Und das hat mich geprägt, Qualifikation und Leistung, jeder muss sich zuerst um sich selbst kümmern. Ich habe ein ganz anderes Sozialverständnis als die Sozialdemokraten.“
Der Trump von Herten?
Ein Selfmade-Mann an der Rathausspitze, ein Unternehmer in der Politik – der Vergleich mit Donald Trump, dem gewählten Präsidenten der USA liegt nah. Toplak hat nichts dagegen. Wie Trump sei er ein politischer Einzelgänger, ein Mann aus der Wirtschaft, der gewählt wurde, weil die Dinge mies laufen: „Man ruft doch auch kein Unternehmen an, wenn alles klappt!“ Die Wähler von Trump, auch die AfD-Wähler, die könne man nicht als „Protestwähler“ titulieren. So würden das nur die etablierten Parteien sehen, in der Hoffnung, die Menschen zurückzugewinnen. In Herten habe die SPD bis heute nicht gemerkt, wie weit sie von den Wählern entfernt sei: „Ich weiß nicht, woran das liegt, vielleicht Selbstüberschätzung, fehlender Realititätssinn …?“ Aber menschlich sei der Milliardär aus New York natürlich „ein A…loch“.
 Hertens Maverick zog mit kernigen Slogans wie „Stop den Filz“ in den Wahlkampf. Doch wie soll das gehen, er allein, die SPD hält die Mehrheit im Rat, das langjährige Personal im Rathaus? „ Ich kannte das aus eigenem Erleben, wenn du den und den nicht kanntest aus der Stadtpolitik, dann konntest du Aufträge vergessen.“ Und jetzt: „Manche Dinge laufen nicht mehr, einfach weil ich hier sitze.“ Er erwarte Loyalität und Leistungsbereitschaft , er habe im Rathaus viele Mitarbeiter kennengelernt, die mit hohen Ansprüchen und unter hoher Belastung arbeiten etwa im Migrationsamt oder dem Jobcenter. „Vor denen ziehe ich den Hut, aber es gibt natürlich auch die anderen.“
In drei Jahren wird Fred Toplak Bilanz ziehen. Natürlich „ganz allein“. Ganz allein wird er überlegen, ob er zufrieden ist mit seiner Arbeit oder ob „ich nur gegen Windmühlen angekämpft habe“. Vor allem das schlechte Image der Stadt will er verbessern. Immerhin würden die Gewerbesteuereinnahmen in Herten seit seinem Amtsantritt im Sommer steigen: „Die Kollegen wollen wohl vermeiden, dass sie von mir einen bösen Anruf bekommen!“ Dann verabschiedet sich Toplak, die Stimme angeschlagen – es ist noch viel zu tun. 


Kommentare in der H.A. dazu

Die Gummibären-Bande
von nickelback
Eine Gruppe von organisierten Kriminellen. grinsen))
15.03.17 11:19 Zensur?
von wollis
Das Posting war in keinster Weise beleidigend und eine Sperrung unangebracht.
Aber sperren Sie weiterhin kritische Meinungen von Bürgern gegenüber Ihren „Stil“ im Umgang mit Herrn Toplak und kritischen Statements zum Verhalten der SPD und des EX Bürgermeisters…
15.03.17 12:22 Keine Zensur, nur das Sperren einer Beleidigung!
von OnlineRedaktion
Sehr geehrter Herr oder geehrte Frau „wollis“,
auch wenn es nicht ganz Ihrem Bild von unserer Tätigkeit entsprechen sollte: Wir üben keine Zensur aus. Sie haben eine Gruppe von Menschen als „Bande“ (laut Wikipedia eine „Gruppe von organisierten Kriminellen“) bezeichnet. Das stellt eine Verletzung unserer Netiquette dar, bzw. kann als Beleidigung aufgefasst werden. Bitte achten Sie einfach beim nächsten Mal darauf, solche Beiträge zu unterlassen.
Mit freundlichem Gruß,
Ihre Online-Red ktion
15.03.17 14:09 Bande
von storm-nrw
Laut dem Duden aber auch: „(abwertend, scherzhaft) Gruppe gleich gesinnter Menschen (häufig Gruppe Jugendlicher), die gemeinsam etwas unternehmen“ zwinkern
15.03.17 10:11 Posting wurde gesperrt
von wollis
Das Posting enthält beleidigende Inhalte und wurde daher gesperrt.
15.03.17 08:24 Schrecklich und bedauerlich
von demist
So ein Zirkus. Aus den Artikeln der HA wurde eine regelrechte „Hetzjagd“ gegen Fred Toplak. Ob er nun richtig oder falsch gehandelt ist bis dahin erst einmal egal. hat Die Autoren selbst nicht mehr unabhängig recherchierend, fühlen sich persönlich auf den Schlips getreten, aufgrund eines heftigen Kommunikationsfehler. Ok. Ich bin mir sicher, ein offen geführtes Gespräch hätte im Anschluss sicher mehr Sinn gemacht.
Futter allerdings für die SPD Westerholt+Bertlich auf „Facebook“. Monoton und ohne Sinn und Verstand wird dort seitens dem „Unbekannten Verfasser“ anonym wie im Darknet kommentiert. Hier stellt sich mir die Frage ob das im Sinne der Partei geschieht.
Müsste man da nicht sogar mal auf höherer Parteiebene nachhorchen, ob die Art und Weise der Postings dort dem entsprechen, wie sich die SPD gerne nach außen an die Bürger gerichtet anbieten möchte? Immerhin sind bald Wahlen.
Unseriös und unglaubwürdig ist ein als „unabhängig“ verkaufter Artikel der HA, wenn er 5 Minuten später 1zu1 von der SPD Westerholt+Bertlich auf Facebook kopiert und eingefügt wird. Auch da sollte die HA einmal drüber nachdenken um das zu untersagen. Grundsätzlich. Parteiunabhängig. Es kann doch auch nicht in ihrem Sinnes sein das ein unseriöser Eindruck entsteht?
15.03.17 08:18 nicht postfaktisch, sondern einfach kras
von Aufmerksamkeit sfokussierer Aufmerksamkeits
Ich bin wirklich erstaunt, wie hier diskutiert wird. Herr Toplak wird despektierlich mit einem Zusatznamen versehen, der HA bzw. der Leserschaft wird eine Durchwirkung mit „rotem“ Gedankengut vorgeworfen und dann wird noch schlichtweg behauptet, dass Uli Paetzel sich beim Betreten des Rathauses ungebührlich verhalten würde und es deswegen verdient hätte, so behandelt zu werden. Ich erinnere daran, dass es sich bei beiden um gewählte Bürgermeister handelt. Diese Diskussion wird ähnlich vielen anderen bei Facebook äußerst respekt- und anstandslos geführt. Keiner der Diskutanten kennt die genauen Abläufe, stattdessen wird spekuliert und vermutet. Fehler sind menschlich. Ich erinnere daran, dass Uli Paetzel uns durch die schwerste Krise der Nachkriegszeit führte und dass die Verschuldung der Stadt vielen Faktoren „geschuldet“ ist. Fred Toplak hat als Verwaltungsrookie das Amt des Bürgermeisters übernommen. Das in der Gemengelage von Politik und Verwaltung Fehler gemacht werden ist menschlich. Ich plädiere für die Anwendung der alten „Klimbim-Regel“: „Aus Fehlern wird man klug, d’rum ist einer nicht genug.“ Wird den Akteuren die Möglichkeit gegeben, ihre Fehler in einem abwertungsfreien Raum der Wertschätzung und der Achsamkeit zurückzumelden, gewinnen alle: die Personen, die Organisation und die Stadt.
15.03.17 08:25 Schön geschrieben
von demist
14.03.17 22:02 Wenn jemand mit so überstürzt Herten beruflich den Rücken kehrt,
von hertenhz
und sich dann den „Bürgern“ als Standesbeamter profilieren möchte, damit er tunlichst nicht in Vergessengeit gerät, ansonsten jedoch mit Herten nix mehr am Hut hat, der sollte diese Tätigkeit auch nicht mehr ausüben.
Auch nicht als Ehrenbeamter, wobei sich die Frage stellt, ob sein jetziger Dienstherr das überhaupt duldet.
Die Ära Paetzel ist vorbei, die der Genossen ebenso… Habe fertig….
14.03.17 21:36 Vielleicht liegt es ja auch am Auftreten…
von schneekiller1
und gebaren des Herrn Paetzel wenn er das Rathaus betritt.
Wenn sich der Vorgänger dort so aufführt als sei er selbst noch der Bürgermeister mit allen Rechten, dann darf man sich nicht wundern wenn der Nachfolger einem lieber den Stuhl vor die Tür setzt.

