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BM Toplak und die Stadt

§ 51 UrhG erlaubt die vergĂŒtungsfreie Übernahme von einzelnen Werken oder Werkteilen im Interesse der geistigen Auseinandersetzung.
SÀmtliche Verwertungsrechte des Urhebers nach §§ 15 ff. UrhG werden somit eingeschrÀnkt. § 51 UrhG erlaubt die VervielfÀltigung, Verbreitung und öffentliche Wiedergabe von Werken und Werkteilen in anderen Werken in dem durch den Zitatzweck gebotenen Umfang.

Bescheidenheit ist eine Tugend, die man vor allem an anderen schÀtzt.

François VI. Duc de La Rochefoucauld
(1613 – 1680), franz. Offizier, Diplomat und Schriftsteller

 

«Mit dummen Menschen zu streiten, ist wie mit einer Taube Schach zu spielen.

Egal, wie gut du Schach spielst, die Taube wird alle Figuren umwerfen, auf das Brett kacken und herumstolzieren, als hÀtte sie gewonnen.»



Eine unglaubliche Ratssitzung

Dies gab großen Unmut aller Ratspolitiker in der Sitzung!
Ratsherr JĂŒrgens (FDP) merkt hierzu sogar an, dass der BM angetreten war, neue Wege in Herten zu
gehen. Dann fĂŒhrte JĂŒrgens an, dass der BĂŒrgermeister im Fernsehen, im Rahmen der GrĂŒndung der
Top(lak)-Partei, sagte, die Politik wĂŒrde gegen die Verwaltung arbeiten und diese nicht wertschĂ€tzen.
Gleichzeitig liefert die Verwaltung aber wiederholt und nachweislich falsche Daten/Informationen und
die ehrenamtliche Politik muss durch eigene Recherchen die richtigen Daten ermitteln. Hier betont
JĂŒrgens, dass nicht die stĂ€dtischen Mitarbeiter in der Verantwortung stehen, sondern der BĂŒrgermeister
als Verwaltungschef. So sagt JĂŒrgens, dass wenn der BĂŒrgermeister dies als Verwaltungschef nicht
leisten kann, oder nicht will, er dann zurĂŒcktreten sollte!
Eine heftige Forderung, welche die Anwesenden nachdenklich stimmte.

 


Unberechtigter Vorwurf!
Zitat Friedr. Ebert Stiftungt: So ist der Rat durch den BĂŒrgermeister, der ja nicht nur Vorsitzender des Rates, sondern auch Chef der Verwaltung ist, ĂŒber alle wichtigen Angelegenheiten der Gemeindeverwaltung zu unterrichten. Der BĂŒrgermeister trĂ€gt gegenĂŒber dem Rat die volle und alleinige Verantwortung fĂŒr das Funktionieren der Verwaltung. Er ist deshalb auch persönlich verpflichtet, die Unterrichtung des Rates sicherzustellen.


Sein Markenzeichen: knallrote Turnschuhe. Der BĂŒrgermeister von Herten in Nordrhein-Westfalen ist angetreten, um die ĂŒberschuldete Stadt umzukrempeln. http://www.spiegel.de/video/video-99017477.html

 


Im Alleingang ( Christoph Schurian 12. Dezember 2016 Lesezeit 10 Minuten )
Quelle: Correctiv-Ruhr

Seit Sommer ist Fred Toplak BĂŒrgermeister von Herten. Ohne Parteibuch. Ohne SPD. Er geht neue Wege in der Politik – und akzeptiert dabei kein aber.
Fred Toplak ist Unternehmer, ein Selfmade-Mann, MarathonlĂ€ufer und jetzt an der Spitze im Hertener Rathaus. Als parteiloser Politiker nach 60 Jahren SPD-BĂŒrgermeistern. Er geht vieles anders an als die Sozialdemokraten, obwohl er von seiner Geschichte als Arbeiterkind im Ruhrgebiet eigentlich in ihre Reihen passen sollte . „Ich habe ein anderes SozialverstĂ€ndnis“, sagt Toplak selbstbewusst. Selbst eine schwere Krebsdiagnose nach Amtsantritt konnte ihn nicht bremsen.
Vor seiner ersten Stadtratssitzung erfuhr der neue BĂŒrgermeister von Herten, dass er Krebs hat: „Ich brauch noch drei Tage, habe ich dem Arzt gesagt, einen fĂŒr die Familie, einen fĂŒr die Firma und einen fĂŒr die Stadt.“ Die Stadtratssitzung dauerte bis 22 Uhr, dann ging Fred Toplak in die Klinik. Ließ sich das bösartige GeschwĂŒr im Hals entfernen. Und versuchte schnell wieder gesund zu werden.
Im Sommer gewann Toplak die Stichwahl, turmhoch. 66 Prozent entfielen auf ihn. 34 auf den SPD-Kandidaten. Toplak trat als Unternehmer an, nicht als Politiker. Er hat in Herten eine Firma aufgebaut fĂŒr Werbetechnik, seine 15 Mitarbeiter trommelte er schon im Dezember 2015 zusammen: „Bei einer Pizza habe ich erzĂ€hlt, dass ich im Sommer BĂŒrgermeister bin und die Firma deshalb nicht mehr leiten werde.“ Genauso bei der ersten öffentlichen Kandidatenrunde im Hertener Glashaus. Toplak durfte sich als letzter vorstellen und tat das gleich mal als kommender BĂŒrgermeister, der die Stichwahl mit absoluter Mehrheit gewinnen wird: „Die von der SPD, die sind vor Schreck nach hinten umgekippt“, erinnert sich Toplak. Bis heute hĂ€tten sich die Sozialdemokraten nicht davon erholt.
Seine Firma ist jetzt Herten
Der BĂŒrgermeister sitzt im Rathaus in Zimmer 102, gleich an dem geschwungenen Treppenaufgang in dem rot geziegelten Rathaus aus den 1950er Jahren. Die TĂŒr steht offen, die SekretĂ€rin verabschiedet sich gerade, ermahnt den Vorgesetzten, bitte nicht wieder so lange zu machen. Es sind 12-Stunden-Tage, manchmal 16, 18 Stunden, sieben Tage die Woche. Morgens geht es um eine ĂŒberlastete Mitarbeiterin im Migrationsamt, dann liegt ein Versicherungsfall auf den Tisch, ein GesprĂ€ch ĂŒber LeasingvertrĂ€ge fĂŒr den Fahrzeugpark, dazwischen BĂŒrgeranfragen zu verlaubten Friedhöfen, selten gemĂ€hten Wiesen, spontane BĂŒrgerbesuche. Selbst auf jedem Knöllchen steht ‘Der BĂŒrgermeister’. „Mir geht es Ă€hnlich wie dem Weihnachtsmann“, meint Toplak, nur dass der immerhin ein ganzes Jahr lang Zeit habe, um alle Kinder zu beschenken. „Aber mir gefĂ€llt das, ist genau mein Ding!“
Toplak ist der erste Parteilose auf dem BĂŒrgermeisterstuhl. Und er will einen neuen Stil prĂ€gen: Wenn die SPD davon rede, was die BĂŒrger wollen, dann habe er sich immer gefragt, wen die meinen? „Mir erzĂ€hlen die Leute auf der Straße etwas ganz anderes.“ Die Leute sprechen ihn nicht nur auf der Straße an, auch im Internet. Fred Toplak ist bei Facebook und nur sehr selten „off“. Vier Stunden am Tag, manchmal bis tief in die Nacht beantwortet er Anfragen, kommentiert, beteiligt sich an Debatten. An manchen Tagen erreichen ihn 30 persönliche Nachrichten, BĂŒrgersorgen. „Die finden es gut, dass ich immer antworte, auch wenn ich mal schreibe: ich habe keine Zeit.“ Toplak ist immer im Dienst, wie ein Unternehmer. Nur seine Firma ist jetzt Herten. Seine Kunden BĂŒrger. Und die können schwierig sein.
Keine Aber-SĂ€tze
Frau Schnitzler kennt in der Hertener Stadtpolitik so ziemlich jeder. 30 Jahre lange standen drei Poller vor ihrem Haus, damit sie leichter auf ihren Hof fahren konnte. Als die Poller entfernt wurden, hat sich Frau Schnitzler eingemischt, bei Ratssitzungen wurde sie laut, sie hat sich an die Presse gewandt. Frau Schnitzler war richtig sauer. Bis der neue BĂŒrgermeister Frau Schnitzler besucht hat – mit Klartext und „keinen Aber-SĂ€tzen“. Dass die Poller baurechtlich nicht mehr erlaubt sind, weil die sonst auf jedem BĂŒrgersteig stehen wĂŒrden. Und das er „jetzt nichts mehr darĂŒber hören möchte, nie mehr!“ Frau Schnitzler hatte Kaffee und Kuchen fĂŒr Toplak und am Ende ein Geschenk vom Dachboden. Das Hirschgeweih hĂ€ngt jetzt ĂŒber der TĂŒr zum Besprechungsraum. Neben einer ĂŒberdimensionalen Grafik, einer staunenden Blondine aus einem US-Comic.

Toplak mag Hirsche, Comics und den besonderen Auftritt. Zuletzt beim Volkslauf. Auf seinem schwarzen T-Shirt war ein Geweih zu sehen, sein Wappentier, dazu der Spontispruch: „Sei immer du selbst. Außer du kannst Batman sein. Dann sei Batman.“ Der BĂŒrgermeister trug schwarze Leggins, schwarze Turnhose und quietschblaue Laufschuhe. Bei Facebook hat er ein Foto von sich und seinem Sohn gepostet. Toplak sieht nicht aus wie Batman, sondern wie ein sehr dĂŒnner Mann in Trainingsklamotten. Am Ende brauchte er fĂŒr die siebenhalb Kilometer 53 Minuten. FĂŒr einen Mann ohne Kehldeckel ist das beachtlich.
Der erste Volkslauf
Toplak dachte zunĂ€chst an eine MandelentzĂŒndung, dann wurde der Tumor gefunden, der auf den Rachenraum ausstrahlte. In der ersten Operation wurde alles ausgerĂ€umt, Mandeln, die Klappe fĂŒr Luft und Speiseröhre, die NervenstrĂ€nge, alles weg. Heute hat Toplak chronische Zahnschmerzen, seine Geschmacksnerven spielen verrĂŒckt, das meiste schmecke „nach Scheiße“, wie er sagt, er muss sich zum Essen zwingen. Irgendwann wog er 49 Kilogramm, 30 weniger als vor dem Krebs. Die Klappe wurde nachgebildet aus Eigengewebe, doch sein Körper stieß die Konstruktion ab. Jetzt muss es ohne den Kehldeckel gehen, das heißt, absolute Konzentration. Entweder atmen oder schlucken. Sprechen strengt an, die SĂ€tze muss er oft herauspressen. „Ich bin aber mental ziemlich stark“ sagt er. Er meint wohl, er kann sich quĂ€len.
Drei Jahre vor dem Wahlkampf begann Toplak auch schon mit etwas Neuem, mit WettkĂ€mpfen. Bei einem Fahrradunfall hatte er sich die Schulter gebrochen und musste das Fallschirmspringen aufgeben. Er suchte einen neuen Kick. Meldete sich fĂŒr den Bertlicher Volkslauf an. „Nach den 7,5 Kilometern war ich platt, Seitenstechen, einige Passagen musste ich gehen – aber mir hat es gefallen.“ Drei Monate spĂ€ter lief er mit Freunden und fast ohne Training den Vivawest-Marathon in vier Stunden. Die Freunde wunderten sich ĂŒber den untrainierten Laufkollegen. Nach der HĂ€lfte sei es eine mentale Sache gewesen, „und darin bin ich ja ziemlich gut.“
Zeche oder Tankwart
Toplak war in der Spur, lief 50 Kilometer, 100, morgens einen Marathon vor der Arbeit, 250 Kilometer am Mont-Blanc-Massiv mit 10.000 Höhenmetern. Er stellte fest, er ist ein begabter LĂ€ufer, auch wenn er erst mit 54 Jahren angefangen hat. Davor eine typische Ruhrgebietsjugend. Der Großvater kam aus Slowenien nach Westerholt in den Bergbau. FĂŒnf Kinder, Bergbau, sein Ă€ltester Bruder, Bergbau. Leben im Zechenhaus mit vier Familien, GemĂŒse und Kaninchen im Garten, die Kinder tobten auf der Straße. „Und nach der Hauptschule sagt dir das Arbeitsamt, was du wirst: Zeche oder Tankwart. Ich hatte darauf keine Böcke, bin noch zwei Jahre zur Schule gegangen.“