14.03.17 20:59 Die Diskussion ist tatsächlich peinlich.
von nickelback
Allerdings wohl eher für die SPD. Ein guter Vorschlag war dort aber auch dabei. Also:
Liebe HA,
macht doch mal eine Umfrage.
Im übrigen war er doch derjenige, der es vorgezogen hat, kurz nach seiner Wiederwahl im Rathaus die Biege zu machen. Das hat im übrigen der Stadt auch noch ein paar Kosten beschert.
Weiß eigentlich jemand, warum er 2011 nicht Regierungspräsident von Münster geworden ist?=

14.03.17 20:08 H.A. SPD nah?

von dg4676
Zur Zeiten von Gregor Spohr sicherlich, das hat sich zum Glück geändert. Die Diskussion auf Facebook halte ich dagegen einfach nur peinlich, hier kann sich unser BM auch an die Nase fassen
14.03.17 21:56 Die HA war noch nie näher an den „Genossen“
von hertenhz
als zur Zeit….
Alle Berichte, in denen die „Genossen“ gut wegkommen, werden geschmückt, geschönt, ins positive Licht gerückt.
Toplak wird entweder totgeschwiegen oder kurz gehalten….
Viele Artikel des letzten halben Jahres können genau dies zweifelsfrei belegen

14.03.17 19:29 Bürgermeister…
von michaelherten
Stimmt gibt mit sicherheit wichtigeres bei ca.320 mio. Schulden…also hätte man doch dr. Pätzel weiter machen sollen..zumal umsonst…also liebe stadt und donald ….kümmert euch um wichtiges…ausserdem gibt vor allem wichtigeres als sch..facebook..trump twittert…toplak faced…bravo…ekelhaft..

14.03.17 18:22 Alle gefaked?
von Wagenfelderin
Wem solche Trauungen wirklich wichtig sind, der schreibt mit Sicherheit nicht solche Briefe. Der erste Teil erinnert mehr an eine Drohung. Und wer setzt jemandem eine Frist, wenn man von ihm angeblich etwas will? Ist doch kein Wunder, wenn unser Bürgermeister da nicht will.
Anstatt sich um die wichtigen Dinge in unserer Stadt zu kümmern kommt immer wieder irgendein Killefit zu Tage.
Schade, dass die Hertener Allgemeine immer mehr zum Sprachorgan der SPD wird. Wäre es nicht auch mal interessant zu wissen wo der Filz in unserer Stadt sitzt?
14.03.17 17:47 Gleichbehandlung
von KlausD
Ich würde es begrüßen wenn die HA auch über das Verhalten und Äußerungen der SPD auf Facebook so kritisch berichten würde.

von Pastel
Habe Fred toplak gewählt, nu werde ich es nicht mehr machen. Soetwas macht man einfach nicht
14.03.17 15:18  Sollen sich um wichtigeres kümmern
von storm-nrw
Haben wir nicht wichtigere Dinge um die sich die Stadtverwaltung und der Bürgermeister kümmern sollte?
Außerdem erinnert das ganze stark an Kindergarten, bei allen beteiligten.

14.03.17 13:26 Alternative Fakten
von GooseNeck85
verbreiten ist ja gerade in Mode. Schade, dass sich BM Toplak mangels fehlender Rechtskenntnis dazu hinreißen lässt, eigene alternative Fakten zu verbreiten.
14.03.17 13:05 Bürgermeister???
von michaelherten
….vielleicht derer die ihn wählten..meiner nicht..fakten verdrehen und unwarheit sprechen…donald toplak….bravo…nicht meiner….
14.03.17 21:58 Das Sie sprichwörtlich „rot“ sehen, fühlen, empfinden….
von hertenhz
kennen wir ja aus Ihren Beiträgen zu Genüge.
15.03.17 17:27 Ehrenamtlich
von BueVest
Vielleicht macht Herr Toblak fehler, aber die SPD und Löcker sind ein Fehler!!!
Fred Toplak reagiert: Streit ums Ehrenamt im Standesamt – Hertener Allgemeine – Lesen Sie mehr auf: http://www.hertener-allgemeine.de/staedte/herten/45699-Herten~/Fred-Toplak-reagiert-Streit-ums-Ehrenamt-im-Standesamt;art995,1975924,D#plx1188376859

 Gleichzeitig entbrenn eine unsägliche Diskussion im Facebook, ein präferiertes soziale Medium des Bürgermeisters Ausriss hier


Rückblick: Warum kurze Hosen in Herten besser ankamen als Kuchen & Brezel

Falsch zugeordnetes Zitat:
„Niemand außer mir ist in der Lage, eine stabile Regierung zu bilden.“
(Alexander Letzel)

Natürlich stammt dieser Satz nicht von Alexander Letzel, sondern von dessen Parteifreund und Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder. Dieser sah sich am Abend der Bundestagswahl 2005 – trotz seiner deutlichen Verluste – immer noch als Sieger und redete sich in der Elefantenrunde um Kopf und Kragen. Und auf dem Chefsessel nahm kurze Zeit später Angela Merkel platz.