Von seiner Kindheit hat er auch der SPD-Ratsfraktion beim Antrittsbesuch erzĂ€hlt. Eine habe gerufen, „dann bist du ja einer von uns!“ –  „Nein, habe ich gesagt, Eure Geschichten laufen anders.“ Die seien bei den Falken, dann in der Partei, Gewerkschaft, Ratssitz. Er sei ein SchlĂŒsselkind gewesen, das lernen musste, sich um sich selbst zu kĂŒmmern: „Und das hat mich geprĂ€gt, Qualifikation und Leistung, jeder muss sich zuerst um sich selbst kĂŒmmern. Ich habe ein ganz anderes SozialverstĂ€ndnis als die Sozialdemokraten.“
Der Trump von Herten?
Ein Selfmade-Mann an der Rathausspitze, ein Unternehmer in der Politik – der Vergleich mit Donald Trump, dem gewĂ€hlten PrĂ€sidenten der USA liegt nah. Toplak hat nichts dagegen. Wie Trump sei er ein politischer EinzelgĂ€nger, ein Mann aus der Wirtschaft, der gewĂ€hlt wurde, weil die Dinge mies laufen: „Man ruft doch auch kein Unternehmen an, wenn alles klappt!“ Die WĂ€hler von Trump, auch die AfD-WĂ€hler, die könne man nicht als „ProtestwĂ€hler“ titulieren. So wĂŒrden das nur die etablierten Parteien sehen, in der Hoffnung, die Menschen zurĂŒckzugewinnen. In Herten habe die SPD bis heute nicht gemerkt, wie weit sie von den WĂ€hlern entfernt sei: „Ich weiß nicht, woran das liegt, vielleicht SelbstĂŒberschĂ€tzung, fehlender RealititĂ€tssinn 
?“ Aber menschlich sei der MilliardĂ€r aus New York natĂŒrlich „ein A…loch“.
Hertens Maverick zog mit kernigen Slogans wie „Stop den Filz“ in den Wahlkampf. Doch wie soll das gehen, er allein, die SPD hĂ€lt die Mehrheit im Rat, das langjĂ€hrige Personal im Rathaus? „ Ich kannte das aus eigenem Erleben, wenn du den und den nicht kanntest aus der Stadtpolitik, dann konntest du AuftrĂ€ge vergessen.“ Und jetzt: „Manche Dinge laufen nicht mehr, einfach weil ich hier sitze.“ Er erwarte LoyalitĂ€t und Leistungsbereitschaft , er habe im Rathaus viele Mitarbeiter kennengelernt, die mit hohen AnsprĂŒchen und unter hoher Belastung arbeiten etwa im Migrationsamt oder dem Jobcenter. „Vor denen ziehe ich den Hut, aber es gibt natĂŒrlich auch die anderen.“
In drei Jahren wird Fred Toplak Bilanz ziehen. NatĂŒrlich „ganz allein“. Ganz allein wird er ĂŒberlegen, ob er zufrieden ist mit seiner Arbeit oder ob „ich nur gegen WindmĂŒhlen angekĂ€mpft habe“. Vor allem das schlechte Image der Stadt will er verbessern. Immerhin wĂŒrden die Gewerbesteuereinnahmen in Herten seit seinem Amtsantritt im Sommer steigen: „Die Kollegen wollen wohl vermeiden, dass sie von mir einen bösen Anruf bekommen!“ Dann verabschiedet sich Toplak, die Stimme angeschlagen – es ist noch viel zu tun.



Unterschied zwischen

2002

und

10.2018?!

Mehr als klick

 


29.11.2017, 17:00 Uhr

Beschluss:

  1. Der Verwaltungsvorstand nach Gemeindeordnung NRW (GO NRW) wird zum 01.10.2018 um eine/n
    Beigeordnete/n fĂŒr Soziales und Bildung erweitert. Die Verwaltung wird beauftragt, die Hauptsatzung
    entsprechend anzupassen
  2. Die GeschĂ€ftsbereiche der Beigeordneten und des BĂŒrgermeisters werden zum 01.10.2018, wie in der
    Anlage 1 dargestellt, beschlossen
  3. Der Rat beauftragt die Verwaltung, die in dem als Anlage 2 vorgelegten Zeitplan vorgelegten Maßnahmen
    zu den jeweiligen Zeitpunkten dem Rat zur separaten Entscheidung vorzulegen
  4. Die Verwaltung erarbeitet dazu unter Beteiligung von Personalrat und Gleichstellungsbeauftragter einen
    konkreten Organisationsvorschlag.
    Abstimmungsergebnis Punkt

 Vorgang als PDF [klick]


 Email BM v. Do 26.04.2018 17:51

Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,

bekanntlich hat der Rat in seiner Sitzung vom 29.11.2017 (Drs. Nr. 17/216) die EinfĂŒhrung des Vier-SĂ€ulen-Systems beschlossen. 

Neben anderen VerĂ€nderungen ist beabsichtigt, die AuslĂ€nderbehörde dem GeschĂ€ftsbereich von Herrn Steck zuzuordnen. Davon unberĂŒhrt bleiben die sonstigen sozial-integrativen Aufgaben, die dauerhaft im Fachbereich 4 bzw. im zukĂŒnftigen Sozialdezernat verbleiben sollen.

Zur Vorbereitung dieser Maßnahme habe ich veranlasst, die AuslĂ€nderbehörde bereits zum 01.05.2018 aus dem Fachbereich 4 herauszulösen und als Stabsstelle der Fachbereichsleitung des Fachbereichs 3 zuzuordnen.  Der Personalrat hat in seiner Sitzung am 26.04.2018 ein entsprechendes Mitbestimmungsverfahren zur Kenntnis genommen.

Den BeschĂ€ftigten wird damit bereits zum jetzigen Zeitpunkt Sicherheit im Hinblick auf die zukĂŒnftige Ausrichtung und Organisation der Verwaltung gegeben.

Diese organisatorischen Maßnahmen werden keinen Einfluss auf die inhaltlich enge Zusammenarbeit zwischen der AuslĂ€nderbehörde und dem Fachbereich 4 haben. Gemeinsames Ziel der Verwaltung ist und bleibt die erfolgreiche Integration und UnterstĂŒtzung der Menschen mit auslĂ€ndischen Wurzeln.

Wie zugesagt werde ich nach einer Erprobungsphase dieses Organisationsmodells dem Rat entsprechend berichten und gegebenenfalls notwendige Anpassungen vornehmen.

FĂŒr mögliche RĂŒckfragen stehe ich Ihnen gerne zur VerfĂŒgung und verbleibe

mit freundlichen GrĂŒĂŸen

Fred Toplak


Quelle, Ausriss aus Hertener Allgemeine vom Dienstag, 1. Mai 2018, Seite: 3
Herten
AuslÀnderamt nicht mehr im Sozialbereich
30.04.2018, 12:00 Uhr
Von Frank Bergmannshoff
Herten. Von heute an gehört das AuslĂ€nderamt nicht mehr zum stĂ€dtischen Fachbereich Soziales. Stattdessen ist die Behörde als Stabsstelle direkt der stĂ€dtischen Rechtsdirektorin Annegret Sickers zugeordnet. Sie leitet den Fachbereich Ordnung/Feuerschutz. Die Maßnahme ist ein Zwischenschritt bei der anstehenden Verwaltungsreform. Letztlich soll das AuslĂ€nderamt zum GeschĂ€ftsbereich des Ersten Beigeordneten, KĂ€mmerers und Juristen Matthias Steck gehören.
BĂŒrgermeister Fred Toplak informierte die Ratsfraktionen am 26. April per E-Mail. Um Erlaubnis fragen, muss er die Politik nicht. Im Rahmen seiner Organisationshoheit kann der BĂŒrgermeister die Struktur der Stadtverwaltung selbst festlegen.
Ungeachtet dessen sorgen Art und Zeitpunkt der Maßnahme fĂŒr Verunsicherung:
Die Stadt Herten sucht aktuell einen Beigeordneten fĂŒr Soziales. Am 11. Juli soll der Rat diese neu geschaffene Stelle besetzen. Amtsantritt: 1. Oktober.
Offen ist auch, wer kĂŒnftig die FlĂŒchtlingsbetreuung in Herten ĂŒbernimmt. Seit 18 Jahren macht dies das „Haus der Kulturen“, eine Gemeinschaftseinrichtung von Caritas, AWO und Diakonie. Die Stadt hatte diese Leistung zum 1. MĂ€rz europaweit neu ausgeschrieben, das Verfahren dann aber gestoppt und bisher nicht neu gestartet.
Inmitten dieser offenen Gemengelage nimmt Fred Top lak nun die Umstrukturierung vor. Die Unterbringung und Betreuung von FlĂŒchtlingen und AuslĂ€ndern ist somit nicht mehr in erster Linie eine soziale Frage, sondern eine rechtliche. Toplak erlĂ€utert dazu, dass das ausgegliederte AuslĂ€nderamt und der Fachbereich Soziales weiterhin eng zusammenarbeiten sollen. „Gemeinsames Ziel ist und bleibt die erfolgreiche Integration und UnterstĂŒtzung der Menschen mit auslĂ€ndischen Wurzeln“, so Toplak.
Dennoch sind viele haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter aus der Migranten- und FlĂŒchtlingsarbeit besorgt, dass es zu einer Art Kulturbruch kommen könnte; dass zum Beispiel ErmessensspielrĂ€ume beim Bleiberecht kĂŒnftig enger ausgelegt werden. Jahrzehntelang herrschte im Rathaus ein vergleichsweise liberaler Umgang mit Asylsuchenden.
Die Umstrukturierung kommt nicht völlig ĂŒberraschend. BĂŒrgermeister Toplak hatte den Schritt im November 2017 erwĂ€hnt, als er seine Vorstellung vom kĂŒnftigen Vier-SĂ€ulen-Modell der Stadtverwaltung vorstellte.
Maßnahme ist politisch umstritten
Die Zuordnung des AuslĂ€nderamtes war damals politisch umstritten. Christian Bugzel (SPD) sagte, die AuslĂ€nderbehörde sei „der erste Schritt in die Inte gration“. Sie gehöre daher in den Sozialbereich und nicht in den Bereich „Recht und Ordnung“. Bugzel forderte, dass ĂŒber die Zuordnung der AuslĂ€nderbehörde noch einmal gesprochen wird, wenn der Sozial-Beigeordnete da ist. Auch Martina Ruhardt (Linke) betonte, sie sei gegen die Einordnung der AuslĂ€nderbehörde bei den Juristen. Ruhardt plĂ€dierte ebenfalls dafĂŒr, den neuen Beigeordneten „nicht vor vollendete Tatsachen zu stellen“.
Stefan Grave (CDU) hingegen hatte die neue Zuordnung ausdrĂŒcklich begrĂŒĂŸt. Er sah eine „DysfunktionalitĂ€t in der AuslĂ€nderbehörde“, also eine Funktionsstörung. Grave sprach sich dafĂŒr aus, die Behörde unter ordnungsrechtlichen Gesichtspunkten zu fĂŒhren.
Toplak kĂŒndigt an, er werde dem Rat nach einer Erprobungsphase ĂŒber das Organisationsmodell berichten und gegebenenfalls Anpassungen vornehmen.
Kommentar F.Bergmannshoff
Herten Besorgnis
01.05.2018, 12:00 Uhr
Wohin kommt die neue Asylbewerberunterkunft? Wer betreut kĂŒnftig die FlĂŒchtlinge? Wer wird Sozial-Beigeordneter? WĂ€hrend diese Fragen offen sind, verschiebt BĂŒrgermeister Toplak das AuslĂ€nderamt. Er darf das, keine Frage. Doch das Thema berĂŒhrt nicht nur seine Mitarbeiter im Rathaus, sondern auch viele Haupt- und Ehrenamtliche in den SozialverbĂ€nden, Kirchengemeinden, Vereinen und in der BĂŒrgerschaft insgesamt. Bei vielen herrscht Skepsis, auch Besorgnis. Der BĂŒrgermeister sollte das
GesprĂ€ch mit ihnen suchen. Denn ohne diese Haupt- und Ehrenamtlichen kann die Integration der FlĂŒchtlinge nicht gelingen. 


 

Die SPD kommentiert auf ihrer Seite SPD Westerholt+Bertlich die Informationspolitik des BĂŒrgermeisters

 

Falscher Zeitpunkt
KOMMENTAR
Thorsten Seiffert

Soll der Rat heute Durchwinken, dass Schalke- Ikone Rudi Assauer zum EhrenbĂŒrger der Stadt gemacht werden kann? Das Thema ist ein schwieriges in Herten. Assauer ist unzertrennbar mit der Nachbarstadt Gelsenkirchen verbunden und wĂ€re erst der vierte EhrenbĂŒrger der Stadt ĂŒberhaupt.

Doch, reicht es, in einer Stadt gelebt zu haben, um EhrenbĂŒrger dieser zu werden? Rudi Assauer, der 1952 bei der Spielvereinigung Herten das Kicken erlernte, hat sich um vieles verdient gemacht: Um den Fußball in Deutschland, um Schalke speziell, um das Ruhrgebiet im Allgemeinen und letztlich durch die Offenlegung seiner Alzheimer-Erkrankung vor einigen Jahren auch um die Menschen, die von dieser Krankheit

 

ebenfalls betroffen sind. Er ist ein großer Mann, keine Frage – fĂŒrs Ruhrgebiet, nicht fĂŒr Herten speziell. Rudi Assauer hat nie einen Hehl daraus gemacht, in Herten zu leben, hat 2007 geholfen ein JubilĂ€umsspiel zwischen der Spvg. Herten und den Knappen auf die Beine zu stellen. Doch das war es weitestgehend, weshalb der Vorschlag zur Ernennung (der von BĂŒrgermeister Toplak aufgebracht wurde) vom Rat der Stadt heute nicht in die Tat umgesetzt werden sollte. Klar strahlt Assauers Vita auch auf Herten und man kann der Meinung sein, dass das ausreicht. Man kann aber auch sagen, dass der Zeitpunkt der Diskussion nicht der Richtige ist, dass diese gar nicht in der Öffentlichkeit hĂ€tte gefĂŒhrt werden dĂŒrfen. Eins ist aber auch klar: Sollten die Fraktionen das Vorhaben heute ab ­lehnen, dĂŒrfen sie das ausschließlich aufgrund solider Argumente tun, nicht, um einen weiteren Vorschlag des von ihnen ungeliebten parteilosen BĂŒrgermeisters zu torpedieren.

ThemaDatei
Rudi Assauer wird kein EhrenbĂŒrger von Herten14.10.17- altes Herten
Letzter versuch zur Sachlichkeitl04.10.17 5-Seiten
Fred beleidigt und sein Wochenbericht">14.10.17 - 18 Seiten

 

Foto Wahlpakat © J.JĂŒrgens

Auszug aus einer umfangreichen Facebook-Diskussion zum Thema [klick]

Je hochfliegender die PlÀne, desto tiefer wird der Fall, desto hÀrter auch der Aufprall   Fotoquelle -Facebook: Fred Toplak  Fotoquelle: Fred Toplak
Dazu eine interessante Buchbeschreibung von Dr. Joachim Schlosser
Ego und Erfolg stehen in keinem kausalen Zusammenhang [weiterlesen]


 

Der Kindergarten SPD und CDU
im Fratzenbuch

Downloadoder PDF-Download

11 Minuten · 19.03.2017 21:57

CDU Herten – Stadtverband hat 4 neue Fotos hinzugefĂŒgt.

*** Bitte gerne teilen! ***

Nimmt die Hertener SPD unsere Stadt bis zur nĂ€chsten Kommunalwahl in eine Art „Geiselhaft“?

Es ist schon echt frech, wie die Hertener SPD auf ihren Seiten argumentiert, wie sie Hertens mit 2/3-Mehrheit von den BĂŒrgern gewĂ€hlten BĂŒrgermeister Fred Toplak das Amt vorenthalten will, welches ihm eigentlich nach dem ungeschriebenen Gesetz zusteht, welches besagt, dass der Verwaltungschef/BĂŒrgermeister auch Aufsichtsratsvorsitzender der grĂ¶ĂŸten „Stadttochter“ (Hertener Stadtwerke) ist. Zumindest war dies zu Zeiten der SPD-BĂŒrgermeister bisher in Herten immer so!

Nun fragt man sich, WAS will die Hertener SPD mit Ihrem Post suggerieren?

– „Der gute Ruf der STADTWERKE darf nicht leiden!“ – postet die SPD.

JA, deswegen soll ja jetzt auch der mit 2/3-Mehrheit gewĂ€hlte BĂŒrgermeister das ihm eigentlich zustehende Amt ĂŒbernehmen. Hat denn nicht der bei der BM-Wahl Unterlegene Alexander Letzel (SPD) den Ruf der Stadtwerke beschĂ€digt, indem er das Amt des Aufsichtsratsvorsitzenden erst angenommen hat, um es dann nach einem knappen 3/4 Jahr wieder abzugeben?

– „TOPLAK schlĂ€gt sich selbst fĂŒr gut dotierten Aufsichtsratsposten vor.“ – postet die SPD weiter.

Erstens ist der BĂŒrgermeisters fĂŒr diesen Posten ERSTE Wahl, da eben ALLE bisherigen Hertener BĂŒrgermeister diesen Posten „kraft Amtes“ ausgeĂŒbt haben.

Zweitens hat auch die CDU-Herten BĂŒrgermeister Toplak vorgeschlagen. Sicher wird Fred Toplak hierbei auch von ALLEN Oppositionsparteien im Hertener Rat unterstĂŒtzt.

Drittens: WAS will die SPD mit der Wortwahl „fĂŒr den gut dotierten Posten“ suggerieren? Ja, fĂŒr jeden „ehrenamtlichen“ Ratsherrn wĂ€ren monatlich 200€ viel Geld. FĂŒr den hauptberuflichen BĂŒrgermeister jedoch nicht. Noch dazu, wo die „NebeneinkĂŒnfte“ des BĂŒrgermeisters eh maximiert sind und ALLE darĂŒber hinausgehenden BetrĂ€ge an die Hertener Stadtkasse abgefĂŒhrt werden!

– „Klare DEMOKRATISCHE ENTSCHEIDUNG im Rat, aber kein politisches Gezerre!“ – so die weitere Aussage im SPD-Post.

Nimmt die Hertener SPD jetzt etwa die ganze Stadt bis zur nĂ€chsten Kommunalwahl quasi in „Geiselhaft“?

Bekanntlich hat die Hertener SPD im Rat die absolute Mehrheit. Da ist es ein Leichtes, auf eine demokratische Entscheidung zu verweisen! Wie sagte bekanntlich der stellv. SPD-Fraktionschef Peter Heinrichs in mehreren Rats- und Ausschusssitzungen: „Wir brauchen das hier nicht mehr diskutieren, wir als SPD haben eh die absolute Mehrheit und können das allein beschließen!“

Ist das die besondere Form der Hertener SPD von „Erst kommt die Stadt, dann die Partei“?

Wenn es um VergĂŒtungen von „ehrenamtlichen“ Ratsherren geht, kann die Hertener SPD halt nicht verzichten!

„Erst das eigene Portemonnaie, DANN NICHTS!“ – wĂ€re wohl die ehrlichere Aussage fĂŒr die SPD. Der schwache SPD-Fraktionsvorsitzende Christian Bugzel lebt dies auch jetzt wieder negativ vor, wenn es darum geht, „ein paar Euro“ zusĂ€tzlich an VergĂŒtung zu generieren!

Es geht hier aber vor allem um das Zusammenspiel der Verwaltungsspitze mit der grĂ¶ĂŸten Stadttocher, den Stadtwerken. Nicht ohne Grund hatte die SPD dieses wichtige Amt in der Vergangenheit IMMER in den HĂ€nden des (SPD-)BĂŒrgermeisters gelassen.

Wir als CDU-Herten fordern daher: Das Amt des Aufsichtsratsvorsitzenden der Hertener Stadtwerke gehört in die HĂ€nde des BĂŒrgermeisters, also in die von Fred Tolak!

Jeder BĂŒrger, der dies Ă€hnlich sieht, kann dies mit einem (gefĂ€llt mir) auf dieser Seite unterstĂŒtzen!