Bis vor einigen Wochen habe ich selber nicht damit gerechnet, dass Fred Toplak Bürgermeister werden könnte – und erst recht nicht in der größten SPD-Hochburg Nordrhein-Westfalens. Für Toplak sprach in der ersten Phase des Wahlkampfes nicht viel. Für Letzel sprach allerdings noch weniger.

Kurzum: Alexander Letzel hat den schrecklichsten Wahlkampf, den ich je erlebt habe, geführt. Ob er das selbst zu verantworten hat oder ob er falsch beraten wurde – Ich weiß es nicht. …. [weiterlesen]

SPD verliert das Hertener Rathaus

Lokalzeit aus Dortmund | 06.06.2016 | 02:17 Min. | Verfügbar bis 06.07.2017 | WDR

In Herten hat der parteilose Kandidat Fred Toplak die Bürgermeister-Stichwahl haushoch gewonnen. Damit wird zum ersten Mal seit 68 Jahren kein SPD-Politiker in das Rathaus der Stadt einziehen.

http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-dortmund/video-studiogast-fred-toplak-buergermeister-herten-100.html
Studiogast: Fred Toplak, Bürgermeister Herten

Betretene Gesichter der Alten Der „Neue“ im WDR

bm1 bm2aufs Bild klicken, zum Beitrag in der WDR-LZ-Dtmd.-Mediathek

bmwahl

bm-

Till hat den Wahlkrampf der Genossen genossen

TiilDownloadoder PDF-Download


Lesenswerter Kommenar vom Sascha Köhle [klick]

 Faktencheck: warum belügt der BM-Kandidate Letzel seine Wähler?

 

Seiten aus 03-Tageszeitung_Freitag, 3 Juni 2016Verordnung
über die Entschädigung der Mitglieder kommunaler
Vertretungen und Ausschüsse
(Entschädigungsverordnung – EntschVO)

  1. aktualisiert 2016 !

Gelungene Veranstaltung der H.A. „BM-Duell“ .Sehr geehrte Damen und Herren der H.A.

Faktencheck
Danke für ihr Engagement in Sachen  BM-Stichwahl. Danke für die Videoaufzeichnung. Lässt man diese nochmals Revue passieren, so ist eine Stelle – nach ca. 2 Stunden die Äußerung von Herr Letzel bemerkenswert.- Zitat:..man muss ehrlicherweise sagen, dass auch Politik ehrenamtliches Engagement ist. …. Das mache ich neben dem Beruf in meiner Freizeit, dafür kriege ich auch wenig Geld für, knapp 342 € im Monat, die voll versteuert werden müssen, davon gehen noch einmal 60,-€ an die Partei zurück, also damit verdient man nicht wirklich Geld mit, dass ist auch Ehrenamt…“
Diese Aussage ist schlicht nicht wahr! Herr Letzel bekommt, wie jedes Ratsmitglied nun erst einmal 386,80 Euro / Mon. . Zusätzliche Aufwandsentschädigung bekommt er als stellv. Bürgermeister den dreifachen Satz, so dass er allein an „Aufwandsentschädigung = 1160,40 + 386,80 = 1.547,20 € bekommt. Hier sind noch nicht einmal die Aufwandsentschädigungen als Aufsichtsratsmitglied der städtischen Unternehmen enthalten. Ich denke alles in allem wird er mit 2000,- € /Monat für sein Ehrenamt entschädigt. Dass er nun der Öffentlichkeit weißmachen will, dass er nur ca. 342,- € bekommt, verstehe wer will. Aufrichtigkeit, gerade als Bürgermeisterkandidat – gerade im Wahlkampf – geht anders.schloss-bm

 


Quelle: Stadtspiegel 01.06.16

Aller guten Dinge… Toplak und Letzel richten drei Sätze an die Wähler

Am Sonntagabend steht der neue Hertener Bürgermeister fest. Nachdem die erste Wahl kein eindeutiges Ergebnis lieferte, gehen Alexander Letzel (SPD) und der parteilose Kandidat Fred Toplak nun in die Stichwahl. Es dürfte spannend werden, hat doch die CDU ihre Wahlempfehlung zugunsten des Außenseiters Toplak ausgesprochen. Derweil tobt ein Kampf im politischen Herten über die Rolle von Landrat Cay Süberkrüb.
Die FDP bezweifelt dessen Neutralität, der widerum verweist darauf, dass er als Privatmann durchaus seinen Parteifreund Letzel empfehlen dürfe. Am gestrigen Dienstag fand im Schloss Herten ein letztes Streitgespräch zur Wahl zwischen den beiden Kandidaten statt (nach Redaktionsschluss). Im Stadtspiegel kommen nun beide zu Wort und liefern drei Sätze, die sie den Bürgern vor der Wahl als Entscheidungshilfe mit auf den Weg geben wollen. Letzel konzentriert sich dabei auf politische Aussagen, während Toplak mit drei seiner aktuellen Lieblingszitate antwortet, da diese viel über seine Person erzählen würden.
Alexander Letzel
Ich bringe die Kompetenz mit, die ein Bürgermeister braucht: Erfahrung mit Verwaltung und in der Politik.
Mein Plan für Arbeitsplätze auf den Zechenstandorten soll aufgehen, deshalb verstehe ich mich als erster Wirtschaftsförderer der Stadt.
Wir haben starke Vereine und engagierte Menschen, die ich als Bürgermeister weiter unterstützen werde.

Fred Toplak
Neue Wege entstehen dadurch, dass man sie geht (Franz Kaffka).
Es gehört oft mehr Mut dazu, seine eigene Meinung zu ändern, als ihr treu zu bleiben (Friedrich Hebbel).
Wer die Wahl hat, hat die Wahl (Fred Toplak). Fred Toplak Alexander Letzel


Desktopdgb
Klick aufs Bildzur Vergrößerung
 (Quelle: Facbook/Scherschel)