 


Die  Hertener Allgemeine  berichtet ĂŒber die „alternativen Fakten“ des BĂŒrgermeisters

Fred Toplak reagiert Streit ums Ehrenamt im Standesamt

HERTEN Unter der Überschrift „Kein Jawort mehr vor Uli Paetzel“ berichtete unsere Zeitung am Samstag darĂŒber, dass der Alt-BĂŒrgermeister nicht mehr ehrenamtlicher Standesbeamter sein darf. Ihn aus seiner Funktion zu entlassen, wĂ€re nicht nötig gewesen. BĂŒrgermeister Fred Toplak hat unseren Bericht im Internet angeprangert und dabei die Fakten falsch dargestellt.Ausriss aus dem Brief, den Dr. Uli Paetzel am 13. Februar an BĂŒrgermeister Fred Toplak geschickt hatte, nachdem dieser ihm mitgeteilt hatte, dass er keine Paare mehr trauen dĂŒrfe, weil er beruflich nicht mehr fĂŒr die Stadt Herten tĂ€tig sei. lesen mehr in der H.A.

.Hertener Allgemeine – Lesen Sie mehr auf: http://www.hertener-allgemeine.de/#plx400066466



Kommentare in der H.A. dazu

Die GummibÀren-Bande
von nickelback
Eine Gruppe von organisierten Kriminellen. grinsen))
15.03.17 11:19 Zensur?
von wollis
Das Posting war in keinster Weise beleidigend und eine Sperrung unangebracht.
Aber sperren Sie weiterhin kritische Meinungen von BĂŒrgern gegenĂŒber Ihren „Stil“ im Umgang mit Herrn Toplak und kritischen Statements zum Verhalten der SPD und des EX BĂŒrgermeisters…
15.03.17 12:22 Keine Zensur, nur das Sperren einer Beleidigung!
von OnlineRedaktion
Sehr geehrter Herr oder geehrte Frau „wollis“,
auch wenn es nicht ganz Ihrem Bild von unserer TĂ€tigkeit entsprechen sollte: Wir ĂŒben keine Zensur aus. Sie haben eine Gruppe von Menschen als „Bande“ (laut Wikipedia eine „Gruppe von organisierten Kriminellen“) bezeichnet. Das stellt eine Verletzung unserer Netiquette dar, bzw. kann als Beleidigung aufgefasst werden. Bitte achten Sie einfach beim nĂ€chsten Mal darauf, solche BeitrĂ€ge zu unterlassen.
Mit freundlichem Gruß,
Ihre Online-Red ktion
15.03.17 14:09 Bande
von storm-nrw
Laut dem Duden aber auch: „(abwertend, scherzhaft) Gruppe gleich gesinnter Menschen (hĂ€ufig Gruppe Jugendlicher), die gemeinsam etwas unternehmen“ zwinkern
15.03.17 10:11 Posting wurde gesperrt
von wollis
Das Posting enthÀlt beleidigende Inhalte und wurde daher gesperrt.
15.03.17 08:24 Schrecklich und bedauerlich
von demist
So ein Zirkus. Aus den Artikeln der HA wurde eine regelrechte „Hetzjagd“ gegen Fred Toplak. Ob er nun richtig oder falsch gehandelt ist bis dahin erst einmal egal. hat Die Autoren selbst nicht mehr unabhĂ€ngig recherchierend, fĂŒhlen sich persönlich auf den Schlips getreten, aufgrund eines heftigen Kommunikationsfehler. Ok. Ich bin mir sicher, ein offen gefĂŒhrtes GesprĂ€ch hĂ€tte im Anschluss sicher mehr Sinn gemacht.
Futter allerdings fĂŒr die SPD Westerholt+Bertlich auf „Facebook“. Monoton und ohne Sinn und Verstand wird dort seitens dem „Unbekannten Verfasser“ anonym wie im Darknet kommentiert. Hier stellt sich mir die Frage ob das im Sinne der Partei geschieht.
MĂŒsste man da nicht sogar mal auf höherer Parteiebene nachhorchen, ob die Art und Weise der Postings dort dem entsprechen, wie sich die SPD gerne nach außen an die BĂŒrger gerichtet anbieten möchte? Immerhin sind bald Wahlen.
Unseriös und unglaubwĂŒrdig ist ein als „unabhĂ€ngig“ verkaufter Artikel der HA, wenn er 5 Minuten spĂ€ter 1zu1 von der SPD Westerholt+Bertlich auf Facebook kopiert und eingefĂŒgt wird. Auch da sollte die HA einmal drĂŒber nachdenken um das zu untersagen. GrundsĂ€tzlich. ParteiunabhĂ€ngig. Es kann doch auch nicht in ihrem Sinnes sein das ein unseriöser Eindruck entsteht?
15.03.17 08:18 nicht postfaktisch, sondern einfach kras
von Aufmerksamkeit sfokussierer Aufmerksamkeits
Ich bin wirklich erstaunt, wie hier diskutiert wird. Herr Toplak wird despektierlich mit einem Zusatznamen versehen, der HA bzw. der Leserschaft wird eine Durchwirkung mit „rotem“ Gedankengut vorgeworfen und dann wird noch schlichtweg behauptet, dass Uli Paetzel sich beim Betreten des Rathauses ungebĂŒhrlich verhalten wĂŒrde und es deswegen verdient hĂ€tte, so behandelt zu werden. Ich erinnere daran, dass es sich bei beiden um gewĂ€hlte BĂŒrgermeister handelt. Diese Diskussion wird Ă€hnlich vielen anderen bei Facebook Ă€ußerst respekt- und anstandslos gefĂŒhrt. Keiner der Diskutanten kennt die genauen AblĂ€ufe, stattdessen wird spekuliert und vermutet. Fehler sind menschlich. Ich erinnere daran, dass Uli Paetzel uns durch die schwerste Krise der Nachkriegszeit fĂŒhrte und dass die Verschuldung der Stadt vielen Faktoren „geschuldet“ ist. Fred Toplak hat als Verwaltungsrookie das Amt des BĂŒrgermeisters ĂŒbernommen. Das in der Gemengelage von Politik und Verwaltung Fehler gemacht werden ist menschlich. Ich plĂ€diere fĂŒr die Anwendung der alten „Klimbim-Regel“: „Aus Fehlern wird man klug, d’rum ist einer nicht genug.“ Wird den Akteuren die Möglichkeit gegeben, ihre Fehler in einem abwertungsfreien Raum der WertschĂ€tzung und der Achsamkeit zurĂŒckzumelden, gewinnen alle: die Personen, die Organisation und die Stadt.
15.03.17 08:25 Schön geschrieben
von demist
14.03.17 22:02 Wenn jemand mit so ĂŒberstĂŒrzt Herten beruflich den RĂŒcken kehrt,
von hertenhz
und sich dann den „BĂŒrgern“ als Standesbeamter profilieren möchte, damit er tunlichst nicht in Vergessengeit gerĂ€t, ansonsten jedoch mit Herten nix mehr am Hut hat, der sollte diese TĂ€tigkeit auch nicht mehr ausĂŒben.
Auch nicht als Ehrenbeamter, wobei sich die Frage stellt, ob sein jetziger Dienstherr das ĂŒberhaupt duldet.
Die Ära Paetzel ist vorbei, die der Genossen ebenso… Habe fertig….
14.03.17 21:36 Vielleicht liegt es ja auch am Auftreten…
von schneekiller1
und gebaren des Herrn Paetzel wenn er das Rathaus betritt.
Wenn sich der VorgĂ€nger dort so auffĂŒhrt als sei er selbst noch der BĂŒrgermeister mit allen Rechten, dann darf man sich nicht wundern wenn der Nachfolger einem lieber den Stuhl vor die TĂŒr setzt.

14.03.17 20:59 Die Diskussion ist tatsÀchlich peinlich.
von nickelback
Allerdings wohl eher fĂŒr die SPD. Ein guter Vorschlag war dort aber auch dabei. Also:
Liebe HA,
macht doch mal eine Umfrage.
Im ĂŒbrigen war er doch derjenige, der es vorgezogen hat, kurz nach seiner Wiederwahl im Rathaus die Biege zu machen. Das hat im ĂŒbrigen der Stadt auch noch ein paar Kosten beschert.
Weiß eigentlich jemand, warum er 2011 nicht RegierungsprĂ€sident von MĂŒnster geworden ist?=

14.03.17 20:08 H.A. SPD nah?

von dg4676
Zur Zeiten von Gregor Spohr sicherlich, das hat sich zum GlĂŒck geĂ€ndert. Die Diskussion auf Facebook halte ich dagegen einfach nur peinlich, hier kann sich unser BM auch an die Nase fassen
14.03.17 21:56 Die HA war noch nie nĂ€her an den „Genossen“
von hertenhz
als zur Zeit….
Alle Berichte, in denen die „Genossen“ gut wegkommen, werden geschmĂŒckt, geschönt, ins positive Licht gerĂŒckt.
Toplak wird entweder totgeschwiegen oder kurz gehalten….
Viele Artikel des letzten halben Jahres können genau dies zweifelsfrei belegen

14.03.17 19:29 BĂŒrgermeister…
von michaelherten
Stimmt gibt mit sicherheit wichtigeres bei ca.320 mio. Schulden…also hĂ€tte man doch dr. PĂ€tzel weiter machen sollen..zumal umsonst…also liebe stadt und donald ….kĂŒmmert euch um wichtiges…ausserdem gibt vor allem wichtigeres als sch..facebook..trump twittert…toplak faced…bravo…ekelhaft..

14.03.17 18:22 Alle gefaked?
von Wagenfelderin
Wem solche Trauungen wirklich wichtig sind, der schreibt mit Sicherheit nicht solche Briefe. Der erste Teil erinnert mehr an eine Drohung. Und wer setzt jemandem eine Frist, wenn man von ihm angeblich etwas will? Ist doch kein Wunder, wenn unser BĂŒrgermeister da nicht will.
Anstatt sich um die wichtigen Dinge in unserer Stadt zu kĂŒmmern kommt immer wieder irgendein Killefit zu Tage.
Schade, dass die Hertener Allgemeine immer mehr zum Sprachorgan der SPD wird. WĂ€re es nicht auch mal interessant zu wissen wo der Filz in unserer Stadt sitzt?
14.03.17 17:47 Gleichbehandlung
von KlausD
Ich wĂŒrde es begrĂŒĂŸen wenn die HA auch ĂŒber das Verhalten und Äußerungen der SPD auf Facebook so kritisch berichten wĂŒrde.

von Pastel
Habe Fred toplak gewÀhlt, nu werde ich es nicht mehr machen. Soetwas macht man einfach nicht
14.03.17 15:18  Sollen sich um wichtigeres kĂŒmmern
von storm-nrw
Haben wir nicht wichtigere Dinge um die sich die Stadtverwaltung und der BĂŒrgermeister kĂŒmmern sollte?
Außerdem erinnert das ganze stark an Kindergarten, bei allen beteiligten.

14.03.17 13:26 Alternative Fakten
von GooseNeck85
verbreiten ist ja gerade in Mode. Schade, dass sich BM Toplak mangels fehlender Rechtskenntnis dazu hinreißen lĂ€sst, eigene alternative Fakten zu verbreiten.
14.03.17 13:05 BĂŒrgermeister???
von michaelherten
….vielleicht derer die ihn wĂ€hlten..meiner nicht..fakten verdrehen und unwarheit sprechen…donald toplak….bravo…nicht meiner….
14.03.17 21:58 Das Sie sprichwörtlich „rot“ sehen, fĂŒhlen, empfinden….
von hertenhz
kennen wir ja aus Ihren BeitrĂ€gen zu GenĂŒge.
15.03.17 17:27 Ehrenamtlich
von BueVest
Vielleicht macht Herr Toblak fehler, aber die SPD und Löcker sind ein Fehler!!!
Fred Toplak reagiert: Streit ums Ehrenamt im Standesamt – Hertener Allgemeine – Lesen Sie mehr auf: http://www.hertener-allgemeine.de/staedte/herten/45699-Herten~/Fred-Toplak-reagiert-Streit-ums-Ehrenamt-im-Standesamt;art995,1975924,D#plx1188376859

 Gleichzeitig entbrenn eine unsĂ€gliche Diskussion im Facebook, ein prĂ€feriertes soziale Medium des BĂŒrgermeisters Ausriss hier




Die BM-Wahl im Archiv (PDF)

20160610_100315Fotos: © J.JĂŒrgens 20160610_100303 20160610_100250

Facebookbeitrag Stefan Springer (DIE LINKE)spBildquelle DIE LINKE Herten

RĂŒckblick: Warum kurze Hosen in Herten besser ankamen als Kuchen & Brezel

Falsch zugeordnetes Zitat:
„Niemand außer mir ist in der Lage, eine stabile Regierung zu bilden.“
(Alexander Letzel)

NatĂŒrlich stammt dieser Satz nicht von Alexander Letzel, sondern von dessen Parteifreund und Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder. Dieser sah sich am Abend der Bundestagswahl 2005 – trotz seiner deutlichen Verluste – immer noch als Sieger und redete sich in der Elefantenrunde um Kopf und Kragen. Und auf dem Chefsessel nahm kurze Zeit spĂ€ter Angela Merkel platz.

Bis vor einigen Wochen habe ich selber nicht damit gerechnet, dass Fred Toplak BĂŒrgermeister werden könnte – und erst recht nicht in der grĂ¶ĂŸten SPD-Hochburg Nordrhein-Westfalens. FĂŒr Toplak sprach in der ersten Phase des Wahlkampfes nicht viel. FĂŒr Letzel sprach allerdings noch weniger.

Kurzum: Alexander Letzel hat den schrecklichsten Wahlkampf, den ich je erlebt habe, gefĂŒhrt. Ob er das selbst zu verantworten hat oder ob er falsch beraten wurde – Ich weiß es nicht. …. [weiterlesen]

SPD verliert das Hertener Rathaus

Lokalzeit aus Dortmund | 06.06.2016 | 02:17 Min. | VerfĂŒgbar bis 06.07.2017 | WDR

In Herten hat der parteilose Kandidat Fred Toplak die BĂŒrgermeister-Stichwahl haushoch gewonnen. Damit wird zum ersten Mal seit 68 Jahren kein SPD-Politiker in das Rathaus der Stadt einziehen.

http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-dortmund/video-studiogast-fred-toplak-buergermeister-herten-100.html
Studiogast: Fred Toplak, BĂŒrgermeister Herten

Betretene Gesichter der Alten Der „Neue“ im WDR

bm1 bm2aufs Bild klicken, zum Beitrag in der WDR-LZ-Dtmd.-Mediathek

bmwahl

bm-

Till hat den Wahlkrampf der Genossen genossen

TiilDownloadoder PDF-Download


Lesenswerter Kommenar vom Sascha Köhle [klick]

 Faktencheck: warum belĂŒgt der BM-Kandidate Letzel seine WĂ€hler?

 

Seiten aus 03-Tageszeitung_Freitag, 3 Juni 2016Verordnung
ĂŒber die EntschĂ€digung der Mitglieder kommunaler
Vertretungen und AusschĂŒsse
(EntschĂ€digungsverordnung – EntschVO)

  1. aktualisiert 2016 !

Gelungene Veranstaltung der H.A. „BM-Duell“ .Sehr geehrte Damen und Herren der H.A.

Faktencheck
Danke fĂŒr ihr Engagement in Sachen  BM-Stichwahl. Danke fĂŒr die Videoaufzeichnung. LĂ€sst man diese nochmals Revue passieren, so ist eine Stelle – nach ca. 2 Stunden die Äußerung von Herr Letzel bemerkenswert.- Zitat:..man muss ehrlicherweise sagen, dass auch Politik ehrenamtliches Engagement ist. 
. Das mache ich neben dem Beruf in meiner Freizeit, dafĂŒr kriege ich auch wenig Geld fĂŒr, knapp 342 € im Monat, die voll versteuert werden mĂŒssen, davon gehen noch einmal 60,-€ an die Partei zurĂŒck, also damit verdient man nicht wirklich Geld mit, dass ist auch Ehrenamt
“
Diese Aussage ist schlicht nicht wahr! Herr Letzel bekommt, wie jedes Ratsmitglied nun erst einmal 386,80 Euro / Mon. . ZusĂ€tzliche AufwandsentschĂ€digung bekommt er als stellv. BĂŒrgermeister den dreifachen Satz, so dass er allein an „AufwandsentschĂ€digung = 1160,40 + 386,80 = 1.547,20 € bekommt. Hier sind noch nicht einmal die AufwandsentschĂ€digungen als Aufsichtsratsmitglied der stĂ€dtischen Unternehmen enthalten. Ich denke alles in allem wird er mit 2000,- € /Monat fĂŒr sein Ehrenamt entschĂ€digt. Dass er nun der Öffentlichkeit weißmachen will, dass er nur ca. 342,- € bekommt, verstehe wer will. Aufrichtigkeit, gerade als BĂŒrgermeisterkandidat – gerade im Wahlkampf – geht anders.schloss-bmFoto: © J.JĂŒrgens

 


Quelle: Stadtspiegel 01.06.16

Aller guten Dinge… Toplak und Letzel richten drei SĂ€tze an die WĂ€hler

Am Sonntagabend steht der neue Hertener BĂŒrgermeister fest. Nachdem die erste Wahl kein eindeutiges Ergebnis lieferte, gehen Alexander Letzel (SPD) und der parteilose Kandidat Fred Toplak nun in die Stichwahl. Es dĂŒrfte spannend werden, hat doch die CDU ihre Wahlempfehlung zugunsten des Außenseiters Toplak ausgesprochen. Derweil tobt ein Kampf im politischen Herten ĂŒber die Rolle von Landrat Cay SĂŒberkrĂŒb.
Die FDP bezweifelt dessen NeutralitĂ€t, der widerum verweist darauf, dass er als Privatmann durchaus seinen Parteifreund Letzel empfehlen dĂŒrfe. Am gestrigen Dienstag fand im Schloss Herten ein letztes StreitgesprĂ€ch zur Wahl zwischen den beiden Kandidaten statt (nach Redaktionsschluss). Im Stadtspiegel kommen nun beide zu Wort und liefern drei SĂ€tze, die sie den BĂŒrgern vor der Wahl als Entscheidungshilfe mit auf den Weg geben wollen. Letzel konzentriert sich dabei auf politische Aussagen, wĂ€hrend Toplak mit drei seiner aktuellen Lieblingszitate antwortet, da diese viel ĂŒber seine Person erzĂ€hlen wĂŒrden.
Alexander Letzel
Ich bringe die Kompetenz mit, die ein BĂŒrgermeister braucht: Erfahrung mit Verwaltung und in der Politik.
Mein Plan fĂŒr ArbeitsplĂ€tze auf den Zechenstandorten soll aufgehen, deshalb verstehe ich mich als erster Wirtschaftsförderer der Stadt.
Wir haben starke Vereine und engagierte Menschen, die ich als BĂŒrgermeister weiter unterstĂŒtzen werde.

Fred Toplak
Neue Wege entstehen dadurch, dass man sie geht (Franz Kaffka).
Es gehört oft mehr Mut dazu, seine eigene Meinung zu Àndern, als ihr treu zu bleiben (Friedrich Hebbel).
Wer die Wahl hat, hat die Wahl (Fred Toplak). Fred Toplak Alexander Letzel


Desktopdgb
Klick aufs Bildzur VergrĂ¶ĂŸerung
 (Quelle: Facbook/Scherschel)

Dazu der Kommentar
1 Kommentar
Sascha Köhle

Sascha Köhle aus Herten | 01.06.2016 | 18:43

– Der DGB schreibt seine Mitglieder in Herten an und fordert sie auf, Letzel zu wĂ€hlen, denn (Zitat!) „…zur Wahl stehen ein Gewerkschaftskollege und ein Unternehmer“ – und dann implizit der Vorwurf, alle ausser dem „Gewerkschaftskollegen“ wĂŒrden Leiharbeit und Privatisierung befördern. Der Unternehmer als Feindbild – das ist moderne Gewerkschaftsdenke
Unterzeichnet von Herrn HĂŒlsdĂŒnker, der auch im Vorstand der SPD Gelsenkirchen sitzt. Nur mal so.
– Die SPD platziert im Stadtspiegel eine Werbeannonce der SPD, die als Umfrage getarnt daher kommt, weil der Vermerk „Anzeige“ an einer anderen Position weiter Rechts steht. Beschwerde an den Presserat ist raus – Verstoß gegen den Pressekodex, Ziffer 7.
– gestern kam mir zu Ohren, dass die SPD ihre Leute anscheinend gezielt in Seniorenheime schickt, um dort die alten Herrschaften dazu zu drĂ€ngeln, fĂŒr Letzel abzustimmen.
Stellt sich mir eine Frage:
Was soll man von einem Kandidaten halten, dessen Partei versucht, mit solchen Mitteln ihren Kandidaten ins Amt zu hieven?


sh. auch Beitrag zur Wahl im Facebook


streitgespraechLink zum Youtubefilm [klick]

Quelle: H.A. 1. Juni 29016

StreitgesprÀch im Schloss, gut besuchter Schlagabtausch

SCHLOSSPARK Einen Schlagabtausch zwischen den Kandidaten der BĂŒrgermeister-Stichwahl erlebten 400 Besucher am Dienstagabend, 31. Mai, im gut gefĂŒllten Schloss Herten. Auf dem Hof standen viele weitere Interessierte. Sie alle waren der Einladung unserer Zeitung gefolgt, um Alexander Letzel (SPD) und Fred Toplak (parteilos) im direkten Vergleich zu erleben und ihre Standpunkte zu hören. Hier können Sie die Aufzeichnung der kompletten Veranstaltung noch einmal ansehen.

 

HA-Redaktionsleiter Frank Bergmannshoff moderierte den Abend. Alexander Letzel (29) pochte auf seine politische Erfahrung als Ratsherr und seine Leidenschaft fĂŒr die Stadt und das Amt. Fred Toplak (57) dagegen betonte, dass er als Politikneuling sehr wohl die nötige Qualifikation mitbringe: Er sei Vermittler, Motivator, Koordinator und Ideengeber zwischen BĂŒrgern, Verwaltung und Parteien.