Dazu der Kommentar
1 Kommentar
Sascha Köhle

Sascha Köhle aus Herten | 01.06.2016 | 18:43

– Der DGB schreibt seine Mitglieder in Herten an und fordert sie auf, Letzel zu wählen, denn (Zitat!) „…zur Wahl stehen ein Gewerkschaftskollege und ein Unternehmer“ – und dann implizit der Vorwurf, alle ausser dem „Gewerkschaftskollegen“ würden Leiharbeit und Privatisierung befördern. Der Unternehmer als Feindbild – das ist moderne Gewerkschaftsdenke
Unterzeichnet von Herrn Hülsdünker, der auch im Vorstand der SPD Gelsenkirchen sitzt. Nur mal so.
– Die SPD platziert im Stadtspiegel eine Werbeannonce der SPD, die als Umfrage getarnt daher kommt, weil der Vermerk „Anzeige“ an einer anderen Position weiter Rechts steht. Beschwerde an den Presserat ist raus – Verstoß gegen den Pressekodex, Ziffer 7.
– gestern kam mir zu Ohren, dass die SPD ihre Leute anscheinend gezielt in Seniorenheime schickt, um dort die alten Herrschaften dazu zu drängeln, für Letzel abzustimmen.
Stellt sich mir eine Frage:
Was soll man von einem Kandidaten halten, dessen Partei versucht, mit solchen Mitteln ihren Kandidaten ins Amt zu hieven?


sh. auch Beitrag zur Wahl im Facebook


streitgespraechLink zum Youtubefilm [klick]

Quelle: H.A. 1. Juni 29016

Streitgespräch im Schloss, gut besuchter Schlagabtausch

SCHLOSSPARK Einen Schlagabtausch zwischen den Kandidaten der Bürgermeister-Stichwahl erlebten 400 Besucher am Dienstagabend, 31. Mai, im gut gefüllten Schloss Herten. Auf dem Hof standen viele weitere Interessierte. Sie alle waren der Einladung unserer Zeitung gefolgt, um Alexander Letzel (SPD) und Fred Toplak (parteilos) im direkten Vergleich zu erleben und ihre Standpunkte zu hören. Hier können Sie die Aufzeichnung der kompletten Veranstaltung noch einmal ansehen.

 

HA-Redaktionsleiter Frank Bergmannshoff moderierte den Abend. Alexander Letzel (29) pochte auf seine politische Erfahrung als Ratsherr und seine Leidenschaft für die Stadt und das Amt. Fred Toplak (57) dagegen betonte, dass er als Politikneuling sehr wohl die nötige Qualifikation mitbringe: Er sei Vermittler, Motivator, Koordinator und Ideengeber zwischen Bürgern, Verwaltung und Parteien.

Nachdem sie diese und viele weitere Meinungen der Bürgermeister-Kandidaten gehört hatten, urteilten viele Besucher positiv. Petra Strobelt (61) sagte: „Der Besuch hat sich gelohnt.“ Sie will Fred Toplak ihre Stimme geben. Das gilt auch für Dirk Czocherra (51), der nun noch mehr von dem dauerlaufenden Unternehmer Toplak überzeugt ist. Sven Dusza (27), kritisierte hingegen, dass Toplak, den er erstmals live erlebt hat, zu wenig konkrete Inhalte transportiere. Und auch Unternehmerin Katja Moseler (37) bleibt bei ihrem Favoriten Alexander Letzel, „weil da inhaltlich mehr Substanz und Hintergrundwissen herausklingt.“

Kommentare hierzu

01.06.16 08:51

Naja…..

von Sweety1988

Das man mit 29 Jahren solch eine Erfahrung hat bezweifel ich …..

01.06.16 09:01

Er ist ja schon ein paar Jahre

von nickelback

in der Fraktion. Aber da werden sicher Strippenzieher hinter stehen.

01.06.16 10:47

Herr Letzel …

von Bartleby

… Wäre in der Verwaltung sicher genau der richtige. Aber ich sehe das ein wenig wie Herr Toplak. Ein Bürgermeister muss mehr können als Verwalten!

01.06.16 13:41

Ein Bürgermeister

von Ruhri

muss aber auch mehr können als ohne Hintergrundwissen irgendwelche „Ideen“ zu entwickeln. Ich bin ja auch sehr dafür, dass verkrustete Strukturen mal aufgemischt werden, aber Herr Toplak scheint mir, nachdem ich diese Diskussion gesehen habe, wenig geeignet. Da hat sich Herr Letzel deutlich besser und informierter dargestellt, trotz seines Alters.

01.06.16 16:13

Methodenwissen ist erlernbar

von S.K.

Es wäre eher erschreckend gewesen, hätte Herr Letzel offene Defizite bezüglich des Hintergrundwissens Lokalpolitik/Verwaltung eklatante Mängel aufgezeigt, hätte das doch die Qualität seiner Ausbildung in Frage gestellt.
Das hat alles nichts mit dem Alter zu tun. Wenn ein Handwerker die Ausbildung abschließt, ist er auch noch keine dreißig Jahre alt und kann dafür Dinge, die ein 60jähriger nicht kann, weil er eben eine andere Ausbildung genossen hat.

Leute lassen sich immer zu leicht von reinem Methoden-/Stoffwissen beeindrucken. Das ist alles nichts, was sich ein wacher Geist nicht selbst aneignen kann. Bei den „Profis“ ist das Wissen ja auch nicht vom Himmel gefallen, die mussten das auch lernen. Viele lernen es sehr schnell, vor allem wenn man ein Gespür für Menschen und Strukturen hat. Das traue ich Herrn Toplak zu.

Inwiefern nun aber die Ausbildung entscheidend für die Effizienz eines Bürgermeisters ist und ob ein Sozial-/Politikwissenschaftler wie Hr.Dr.Paetzel oder Hr.Letzel nun besser für die Belange einer Stadt und ihrer Verwaltung ist als ein Elektriker (Marl), Informatiker (Castrop-Rauxel), Wirtschaftsjurist (Oer-Erkenschwick) oder Berufsschullehrer (Gelsenkirchen), lassen wir mal anheim gestellt sein… ich denke, da sollte man sich nicht allzu sehr blenden lassen.

01.06.16 14:38

Und zuletzt: unfaire Kampagne Marke Rot

von S.K.

Mal abgesehen davon, dass die SPD jetzt jede frei werdende Laterne mit Plakaten behängt, greifen die Genossen auf die letzten Meter jetzt ganz, ganz tief in die Kiste der schmutzigen Tricks. Dabei scheut man auch nicht davor zurück, rechtlich nicht mehr einwandfreie Dinge zu tun:

– gestern höre ich doch, SPD-Anhänger bedrängen Menschen in Altenheimen dazu, Letzel zu wählen. Möglichst schnell und bevor die eigenen Verwandten mit den alten Herrschaften/Damen nochmal darüber in Ruhe diskutieren können
– beim Plakatieren lässt man die Wildsau raus: generell ist es schon immer untersagt, in Kreisverkehren und an Verkehrsschildern zu plakatieren. Wie man an zahlreichen Stellen im Stadtgebiet sehen kann, ist das den Wahlkämpfern der SPD sch…egal.
– in Anzeigeblättern lässt man als journalistische Artikel getarnte, reine pro-Letzel-„Umfragen“ veröffentlichen, die aber so gesetzt wurden, dass sie nicht korrekt als ANZEIGE gekennzeichnet sind.