Nachdem sie diese und viele weitere Meinungen der BĂŒrgermeister-Kandidaten gehört hatten, urteilten viele Besucher positiv. Petra Strobelt (61) sagte: „Der Besuch hat sich gelohnt.“ Sie will Fred Toplak ihre Stimme geben. Das gilt auch fĂŒr Dirk Czocherra (51), der nun noch mehr von dem dauerlaufenden Unternehmer Toplak ĂŒberzeugt ist. Sven Dusza (27), kritisierte hingegen, dass Toplak, den er erstmals live erlebt hat, zu wenig konkrete Inhalte transportiere. Und auch Unternehmerin Katja Moseler (37) bleibt bei ihrem Favoriten Alexander Letzel, „weil da inhaltlich mehr Substanz und Hintergrundwissen herausklingt.“

Kommentare hierzu

01.06.16 08:51

Naja…..

von Sweety1988

Das man mit 29 Jahren solch eine Erfahrung hat bezweifel ich …..

01.06.16 09:01

Er ist ja schon ein paar Jahre

von nickelback

in der Fraktion. Aber da werden sicher Strippenzieher hinter stehen.

01.06.16 10:47

Herr Letzel …

von Bartleby

… WĂ€re in der Verwaltung sicher genau der richtige. Aber ich sehe das ein wenig wie Herr Toplak. Ein BĂŒrgermeister muss mehr können als Verwalten!

01.06.16 13:41

Ein BĂŒrgermeister

von Ruhri

muss aber auch mehr können als ohne Hintergrundwissen irgendwelche „Ideen“ zu entwickeln. Ich bin ja auch sehr dafĂŒr, dass verkrustete Strukturen mal aufgemischt werden, aber Herr Toplak scheint mir, nachdem ich diese Diskussion gesehen habe, wenig geeignet. Da hat sich Herr Letzel deutlich besser und informierter dargestellt, trotz seines Alters.

01.06.16 16:13

Methodenwissen ist erlernbar

von S.K.

Es wĂ€re eher erschreckend gewesen, hĂ€tte Herr Letzel offene Defizite bezĂŒglich des Hintergrundwissens Lokalpolitik/Verwaltung eklatante MĂ€ngel aufgezeigt, hĂ€tte das doch die QualitĂ€t seiner Ausbildung in Frage gestellt.
Das hat alles nichts mit dem Alter zu tun. Wenn ein Handwerker die Ausbildung abschließt, ist er auch noch keine dreißig Jahre alt und kann dafĂŒr Dinge, die ein 60jĂ€hriger nicht kann, weil er eben eine andere Ausbildung genossen hat.

Leute lassen sich immer zu leicht von reinem Methoden-/Stoffwissen beeindrucken. Das ist alles nichts, was sich ein wacher Geist nicht selbst aneignen kann. Bei den „Profis“ ist das Wissen ja auch nicht vom Himmel gefallen, die mussten das auch lernen. Viele lernen es sehr schnell, vor allem wenn man ein GespĂŒr fĂŒr Menschen und Strukturen hat. Das traue ich Herrn Toplak zu.

Inwiefern nun aber die Ausbildung entscheidend fĂŒr die Effizienz eines BĂŒrgermeisters ist und ob ein Sozial-/Politikwissenschaftler wie Hr.Dr.Paetzel oder Hr.Letzel nun besser fĂŒr die Belange einer Stadt und ihrer Verwaltung ist als ein Elektriker (Marl), Informatiker (Castrop-Rauxel), Wirtschaftsjurist (Oer-Erkenschwick) oder Berufsschullehrer (Gelsenkirchen), lassen wir mal anheim gestellt sein… ich denke, da sollte man sich nicht allzu sehr blenden lassen.

01.06.16 14:38

Und zuletzt: unfaire Kampagne Marke Rot

von S.K.

Mal abgesehen davon, dass die SPD jetzt jede frei werdende Laterne mit Plakaten behĂ€ngt, greifen die Genossen auf die letzten Meter jetzt ganz, ganz tief in die Kiste der schmutzigen Tricks. Dabei scheut man auch nicht davor zurĂŒck, rechtlich nicht mehr einwandfreie Dinge zu tun:

– gestern höre ich doch, SPD-AnhĂ€nger bedrĂ€ngen Menschen in Altenheimen dazu, Letzel zu wĂ€hlen. Möglichst schnell und bevor die eigenen Verwandten mit den alten Herrschaften/Damen nochmal darĂŒber in Ruhe diskutieren können
– beim Plakatieren lĂ€sst man die Wildsau raus: generell ist es schon immer untersagt, in Kreisverkehren und an Verkehrsschildern zu plakatieren. Wie man an zahlreichen Stellen im Stadtgebiet sehen kann, ist das den WahlkĂ€mpfern der SPD sch…egal.
– in AnzeigeblĂ€ttern lĂ€sst man als journalistische Artikel getarnte, reine pro-Letzel-„Umfragen“ veröffentlichen, die aber so gesetzt wurden, dass sie nicht korrekt als ANZEIGE gekennzeichnet sind.

Mal ehrlich – was soll sowas?
Das beweist doch mal wieder nur, dass „Fairness“ kein Begriff der Politik, sondern des Sports ist. Und es stellt der SPD in Herten ein wirklich mieses Zeugnis aus.

01.06.16 15:08

Kuchen wird langsam zu teuer.

von nickelback

Daher verteilt man jetzt „frische Brezel “ bei der Vestischen.

01.06.16 14:41

Ich fand es auch erschreckend,

von nickelback

daß er wenig Hintergrundwissen hat. Sicher hat er nicht mit so einem Wahlergebniss gerechnet. Die Frage ist jetzt: wie schnell könnte er sich die aneignen?

01.06.16 15:57

Ruhig Blut.

von S.K.

Ich fand den (natĂŒrlich vorhersehbaren) Vorwurf des Mangels an Hintergrundwissen reichlich unfair. Klar liegen viele Formulare, Vorlagen und Statistiken in den Tiefen des stĂ€dtischen Web-Archivs verborgen. Die sind da aber mitunter auch nicht so leicht zu finden, wenn man nicht weiß, wo und wie man danach suchen soll.
„Das liegt da alles“ ist ein gĂ€ngiger Angriff der Marke „du bist zu faul zum Suchen“ – wĂ€hrend man selbst ja weiß, wer es wann wo hingelegt hat oder einfach die Leute hat, die man ganz schnell ansprechen muß, damit die das gesuchte Papier aus dem Aktenkasten fischen. Das ist halt die fachliche Überlegenheit dessen, der den Kram schon seit Jahren macht.

Es ist aber keine Kunst dahinter. Man geht, wenn man es selbst nicht weiß, zu dem, der es wissen muß und sagt „mach mal“. Und dann macht der das. Keine Hexerei.
Im Übrigen ist „Hintergrundwissen“ auch nicht, 50000 Seiten Ratsvorlagen gelesen zu haben – das ist Fleiß. Das macht kein Mensch, auch die angeblich so klugen Lokalpolitiker haben die ganzen Seiten Papier nicht im Kopf. Aber sie tun immer so.

Deshalb macht es auch keinen Sinn, kĂŒnstlich Fachwissen zu heucheln, indem man den ganzen Krempel auswendig lernt. In so einer Podiumsdiskussion kommt dann nĂ€mlich meist genau dann jemand um die Ecke und fragt etwas spitzfindiges zu genau dieser einen einzigen Seite, die man eben *nicht* gelesen hat.

FĂŒr den unabhĂ€ngigen Kandidaten ist daher das ganze Spezialwissen erstmal etwas, was man sich aneignen muß. FĂŒr den partigeschulten Verwaltungslehrling gehört es zur Ausbildung. Als Bewertungsgrundlage, wer der bessere BM wĂ€re, taugt das wenig.
Wichtiger sind da schon die Konzepte, der Grundlagenplan.

Da erwarte ich von einem SPD-BM aber keine großen Neuerungen, einfach deshalb, weil er auf der selben alten Linie schwimmt, ja, schwimmen muß.

01.06.16 15:26

„Der Alex“ bringt Herten nicht weiter!

von Westmichel

Der Alex ist ein großer – anscheinend auch fleißiger, lieber – Junge, der offenbar bemĂŒht ist, alles richtig zu machen. „Opa Willi“, „Papa Cay“ und der Ă€ltere „Bruder Ulli“ haben den JĂŒngsten aus der SPD-Familie in die Mitte genommen und sagen ihm: Du schaffst es! Der kann es aber noch nicht! Wer AlexÂŽ Auftritte in der Öffentlichkeit verfolgt merkt, dass beim ihm alles nur eingeĂŒbt, einstudiert, kopiert, aber (noch) nicht durch eigene Erkenntnis und Erfahrung erworben ist. Seine im Wahlkampf verkĂŒndeten Ziele und fleißig auswendig gelernten Zahlen und Fakten ĂŒber die Hertener Politik und Verwaltung deuten darauf hin, dass ihm wahrscheinlich die Erwachsenen in seiner Partei und der von dieser dominierten Verwaltung vorgeben, was er sagen muss und wo es „mit ihm als BĂŒrgermeister“ lang gehen soll. Die Hertener SPD will uns einen „Azubi“ als BĂŒrgermeister und Verwaltungschef verkaufen und die FunktionĂ€re im Hintergrund wollen vermutlich nach eigenem GutdĂŒnken die FĂ€den ziehen. Als BĂŒrgermeister ist Alex (noch) einige Nummern zu klein. Einen solchen SPD-Schwindel haben weder die Hertener BĂŒrgerinnen und BĂŒrger noch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rathaus und den stĂ€dtischen Betrieben verdient.

01.06.16 15:47

Toplak hat die Ruhe weg

von FinRay

Ich finde es gut, dass Fred Toplak ganz ehrlich gesagt hat, dass er jetzt nichts mehr unternehmen wird, um die Leute fĂŒr sich zu mobilisieren, weil sonst die Stimmung kippt. Damit hat er meiner Meinung nach völlig recht. Diese ĂŒbertriebene Plakatierung der SPD ist sehr bedrĂ€ngend und das Verhalten der SPD-Leute auch noch penetrant. Letzel hat sich in einigen Punkten besser geschlagen. Das heißt aber nicht, dass Toplak es nicht drauf hat. Selbst, wenn er nicht BM wird, hoffe ich, dass die Hertener BĂŒrger jetzt endlich mal kritisch werden und das System hinterfragen. Es muss nicht alles so bleiben, wie es ist, auch wenn ein wieder ein SPD-BM möglich ist.

01.06.16 16:01

Das Schlusswort

von FinRay

Was ich ĂŒbrigens auch noch anmerken möchte: Beim Schlusswort hat man gemerkt, wer mit dem Herzen dabei ist und wer auswendig gelernt hat: WĂ€hrend Toplak kurz nachdachte, dann ausformulierte und auch wirklich persönlich wurde, hat Letzel seine drei Punkte runtergeleiert.

01.06.16 16:21

Es sind immer drei Punkte

von S.K.

Das ist eine ganz einfache Vortragstechnik. Es sind bei sehr vielen VortrÀgen drei Punkte. Drei Kernthesen. Drei Pro- und drei Kontra-Argumente. Powerpoint-Vortrags-Grundkurs.