Mal ehrlich – was soll sowas?
Das beweist doch mal wieder nur, dass „Fairness“ kein Begriff der Politik, sondern des Sports ist. Und es stellt der SPD in Herten ein wirklich mieses Zeugnis aus.

01.06.16 15:08

Kuchen wird langsam zu teuer.

von nickelback

Daher verteilt man jetzt „frische Brezel “ bei der Vestischen.

01.06.16 14:41

Ich fand es auch erschreckend,

von nickelback

daß er wenig Hintergrundwissen hat. Sicher hat er nicht mit so einem Wahlergebniss gerechnet. Die Frage ist jetzt: wie schnell könnte er sich die aneignen?

01.06.16 15:57

Ruhig Blut.

von S.K.

Ich fand den (natürlich vorhersehbaren) Vorwurf des Mangels an Hintergrundwissen reichlich unfair. Klar liegen viele Formulare, Vorlagen und Statistiken in den Tiefen des städtischen Web-Archivs verborgen. Die sind da aber mitunter auch nicht so leicht zu finden, wenn man nicht weiß, wo und wie man danach suchen soll.
„Das liegt da alles“ ist ein gängiger Angriff der Marke „du bist zu faul zum Suchen“ – während man selbst ja weiß, wer es wann wo hingelegt hat oder einfach die Leute hat, die man ganz schnell ansprechen muß, damit die das gesuchte Papier aus dem Aktenkasten fischen. Das ist halt die fachliche Überlegenheit dessen, der den Kram schon seit Jahren macht.

Es ist aber keine Kunst dahinter. Man geht, wenn man es selbst nicht weiß, zu dem, der es wissen muß und sagt „mach mal“. Und dann macht der das. Keine Hexerei.
Im Übrigen ist „Hintergrundwissen“ auch nicht, 50000 Seiten Ratsvorlagen gelesen zu haben – das ist Fleiß. Das macht kein Mensch, auch die angeblich so klugen Lokalpolitiker haben die ganzen Seiten Papier nicht im Kopf. Aber sie tun immer so.

Deshalb macht es auch keinen Sinn, künstlich Fachwissen zu heucheln, indem man den ganzen Krempel auswendig lernt. In so einer Podiumsdiskussion kommt dann nämlich meist genau dann jemand um die Ecke und fragt etwas spitzfindiges zu genau dieser einen einzigen Seite, die man eben *nicht* gelesen hat.

Für den unabhängigen Kandidaten ist daher das ganze Spezialwissen erstmal etwas, was man sich aneignen muß. Für den partigeschulten Verwaltungslehrling gehört es zur Ausbildung. Als Bewertungsgrundlage, wer der bessere BM wäre, taugt das wenig.
Wichtiger sind da schon die Konzepte, der Grundlagenplan.

Da erwarte ich von einem SPD-BM aber keine großen Neuerungen, einfach deshalb, weil er auf der selben alten Linie schwimmt, ja, schwimmen muß.

01.06.16 15:26

„Der Alex“ bringt Herten nicht weiter!

von Westmichel

Der Alex ist ein großer – anscheinend auch fleißiger, lieber – Junge, der offenbar bemüht ist, alles richtig zu machen. „Opa Willi“, „Papa Cay“ und der ältere „Bruder Ulli“ haben den Jüngsten aus der SPD-Familie in die Mitte genommen und sagen ihm: Du schaffst es! Der kann es aber noch nicht! Wer Alex´ Auftritte in der Öffentlichkeit verfolgt merkt, dass beim ihm alles nur eingeübt, einstudiert, kopiert, aber (noch) nicht durch eigene Erkenntnis und Erfahrung erworben ist. Seine im Wahlkampf verkündeten Ziele und fleißig auswendig gelernten Zahlen und Fakten über die Hertener Politik und Verwaltung deuten darauf hin, dass ihm wahrscheinlich die Erwachsenen in seiner Partei und der von dieser dominierten Verwaltung vorgeben, was er sagen muss und wo es „mit ihm als Bürgermeister“ lang gehen soll. Die Hertener SPD will uns einen „Azubi“ als Bürgermeister und Verwaltungschef verkaufen und die Funktionäre im Hintergrund wollen vermutlich nach eigenem Gutdünken die Fäden ziehen. Als Bürgermeister ist Alex (noch) einige Nummern zu klein. Einen solchen SPD-Schwindel haben weder die Hertener Bürgerinnen und Bürger noch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rathaus und den städtischen Betrieben verdient.

01.06.16 15:47

Toplak hat die Ruhe weg

von FinRay

Ich finde es gut, dass Fred Toplak ganz ehrlich gesagt hat, dass er jetzt nichts mehr unternehmen wird, um die Leute für sich zu mobilisieren, weil sonst die Stimmung kippt. Damit hat er meiner Meinung nach völlig recht. Diese übertriebene Plakatierung der SPD ist sehr bedrängend und das Verhalten der SPD-Leute auch noch penetrant. Letzel hat sich in einigen Punkten besser geschlagen. Das heißt aber nicht, dass Toplak es nicht drauf hat. Selbst, wenn er nicht BM wird, hoffe ich, dass die Hertener Bürger jetzt endlich mal kritisch werden und das System hinterfragen. Es muss nicht alles so bleiben, wie es ist, auch wenn ein wieder ein SPD-BM möglich ist.

01.06.16 16:01

Das Schlusswort

von FinRay

Was ich übrigens auch noch anmerken möchte: Beim Schlusswort hat man gemerkt, wer mit dem Herzen dabei ist und wer auswendig gelernt hat: Während Toplak kurz nachdachte, dann ausformulierte und auch wirklich persönlich wurde, hat Letzel seine drei Punkte runtergeleiert.

01.06.16 16:21

Es sind immer drei Punkte

von S.K.

Das ist eine ganz einfache Vortragstechnik. Es sind bei sehr vielen Vorträgen drei Punkte. Drei Kernthesen. Drei Pro- und drei Kontra-Argumente. Powerpoint-Vortrags-Grundkurs.

Deshalb kommt man auch ins Schleudern, wenn der Moderator dann einwirft, EIN Schlußwort sei erlaubt und man dann krampfhaft unbedingt trotzdem in die drei Punkte zurückfinden muß. X-D

01.06.16 16:36

Alterssicherung

von ruhri1904

Alterssicherung

von ruhri1904

Vielleicht gibt es ja auch einen ganz anderen Aspekt, warum Herr Toplak in dieses Amt will: Seine Altersicherung mal noch so kurz vor dem Ruhestand aufbessern. Muss nicht sein. Aber kann.
Ansonsten bleibt festzustellen: Am 05.06. ALEX WÄHLEN!!!!

01.06.16 16:51

Ach jott ach jott… was für ein lahmes Argument

von S.K.