Deshalb kommt man auch ins Schleudern, wenn der Moderator dann einwirft, EIN Schlußwort sei erlaubt und man dann krampfhaft unbedingt trotzdem in die drei Punkte zurĂŒckfinden muß. X-D

01.06.16 16:36

Alterssicherung

von ruhri1904

Alterssicherung

von ruhri1904

Vielleicht gibt es ja auch einen ganz anderen Aspekt, warum Herr Toplak in dieses Amt will: Seine Altersicherung mal noch so kurz vor dem Ruhestand aufbessern. Muss nicht sein. Aber kann.
Ansonsten bleibt festzustellen: Am 05.06. ALEX WÄHLEN!!!!

01.06.16 16:51

Ach jott ach jott… was fĂŒr ein lahmes Argument

von S.K.

Das setzt ja nun voraus, dass man als Unternehmer im Hause Toplak ein erheblich schlechteres Einkommen erzielt, als man es als BĂŒrgermeister tut. Gemessen an dem Zeitaufwand, den man als BĂŒrgermeister mit einbringen muß, ist das nun wirklich kein Tausch, bei dem es einem nur aufs Gehalt ankommen darf. X-D

Insofern setze ich dagegen: FRED WÄHLEN!
Womit Ihre und meine Stimme sich gegeneinander aufheben.

Ansonsten bleibt festzustellen: Am 05.06. wÀhlen gehen!
Ob Fred oder Alex, das entscheide jeder fĂŒr sich – aber es wĂ€re wirklich traurig, wenn wir in der Stichwahl eine Wahlbeteiligung unter 30% hĂ€tten, wo es hier immerhin um die Zukunft unserer Stadt geht.

 

 Ruhestand

von FinRay

Eines der witzigsten Statements in diesem Wahlkampf. Als BĂŒrgermeister hat man doch nie wirklich Feierabend. Warum sollte man sich das antun fĂŒr eine Altersabsicherung. Herr Toplak muss erstmal die Kosten fĂŒr den Wahlkampf wieder reinbekommen ^^

01.06.16 17:33
O je

von Fine

Na ruhri1904, auch bei der SPD?
Wenn Sie fordern ALEX WÄHLEN!!!! – sag ich TUTs NICHT !!!!!!
Lieber S.K.: damit stehts jetzt bereits 2:1.
Aber wo ich schon mal an den Tasten bin, sagt mal Leute hier: Sind doch alles Luxus-Probleme…, ich lese von Methodenwissen, Fachwissen, Hintergrundwissen
– fehlt noch das Halbwissen, … wie wĂ€rs denn mal mit substanzionellem Erfahrungswissen (kommt gleich noch die Hundewiese?)
Als Dreingabe noch mein Kommentar an die Besserwissenden: Ich erwarte von einem BĂŒrgermeister, dass er als FĂŒhrungskraft leitet, analog wie ein Bahnhof oder Stellwerk. Da soll er nicht selbst die ZĂŒge fahren oder in jeden Waggon gucken, er soll die Weichen stellen.
Abschließend fordere ich als kulturbeflissener BĂŒrger den Umbau des Herten-Forums zur Oper-Herten.
GrĂŒĂŸe



27.05.2016 Die Mitglieder des CDU-Stadtverbandsvorstands, aber auch Fred Toplak, stellten gegenseitig sehr interessiert Fragen um sich kennenzulernen. Dabei wurde sehr positiv zur Kenntnis genommen, dass es hier große Schnittmengen bei der Problemerkennung, aber auch bei den möglichen Lösungen gibt! — mit Silvia Godde und Fred Toplak.

Zum Beitrag auf Facebook


ftklickt auf Bild fĂŒr mehr Infos


NeutralitÀt im Landratsamt

facebookklick aufs Symbol zum Beispiel gelebter NeutralitÀt

Anfrage an Landrat und Bez.Reg wg. ZulÀssigkeit [klick]

Kommentare
Holger Lenz, CDU
DIE LINKE HERTEN


Aus der Rechtsprechung

Zu den Anforderungen, die an das NeutralitÀtsgebot von AmtstrÀgern bei Wahlen zu stellen sind (hier unzulÀssige Wahlbeeinflussung durch ein Interview des Landrates bejaht).

Tatbestand

Die Beteiligten streiten ĂŒber die GĂŒltigkeit der Wahl des BĂŒrgermeisters der Gemeinde Garrel (Landkreis Cloppenburg) vom September 2006.
zum Beitrag [klick]


lzdtmdBeitrag in der LZ-Dtmd

hal_220516_BM_Wahl_Herten

You-Tube

BĂŒrgermeisterwahl 2016 Toplak und Letzel gehen in die Stichwahl

HERTEN Die Sensation ist perfekt: Politik-Neuling Fred Toplak (parteilos) zieht gegen Alexander Letzel (SPD) in die Stichwahl. Letzel holt mit 33 Prozent die meisten Stimmen bei der BĂŒrgermeisterwahl, Fred Toplak schafft 27 Prozent. mehr in der H.A…

 

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wdr-lt-bmWahlmanipulation durch die WDR-Lokalzeit  ?
zum Beitrag [klick]

Nach unsere Beschwerde erreichte uns folge E-Mail aus dem Hause WDR-Lokalzeit

Sehr geehrter Herr JĂŒrgens

die Lokalzeit Dortmund ist ein regionales Fernsehprogramm mit Zuschauern beispielsweise in Hagen, Dortmund, Hamm und Breckerfeld. Alle 9 Kandidaten der BĂŒrgermeisterwahl in Herten zu prĂ€sentieren hĂ€tte den Rahmen unserer regionalen Sendung gesprengt, deshalb gab es in der Redaktion zuvor eine sorgfĂ€ltige Gewichtung. Wir haben uns fĂŒr die beiden aussichtsreichsten Kandidaten entschieden und einen von den Parteien unabhĂ€ngigen Kandidaten, der es geschafft hat, große Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.

Bei der BĂŒrgermeisterwahl 2014 gewann klar der SPD-Kandidat  Uli Paetzel mit fast 65 Prozent. In seine Fußstapfen tritt nun Alexander Letzel. Wie aber prĂ€sentiert sich der neue SPD-Kandidat Alexander Letzel und wie geht er mit dem Vorwurf der politischen Gegner um, keine Lebenserfahrung zu haben. Diese Frage wollten wir ihm stellen.

2014 war Silvia Godde die Zweitplazierte mit immerhin fast 24 Prozent. Sie legte leicht zu, warum aber tritt sie nach dieser deutlichen Niederlage wieder an, war die entscheidende Frage, die uns interessierte. Beide Kandidaten vereinten damals im ersten Wahlgang 89 Prozent aller WĂ€hlerstimmen auf sich. Damals spielten alle weiteren Kandidaten nur eine sehr untergeordnete Rolle.

Beiden Spitzenkandidaten kommt in dieser Kommunalwahl eine prĂ€gende Rolle zu. Unser Reporter hat gemeinsame Veranstaltungen aller Kandidaten besucht und beispielsweise bei einer Probeabstimmung der Hertener Allgemeine ein Ă€hnliches Bild vorgefunden. Auffallend an diesem Abend war allerdings der ĂŒberraschend hohe Zuspruch fĂŒr den unabhĂ€ngigen Kandidaten Fred Toplak. Das ist im Vergleich zu anderen BĂŒrgermeisterwahlen eine Hertener Besonderheit, die aber angesichts der in der Gesellschaft leider zunehmenden Parteienverdrossenheit eine interessante Entwicklung ist. Herr Toplak bringt in diesen Wahlkampf also eine neue Dynamik hinein, die wir auch so abbilden wollten.

Offenbar hĂ€tten wir unsere redaktionelle Entscheidung, so zu verfahren, deutlicher herausstellen mĂŒssen. Ihre Kritik zeigt uns, dass das offenbar nicht ganz gelungen ist. Die Kandidaten selbst hatten im Übrigen keinerlei Einfluss auf die Berichterstattung.

Nichtsdestotrotz findet der Wahlkampf auf lokaler Ebene statt. Eine Tageszeitungen, das Magazin ‚Herten erleben‘, zahlreiche Institutionen wie IGBCE, die Kirchen und zahlreiche VerbĂ€nde haben in Herten Diskussionsforen eingerichtet, auf denen sich alle Kandidaten vorstellen konnten. Die Hertener hatten und haben die Möglichkeit sich direkt ĂŒber die BĂŒrgermeisterkandidaten zu informieren.

Mit freundlichen GrĂŒĂŸen,
Gerd Schulte
WDR Studio Dortmund


Roland SchÀfer
BĂŒrgermeister der Stadt Bergkamen,
PrÀsident des Deutschen StÀdte- und Gemeindebundes
Der BĂŒrgermeister
zwischen Kommunalpolitik und Kommunalverwaltung

Lesenswerter Artikel zum BM-Amt [klick hier]


Hertener Allgemeine berichtet:

BĂŒrgermeister-Wahl Mehr als 400 Besucher bei Podiumsdiskussion

HERTEN Wer ist die oder der Richtige fĂŒr das BĂŒrgermeisteramt? Diese Frage ist offensichtlich vielen Hertener BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern wichtig. Mehr als 400 Besucher sind am Dienstagabend (19.04.) ins Glashaus gekommen, um sich bei der Podiumsdiskussion der Hertener Allgemeinen aus erster Hand zu informieren. mehr lesen Sie hier……

 

Bewerber zum BĂŒrgermeisteramt
Quelle Stadt Herten
Blau gekennzeichnete Namen zum Interview in „Herten-Erleben“
unter Kennwörter verlinken wir die Internetseiten

Nr. Name
Vornamen
Geburtsjahr Alter(ggf.+1) Beruf Kennwort
1 Letzel Alexander 1986 29 Diplom Sozialwissenschaftler SPD + Kandidat
2 Godde Silvia 1969 46 Bankkauffrau CDU
3 Herrmann Martina 1960 55 KaufmĂ€nnische Angestellte GRÜNE
4 Ruhardt Martina 1961 54 Studienberaterin DIE LINKE  +  Kandidatin
5 Lorisch Richard 1977 38 Rechtsanwalt FDP + Kandidat
6 Becker Jutta Sabine 1951 64 Industriekauffrau WIR
7 Surmann Udo 1948 67 Oberpolier-Bauleiter i.R. PARTEILOSE WG „BRD“
8 George Morris 1959 56 Änderungsschneider Parteilos
9 Toplak Fred 1959 56 Werbetechnikermeister FĂŒr einen Schichtwechsel

caritas

wird wöchentlich aktualisiert – Quelle Hertener Allgemeine

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bm-04-05  10-05-16  

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Toplak’s Kaspertheater
Zitatrecht

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3 Kommentare

  1. Holger L.

    Holger Lenz hat CDU OV Scherlebecks Beitrag geteilt.
    3 Std. ·
    CDU OV Scherlebeck hat 2 neue Fotos hinzugefĂŒgt.
    12 Std. ·
    Die „RechenkĂŒnste“ der „SPD-Strategen“……
    Um es vorweg zu nehmen: Es wird kaum jemanden IN der CDU geben, der mit dem am Sonntag errungenen „Stillstandsergebnis“ zufrieden ist! Gleichwohl, wenn man sich das Ergebnis des Stichwahlkandidaten Fred Toplak anschaut, erkennt man, dass er seine Prozentpunkte nicht vorrangig aus den Reihen der CDU abgeworben haben kann.
    Liest man den heutigen Bericht der Herten Allgemeinen Zeitung – “ HĂ€tten mal alle mal auf die UBP gehört“, muss man sich unglĂ€ubig die Augen reiben.
    Da meldet sich unser „Ex-BĂŒrgermeister“ Dr. Uli P. zu Wort: „Die Bindungen der WĂ€hler zu Parteien werden geringer.“ FĂŒr Dr. P. hat eine schwache CDU einen Fred Toplak erst möglich gemacht! – Hui, da denkt man: Hat hier der Taschenrechner versagt, oder ist diese mathematische Meisterleistung gar der Grund, warum die stĂ€dtischen Finanzen (pro Kopf-Verschuldung) von Herten unter BĂŒrgermeister Paetzel fast doppelt so hoch geworden sind, wie in der zweitschlechtesten Stadt in NRW (lt. Statistischem Bundesamt)?
    Mal zu den Fakten:
    Die CDU hatte 2014 bei der BM-Wahl 23,5% errungen.
    Am Sonntag waren es dann auch nur 22,4%. Das sind absolut 1,1% weniger oder relativ 4,68%.
    Absolut nicht befriedigend, noch dazu, wo die CDU REGELMÄSSIG die SPD wie auch die Verwaltung im Stadtrat treibt und zur Rede stellt und gleichzeitig viele konkrete Konzepte FÜR HERTEN bereits VOR DER WAHL kommuniziert hat.
    Aber:
    Die SPD erreichte 2014 (mit Dr. P. als Kandidat noch 64,7%,
    Am Sonntag nur noch schlappe 33,1%!!!
    Das sind absolut 31,6% bzw. relativ SOGAR 48,8% MINUS!!!!!
    Fred Toplak erreichte jedoch aus dem Stand beachtliche 27,4%! (FĂŒr die „Rechengenies“ der SPD: Das sind absolut 27,4% und relativ 100%)
    WOHER sollte er also einen so hohen Prozentsatz an WĂ€hlerstimmen abgeworben haben, WENN NICHT VON DEN VIELEN mit der SPD EXTREM UNZUFRIEDENEN WĂ€hlern?
    Rein mathematisch ist alles andere ein Unding!
    Ebenso wie sich der SPD-Kandidat Alexander L. als Sieger darstellt, da er ja (gerade einmal) die meisten Stimmen erhalten hat…..
    Kaum ein Politiker in Deutschland hat je eine solche „Klatsche“ erhalten wie er und fast 50% der traditionellen WĂ€hlerschaft in gerade einmal 2 Jahren verloren. DAS dann auch noch auf der SPD-Seite mit den Worten zu „rĂŒhmen“: „…wir sind stolz auf dich und freuen uns mit dir ĂŒber die Zustimmung in der Bevölkerung unserer Stadt. …..um am 5. Juni gemeinsam erfolgreich zu sein und die BeschlĂŒsse der Mehrheit im Rat wird mit einem sozialdemokratischen BĂŒrgermeister umsetzen zu können?“
    Solche Lobpreisungen nach einem solchen Desaster sorgen nicht nur fĂŒr Politikverdrossenheit, sie machen regelrecht wĂŒtend auf die Politiker, die so etwas unglaublich dummes rausposaunen!
    Da fragt sich der geneigte Leser: Glaubt die SPD, lediglich die eigenen „Parteifreunde“ fĂŒr dumm verkaufen zu können, oder gleich alle Hertenerinnen und Hertener?
    Welche TOLLE Zustimmung meint hier Carsten L.? Ist dies etwas das Pfeifen im Walde vor lauter Angst, oder hat er etwa NICHT EINMAL mehr mit den erreichten 33,1% gerechnet?
    Und die Aussage „…die BeschlĂŒsse der Mehrheit im Rat wieder mit einem sozialdemokratischen BĂŒrgermeister umsetzen zu können….“ ist wohl als Drohung fĂŒr alle Hertener BĂŒrger sowie als Warnung an alle WĂ€hler zu verstehen?
    Ich glaube eins ist klar: Das „System-SPD-Herten“ verfĂ€ngt nicht mehr! Fast 50% Verlust an Zustimmung fĂŒr eine Partei sind ein Schlag, der mehr als eine eindeutige Quittung sind fĂŒr eine ĂŒberaus verfehlte Politik mit höchster Pro-Kopf-Verschuldung, höchster Arbeitslosigkeit und sterbender Innenstadt!
    Was auch nur an einem der drei Punkte „sozial(demokratisch)“ sein soll, außer der Verantwortung der bisher mit absoluter- und arrogant genutzter SPD-Ratsmehrheit durchgepeitschten Fehlentscheidungen, wird wohl KAUM EIN unvoreingenommener Hertener BÜRGER je VERSTEHEN.

  2. Die Linke Herten

    Stellungnahme zu den VorwĂŒrfen der Wahlbeeinflussung durch den Landrat:
    DIE LINKE fordert faire Stichwahl

    Es ist schon sehr befremdlich, wie der Landrat des Kreises Recklinghausen seit Monaten WahlunterstĂŒtzung fĂŒr den SPD-Kandidaten betreibt. Er sollte doch schon kraft seines Amtes wissen, dass der Prozess der Willensbildung der BĂŒrgerinnen und BĂŒrger unbeeinflusst von anderen AmtstrĂ€gern verlaufen muss. Was wir in den letzten Wochen in öffentlichen Medien jedoch lesen konnten, lĂ€sst den Verdacht aufkommen, dass hier in einem erheblichen Maße parteiergreifend auf die Bildung des WĂ€hlerwillens eingewirkt wird. SelbstverstĂ€ndlich hat auch ein Landrat das Recht, sich zu einzelnen Kandidaten zu Ă€ußern. Aber die Grenze einer zulĂ€ssigen BetĂ€tigung im Wahlkampf ist da ĂŒberschritten, wenn private und amtliche Äußerungen nicht deutlich unterscheidbar sind und zudem versucht wird, durch die eigene herausragende amtliche Funktion, der öffentlich eine hohe Beurteilungskompetenz zugeschrieben wird, dem Zuspruch fĂŒr einen bestimmten Kandidaten mehr Gewicht zu verschaffen. So kann man sich nicht eines gewissen Eindrucks erwehren, dass der Landrat in diesem Wahlkampf mehrfach das von ihm bekleidete Amt dafĂŒr benutzt hat, um die WĂ€hler von den QualitĂ€ten eines bestimmten Kandidaten zur BĂŒrgermeisterwahl zu ĂŒberzeugen, indem er mit seiner AmtsautoritĂ€t und -erfahrung dieser Kandidatur eine besondere Bedeutung gibt. Wenn nun auch noch die Behauptung zutrifft, dass ein amtlicher FunktionstrĂ€ger, der unmittelbar dem Landrat unterstellt und fĂŒr den Bereich Öffentlichkeitsarbeit zustĂ€ndig ist, als Wahlkampfleiter dieses Kandidaten fungiert, erscheint es durchaus möglich, dass die Wahl des neuen BĂŒrgermeisters durch Handlungen und Äußerungen des Landrates und seines engsten Mitarbeiterstabes einer gewissen Beeinflussung unterliegen. Deshalb ist es nur zu begrĂŒĂŸen, dass nunmehr die Bezirksregierung aufgefordert wird, die Verdachtsmomente der unzulĂ€ssigen Wahlbeeinflussung durch den Landrat auszurĂ€umen.

    _______________________________________________________________

    Zu den Anforderungen, die an das NeutralitÀtsgebot von AmtstrÀgern bei Wahlen zu stellen sind (hier unzulÀssige Wahlbeeinflussung durch ein Interview des Landrates bejaht).
    Tatbestand
    Die Beteiligten streiten ĂŒber die GĂŒltigkeit der Wahl des BĂŒrgermeisters der Gemeinde Garrel (Landkreis Cloppenburg) vom September 2006.
    Bei der Wahl des BĂŒrgermeisters der Gemeinde Garrel am 10. September 2006 erhielt der Beigeladene, der von der CDU zur Wahl gestellt worden war, von 5.671 gĂŒltigen Stimmen 2.617 Stimmen. Auf den Bewerber G. entfielen 2.612 Stimmen….weiterlesen unter: http://openjur.de/u/322271.html

  3. Joachim

    Die SPD gehört in die Opposition
    von Sascha Köhle

    Dort lernt sie vielleicht wieder so etwas wie Demut. Und Respekt vor Anderen könnte auch nicht schaden. Nach all den Jahren hat sich bei der SPD eine Arroganz der SelbstverstÀndlichkeit eingeschlichen, die dringend, dringend abgelegt werden sollte.
    Das gilt vor allem auch im Umgang mit BĂŒrgern ohne oder mit anderer Parteizugehörigkeit, wo so manche Person aus verschiedensten Ebenen der SPD die Nase dermaßen hoch trĂ€gt, dass bei Regen das Wasser hineinlĂ€uft.

    Schon alleine der Duktus, den die Partei mit ihrem selbsterfundenen Label „Hertenpartei“ fĂŒhrt, erinnert einen an den Anspruch einer KPdSU oder PdAK.
    Es mag daran liegen, dass Herten „traditionell Rot“ ist – wenn Tradition aber zum Dogma wird, wird es gefĂ€hrlich. Dazu trĂ€gt bei, dass man sich bisher immer auf die „TraditionswĂ€hler“ verlassen konnte, die trotz Hartz4, Rentenalteranhebung, SteuervergĂŒnstigungen fĂŒr Megaverdiener, der Pro-TTIP-Haltung von Sigmar Gabriel und allerlei Sozialabbau immer noch der Meinung sind, die SPD sei so etwas wie eine „Arbeiterpartei“.

    Vielleicht besinnt sich die Sozialdemokratie hierzulande ja mal wieder auf ihre eigentlichen Grundwerte. Angesichts von Umfragewerten unterhalb von 20% im Bund und jenseits einer stabilen Mehrheit fĂŒr Rot-GrĂŒn im Land wĂ€re es mal an der Zeit dafĂŒr.

    Der Unterzeichner des DGB-Schreibens sitzt ĂŒbrigens im Vorstand der SPD Gelsenkirchen. Die Argumentation, die in diesem Brief ins Spiel gebracht wird, spricht von einer generellen Mißtrauenshaltung gegenĂŒber Unternehmern. Sie unterstellt durch ihren Aufbau, es wĂ€re quasi Natureigenschaft des Unternehmers, ĂŒberall Zeitarbeit, Lohndumping und Schlimmeres einzufĂŒhren.
    Mit solch einer Grundhaltung braucht man sich nicht darĂŒber zu wundern, warum viele Unternehmer es vorziehen, sich lieber im MĂŒnsterland oder in Bayern anzusiedeln. Mit solch einem Auftritt von SPD und DGB in Kommune und Land muß man sich auch nicht darĂŒber wundern, dass NRW in Sachen Wirtschaftswachstum bei NULL liegt.

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