Das setzt ja nun voraus, dass man als Unternehmer im Hause Toplak ein erheblich schlechteres Einkommen erzielt, als man es als Bürgermeister tut. Gemessen an dem Zeitaufwand, den man als Bürgermeister mit einbringen muß, ist das nun wirklich kein Tausch, bei dem es einem nur aufs Gehalt ankommen darf. X-D

Insofern setze ich dagegen: FRED WÄHLEN!
Womit Ihre und meine Stimme sich gegeneinander aufheben.

Ansonsten bleibt festzustellen: Am 05.06. wählen gehen!
Ob Fred oder Alex, das entscheide jeder für sich – aber es wäre wirklich traurig, wenn wir in der Stichwahl eine Wahlbeteiligung unter 30% hätten, wo es hier immerhin um die Zukunft unserer Stadt geht.

 

 Ruhestand

von FinRay

Eines der witzigsten Statements in diesem Wahlkampf. Als Bürgermeister hat man doch nie wirklich Feierabend. Warum sollte man sich das antun für eine Altersabsicherung. Herr Toplak muss erstmal die Kosten für den Wahlkampf wieder reinbekommen ^^

01.06.16 17:33
O je

von Fine

Na ruhri1904, auch bei der SPD?
Wenn Sie fordern ALEX WÄHLEN!!!! – sag ich TUTs NICHT !!!!!!
Lieber S.K.: damit stehts jetzt bereits 2:1.
Aber wo ich schon mal an den Tasten bin, sagt mal Leute hier: Sind doch alles Luxus-Probleme…, ich lese von Methodenwissen, Fachwissen, Hintergrundwissen
– fehlt noch das Halbwissen, … wie wärs denn mal mit substanzionellem Erfahrungswissen (kommt gleich noch die Hundewiese?)
Als Dreingabe noch mein Kommentar an die Besserwissenden: Ich erwarte von einem Bürgermeister, dass er als Führungskraft leitet, analog wie ein Bahnhof oder Stellwerk. Da soll er nicht selbst die Züge fahren oder in jeden Waggon gucken, er soll die Weichen stellen.
Abschließend fordere ich als kulturbeflissener Bürger den Umbau des Herten-Forums zur Oper-Herten.
Grüße



27.05.2016 Die Mitglieder des CDU-Stadtverbandsvorstands, aber auch Fred Toplak, stellten gegenseitig sehr interessiert Fragen um sich kennenzulernen. Dabei wurde sehr positiv zur Kenntnis genommen, dass es hier große Schnittmengen bei der Problemerkennung, aber auch bei den möglichen Lösungen gibt! — mit Silvia Godde und Fred Toplak.

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Neutralität im Landratsamt

facebookklick aufs Symbol zum Beispiel gelebter Neutralität

Anfrage an Landrat und Bez.Reg wg. Zulässigkeit [klick]

Kommentare
Holger Lenz, CDU
DIE LINKE HERTEN


Aus der Rechtsprechung

Zu den Anforderungen, die an das Neutralitätsgebot von Amtsträgern bei Wahlen zu stellen sind (hier unzulässige Wahlbeeinflussung durch ein Interview des Landrates bejaht).

Tatbestand

Die Beteiligten streiten über die Gültigkeit der Wahl des Bürgermeisters der Gemeinde Garrel (Landkreis Cloppenburg) vom September 2006.
zum Beitrag [klick]


lzdtmdBeitrag in der LZ-Dtmd

hal_220516_BM_Wahl_Herten

You-Tube

Bürgermeisterwahl 2016 Toplak und Letzel gehen in die Stichwahl

HERTEN Die Sensation ist perfekt: Politik-Neuling Fred Toplak (parteilos) zieht gegen Alexander Letzel (SPD) in die Stichwahl. Letzel holt mit 33 Prozent die meisten Stimmen bei der Bürgermeisterwahl, Fred Toplak schafft 27 Prozent. mehr in der H.A…

 

1 2

wdr-lt-bmWahlmanipulation durch die WDR-Lokalzeit  ?
zum Beitrag [klick]

Nach unsere Beschwerde erreichte uns folge E-Mail aus dem Hause WDR-Lokalzeit

Sehr geehrter Herr Jürgens

die Lokalzeit Dortmund ist ein regionales Fernsehprogramm mit Zuschauern beispielsweise in Hagen, Dortmund, Hamm und Breckerfeld. Alle 9 Kandidaten der Bürgermeisterwahl in Herten zu präsentieren hätte den Rahmen unserer regionalen Sendung gesprengt, deshalb gab es in der Redaktion zuvor eine sorgfältige Gewichtung. Wir haben uns für die beiden aussichtsreichsten Kandidaten entschieden und einen von den Parteien unabhängigen Kandidaten, der es geschafft hat, große Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.

Bei der Bürgermeisterwahl 2014 gewann klar der SPD-Kandidat  Uli Paetzel mit fast 65 Prozent. In seine Fußstapfen tritt nun Alexander Letzel. Wie aber präsentiert sich der neue SPD-Kandidat Alexander Letzel und wie geht er mit dem Vorwurf der politischen Gegner um, keine Lebenserfahrung zu haben. Diese Frage wollten wir ihm stellen.

2014 war Silvia Godde die Zweitplazierte mit immerhin fast 24 Prozent. Sie legte leicht zu, warum aber tritt sie nach dieser deutlichen Niederlage wieder an, war die entscheidende Frage, die uns interessierte. Beide Kandidaten vereinten damals im ersten Wahlgang 89 Prozent aller Wählerstimmen auf sich. Damals spielten alle weiteren Kandidaten nur eine sehr untergeordnete Rolle.

Beiden Spitzenkandidaten kommt in dieser Kommunalwahl eine prägende Rolle zu. Unser Reporter hat gemeinsame Veranstaltungen aller Kandidaten besucht und beispielsweise bei einer Probeabstimmung der Hertener Allgemeine ein ähnliches Bild vorgefunden. Auffallend an diesem Abend war allerdings der überraschend hohe Zuspruch für den unabhängigen Kandidaten Fred Toplak. Das ist im Vergleich zu anderen Bürgermeisterwahlen eine Hertener Besonderheit, die aber angesichts der in der Gesellschaft leider zunehmenden Parteienverdrossenheit eine interessante Entwicklung ist. Herr Toplak bringt in diesen Wahlkampf also eine neue Dynamik hinein, die wir auch so abbilden wollten.

Offenbar hätten wir unsere redaktionelle Entscheidung, so zu verfahren, deutlicher herausstellen müssen. Ihre Kritik zeigt uns, dass das offenbar nicht ganz gelungen ist. Die Kandidaten selbst hatten im Übrigen keinerlei Einfluss auf die Berichterstattung.

Nichtsdestotrotz findet der Wahlkampf auf lokaler Ebene statt. Eine Tageszeitungen, das Magazin ‚Herten erleben‘, zahlreiche Institutionen wie IGBCE, die Kirchen und zahlreiche Verbände haben in Herten Diskussionsforen eingerichtet, auf denen sich alle Kandidaten vorstellen konnten. Die Hertener hatten und haben die Möglichkeit sich direkt über die Bürgermeisterkandidaten zu informieren.

Mit freundlichen Grüßen,
Gerd Schulte
WDR Studio Dortmund


Roland Schäfer
Bürgermeister der Stadt Bergkamen,
Präsident des Deutschen Städte- und Gemeindebundes
Der Bürgermeister
zwischen Kommunalpolitik und Kommunalverwaltung

Lesenswerter Artikel zum BM-Amt [klick hier]


Hertener Allgemeine berichtet:

Bürgermeister-Wahl Mehr als 400 Besucher bei Podiumsdiskussion

HERTEN Wer ist die oder der Richtige für das Bürgermeisteramt? Diese Frage ist offensichtlich vielen Hertener Bürgerinnen und Bürgern wichtig. Mehr als 400 Besucher sind am Dienstagabend (19.04.) ins Glashaus gekommen, um sich bei der Podiumsdiskussion der Hertener Allgemeinen aus erster Hand zu informieren. mehr lesen Sie hier……

 

Bewerber zum Bürgermeisteramt
Quelle Stadt Herten
Blau gekennzeichnete Namen zum Interview in „Herten-Erleben“
unter Kennwörter verlinken wir die Internetseiten

Nr. Name
Vornamen
Geburtsjahr Alter(ggf.+1) Beruf Kennwort
1 Letzel Alexander 1986 29 Diplom Sozialwissenschaftler SPD + Kandidat
2 Godde Silvia 1969 46 Bankkauffrau CDU
3 Herrmann Martina 1960 55 Kaufmännische Angestellte GRÜNE
4 Ruhardt Martina 1961 54 Studienberaterin DIE LINKE  +  Kandidatin
5 Lorisch Richard 1977 38 Rechtsanwalt FDP + Kandidat
6 Becker Jutta Sabine 1951 64 Industriekauffrau WIR
7 Surmann Udo 1948 67 Oberpolier-Bauleiter i.R. PARTEILOSE WG „BRD“
8 George Morris 1959 56 Änderungsschneider Parteilos
9 Toplak Fred 1959 56 Werbetechnikermeister Für einen Schichtwechsel

caritas

wird wöchentlich aktualisiert – Quelle Hertener Allgemeine

wahl-LB-Pastor

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bm-04-05  10-05-16  

1605

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3 Kommentare

  1. Holger L.

    Holger Lenz hat CDU OV Scherlebecks Beitrag geteilt.
    3 Std. ·
    CDU OV Scherlebeck hat 2 neue Fotos hinzugefügt.
    12 Std. ·
    Die „Rechenkünste“ der „SPD-Strategen“……
    Um es vorweg zu nehmen: Es wird kaum jemanden IN der CDU geben, der mit dem am Sonntag errungenen „Stillstandsergebnis“ zufrieden ist! Gleichwohl, wenn man sich das Ergebnis des Stichwahlkandidaten Fred Toplak anschaut, erkennt man, dass er seine Prozentpunkte nicht vorrangig aus den Reihen der CDU abgeworben haben kann.
    Liest man den heutigen Bericht der Herten Allgemeinen Zeitung – “ Hätten mal alle mal auf die UBP gehört“, muss man sich ungläubig die Augen reiben.
    Da meldet sich unser „Ex-Bürgermeister“ Dr. Uli P. zu Wort: „Die Bindungen der Wähler zu Parteien werden geringer.“ Für Dr. P. hat eine schwache CDU einen Fred Toplak erst möglich gemacht! – Hui, da denkt man: Hat hier der Taschenrechner versagt, oder ist diese mathematische Meisterleistung gar der Grund, warum die städtischen Finanzen (pro Kopf-Verschuldung) von Herten unter Bürgermeister Paetzel fast doppelt so hoch geworden sind, wie in der zweitschlechtesten Stadt in NRW (lt. Statistischem Bundesamt)?
    Mal zu den Fakten:
    Die CDU hatte 2014 bei der BM-Wahl 23,5% errungen.
    Am Sonntag waren es dann auch nur 22,4%. Das sind absolut 1,1% weniger oder relativ 4,68%.
    Absolut nicht befriedigend, noch dazu, wo die CDU REGELMÄSSIG die SPD wie auch die Verwaltung im Stadtrat treibt und zur Rede stellt und gleichzeitig viele konkrete Konzepte FÜR HERTEN bereits VOR DER WAHL kommuniziert hat.
    Aber:
    Die SPD erreichte 2014 (mit Dr. P. als Kandidat noch 64,7%,
    Am Sonntag nur noch schlappe 33,1%!!!
    Das sind absolut 31,6% bzw. relativ SOGAR 48,8% MINUS!!!!!
    Fred Toplak erreichte jedoch aus dem Stand beachtliche 27,4%! (Für die „Rechengenies“ der SPD: Das sind absolut 27,4% und relativ 100%)
    WOHER sollte er also einen so hohen Prozentsatz an Wählerstimmen abgeworben haben, WENN NICHT VON DEN VIELEN mit der SPD EXTREM UNZUFRIEDENEN Wählern?
    Rein mathematisch ist alles andere ein Unding!
    Ebenso wie sich der SPD-Kandidat Alexander L. als Sieger darstellt, da er ja (gerade einmal) die meisten Stimmen erhalten hat…..
    Kaum ein Politiker in Deutschland hat je eine solche „Klatsche“ erhalten wie er und fast 50% der traditionellen Wählerschaft in gerade einmal 2 Jahren verloren. DAS dann auch noch auf der SPD-Seite mit den Worten zu „rühmen“: „…wir sind stolz auf dich und freuen uns mit dir über die Zustimmung in der Bevölkerung unserer Stadt. …..um am 5. Juni gemeinsam erfolgreich zu sein und die Beschlüsse der Mehrheit im Rat wird mit einem sozialdemokratischen Bürgermeister umsetzen zu können?“
    Solche Lobpreisungen nach einem solchen Desaster sorgen nicht nur für Politikverdrossenheit, sie machen regelrecht wütend auf die Politiker, die so etwas unglaublich dummes rausposaunen!
    Da fragt sich der geneigte Leser: Glaubt die SPD, lediglich die eigenen „Parteifreunde“ für dumm verkaufen zu können, oder gleich alle Hertenerinnen und Hertener?
    Welche TOLLE Zustimmung meint hier Carsten L.? Ist dies etwas das Pfeifen im Walde vor lauter Angst, oder hat er etwa NICHT EINMAL mehr mit den erreichten 33,1% gerechnet?
    Und die Aussage „…die Beschlüsse der Mehrheit im Rat wieder mit einem sozialdemokratischen Bürgermeister umsetzen zu können….“ ist wohl als Drohung für alle Hertener Bürger sowie als Warnung an alle Wähler zu verstehen?
    Ich glaube eins ist klar: Das „System-SPD-Herten“ verfängt nicht mehr! Fast 50% Verlust an Zustimmung für eine Partei sind ein Schlag, der mehr als eine eindeutige Quittung sind für eine überaus verfehlte Politik mit höchster Pro-Kopf-Verschuldung, höchster Arbeitslosigkeit und sterbender Innenstadt!
    Was auch nur an einem der drei Punkte „sozial(demokratisch)“ sein soll, außer der Verantwortung der bisher mit absoluter- und arrogant genutzter SPD-Ratsmehrheit durchgepeitschten Fehlentscheidungen, wird wohl KAUM EIN unvoreingenommener Hertener BÜRGER je VERSTEHEN.

  2. Die Linke Herten

    Stellungnahme zu den Vorwürfen der Wahlbeeinflussung durch den Landrat:
    DIE LINKE fordert faire Stichwahl

    Es ist schon sehr befremdlich, wie der Landrat des Kreises Recklinghausen seit Monaten Wahlunterstützung für den SPD-Kandidaten betreibt. Er sollte doch schon kraft seines Amtes wissen, dass der Prozess der Willensbildung der Bürgerinnen und Bürger unbeeinflusst von anderen Amtsträgern verlaufen muss. Was wir in den letzten Wochen in öffentlichen Medien jedoch lesen konnten, lässt den Verdacht aufkommen, dass hier in einem erheblichen Maße parteiergreifend auf die Bildung des Wählerwillens eingewirkt wird. Selbstverständlich hat auch ein Landrat das Recht, sich zu einzelnen Kandidaten zu äußern. Aber die Grenze einer zulässigen Betätigung im Wahlkampf ist da überschritten, wenn private und amtliche Äußerungen nicht deutlich unterscheidbar sind und zudem versucht wird, durch die eigene herausragende amtliche Funktion, der öffentlich eine hohe Beurteilungskompetenz zugeschrieben wird, dem Zuspruch für einen bestimmten Kandidaten mehr Gewicht zu verschaffen. So kann man sich nicht eines gewissen Eindrucks erwehren, dass der Landrat in diesem Wahlkampf mehrfach das von ihm bekleidete Amt dafür benutzt hat, um die Wähler von den Qualitäten eines bestimmten Kandidaten zur Bürgermeisterwahl zu überzeugen, indem er mit seiner Amtsautorität und -erfahrung dieser Kandidatur eine besondere Bedeutung gibt. Wenn nun auch noch die Behauptung zutrifft, dass ein amtlicher Funktionsträger, der unmittelbar dem Landrat unterstellt und für den Bereich Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist, als Wahlkampfleiter dieses Kandidaten fungiert, erscheint es durchaus möglich, dass die Wahl des neuen Bürgermeisters durch Handlungen und Äußerungen des Landrates und seines engsten Mitarbeiterstabes einer gewissen Beeinflussung unterliegen. Deshalb ist es nur zu begrüßen, dass nunmehr die Bezirksregierung aufgefordert wird, die Verdachtsmomente der unzulässigen Wahlbeeinflussung durch den Landrat auszuräumen.

    _______________________________________________________________

    Zu den Anforderungen, die an das Neutralitätsgebot von Amtsträgern bei Wahlen zu stellen sind (hier unzulässige Wahlbeeinflussung durch ein Interview des Landrates bejaht).
    Tatbestand
    Die Beteiligten streiten über die Gültigkeit der Wahl des Bürgermeisters der Gemeinde Garrel (Landkreis Cloppenburg) vom September 2006.
    Bei der Wahl des Bürgermeisters der Gemeinde Garrel am 10. September 2006 erhielt der Beigeladene, der von der CDU zur Wahl gestellt worden war, von 5.671 gültigen Stimmen 2.617 Stimmen. Auf den Bewerber G. entfielen 2.612 Stimmen….weiterlesen unter: http://openjur.de/u/322271.html

  3. Joachim

    Die SPD gehört in die Opposition
    von Sascha Köhle

    Dort lernt sie vielleicht wieder so etwas wie Demut. Und Respekt vor Anderen könnte auch nicht schaden. Nach all den Jahren hat sich bei der SPD eine Arroganz der Selbstverständlichkeit eingeschlichen, die dringend, dringend abgelegt werden sollte.
    Das gilt vor allem auch im Umgang mit Bürgern ohne oder mit anderer Parteizugehörigkeit, wo so manche Person aus verschiedensten Ebenen der SPD die Nase dermaßen hoch trägt, dass bei Regen das Wasser hineinläuft.

    Schon alleine der Duktus, den die Partei mit ihrem selbsterfundenen Label „Hertenpartei“ führt, erinnert einen an den Anspruch einer KPdSU oder PdAK.
    Es mag daran liegen, dass Herten „traditionell Rot“ ist – wenn Tradition aber zum Dogma wird, wird es gefährlich. Dazu trägt bei, dass man sich bisher immer auf die „Traditionswähler“ verlassen konnte, die trotz Hartz4, Rentenalteranhebung, Steuervergünstigungen für Megaverdiener, der Pro-TTIP-Haltung von Sigmar Gabriel und allerlei Sozialabbau immer noch der Meinung sind, die SPD sei so etwas wie eine „Arbeiterpartei“.

    Vielleicht besinnt sich die Sozialdemokratie hierzulande ja mal wieder auf ihre eigentlichen Grundwerte. Angesichts von Umfragewerten unterhalb von 20% im Bund und jenseits einer stabilen Mehrheit für Rot-Grün im Land wäre es mal an der Zeit dafür.

    Der Unterzeichner des DGB-Schreibens sitzt übrigens im Vorstand der SPD Gelsenkirchen. Die Argumentation, die in diesem Brief ins Spiel gebracht wird, spricht von einer generellen Mißtrauenshaltung gegenüber Unternehmern. Sie unterstellt durch ihren Aufbau, es wäre quasi Natureigenschaft des Unternehmers, überall Zeitarbeit, Lohndumping und Schlimmeres einzuführen.
    Mit solch einer Grundhaltung braucht man sich nicht darüber zu wundern, warum viele Unternehmer es vorziehen, sich lieber im Münsterland oder in Bayern anzusiedeln. Mit solch einem Auftritt von SPD und DGB in Kommune und Land muß man sich auch nicht darüber wundern, dass NRW in Sachen Wirtschaftswachstum bei NULL liegt.

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